Teure Rechenzentren, die „KI-Nation 2030“ und ein Gummibär mit Label 🧸 | Projecter Weekly #40 2026
Wenn im Laufe der letzten Woche eure Lieblingsshops plötzlich offline waren, lag das vermutlich an zwei kritischen Lücken in der Programmiersprache PHP, auf der ein Großteil des Webs läuft. Sie haben die gesamte Sicherheitsbranche in Alarm versetzt. Plot twist: gefunden wurden sie mit KI.
Fast ein Achtel ihres Börsenwerts hat die Google-Mutter Alphabet nach dem Bericht ihrer Quartalszahlen an einem einzigen Tag verloren. Dahinter steckt eine Frage, die gerade viele Anleger*innen beschäftigt, nämlich wie lange sich die Tech-Konzerne ihre Milliarden für KI noch aus eigener Tasche leisten können.
Diese Woche erfahrt ihr außerdem …
🏛️ was sich die Bundesregierung für die „KI-Nation 2030“ vorgenommen hat,
⏸️ warum Metas neue Werbebedingungen vorerst auf Eis liegen,
🧑🌾 woran selbst KI-Agenten in Minecraft scheitern.
Entwicklungen & Trends
Big Tech und die Rechnung für die KI
Für Alphabet war die vergangene Woche teuer. Nach den Zahlen für das dritte Quartal verlor die Aktie an einem Tag fast ein Achtel ihres Werts, weil das Suchgeschäft langsamer gewachsen ist als erhofft. Im Vorquartal hatte der Umsatz mit der Google-Suche noch um 17 Prozent zugelegt, jetzt waren es nur noch 12 Prozent. Google nennt dafür vor allem Wechselkurse, räumt aber auch ein, dass sich der neue KI-Suchmodus bisher schlechter vermarkten lässt als die klassische Suche (mehr dazu weiter unten). Bei Microsoft lief es besser: Im Quartal von Juli bis September, das der Konzern als erstes Quartal seines Geschäftsjahres 2027 zählt, trug vor allem die Cloud-Plattform Azure das Wachstum, deren Umsatz um fast die Hälfte gestiegen ist.
Unruhig macht die Anleger*innen vor allem die Frage, wer den KI-Ausbau bezahlt. Laut einer Auswertung der FAZ stecken die neun größten KI-Investoren in diesem Jahr zusammen fast eine Billion Dollar in neue Rechenzentren, und selbst bei Alphabet und Amazon reicht das Geld aus dem laufenden Geschäft dafür nicht mehr aus. Amazon hat über die letzten zwölf Monate gerechnet mehr ausgegeben, als das Geschäft abgeworfen hat. Meta holt sich das nötige Geld inzwischen über die Börse und will mit neuen Aktien bis zu 95 Mrd. Dollar einsammeln, nachdem der freie Cashflow erstmals seit mehr als zehn Jahren ins Minus gerutscht ist.
Torsten Slok, Chefökonom des US-Finanzinvestors Apollo, sieht außerhalb der Tech-Branche bislang keinen finanziellen Ertrag durch KI. Er macht das daran fest, dass Umsatz pro Mitarbeitendem und Margen der übrigen großen US-Unternehmen kaum wachsen. Ganz so pessimistisch sehen wir das nicht, denn wenn Abläufe durch KI schneller werden, zeigt sich das oft erst mit Verzögerung in den Bilanzen, etwa weil Teams die gewonnene Zeit in andere Aufgaben stecken.
Zu beachten ist außerdem, dass bei den Tech-Konzernen selbst schon ein Teil des investierten Geldes zurückfließt, und zwar über ihre Cloud-Sparten, die Rechenleistung an andere Unternehmen vermieten. Laut FAZ wachsen diese Sparten so schnell wie seit Jahren nicht, und die Nachfrage ist größer, als die Konzerne derzeit bedienen können. Für Werbetreibende ist vor allem die Entwicklung bei Google wichtig, denn wer mit der KI-Suche schwerer Geld verdient, wird dort mehr Anzeigen unterbringen wollen.
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Im November legt Nvidia seine Zahlen vor und Anthropic will an die Börse (wir berichteten) – wir halten euch in jedem Fall auf dem Laufenden.
Der Fahrplan zur „KI-Nation 2030“
Auf dem Digitalgipfel der Bundesregierung am Montag und Dienstag in Berlin lag ein Plan auf dem Tisch, der Deutschland bis 2030 zur „souveränen KI-Nation“ machen soll. Erarbeitet hat ihn eine KI-Taskforce unter Führung des Digitalministeriums, die laut FAZ rund 440 Vorhaben der Ministerien gesichtet und daraus 18 Maßnahmen abgeleitet hat. Dazu gehören konkrete Zielmarken: So sollen bis 2030 mindestens vier von fünf großen Unternehmen KI nutzen, und die Rechenkapazität für KI soll sich gegenüber 2025 vervierfachen.
Ein Abgleich der FAZ mit aktuellen Daten zeigt, dass Wirtschaft und Rechenkapazität im Plan liegen. Schwieriger wird es bei der Vorgabe, ein Rechenzentrum binnen zweieinhalb Jahren nach dem Antrag in Betrieb zu nehmen, weil vielerorts die Netzanschlüsse fehlen. Auch das Ziel, den Frauenanteil unter den MINT-Studierenden auf 45 Prozent zu heben, ist recht optimistisch formuliert. Wie viel aufzuholen ist, zeigt auch eine Studie des ifo-Instituts im Auftrag der IHK München. Danach trägt der Sektor für Informations- und Kommunikationstechnik hierzulande nur 4,6 Prozent zur Wirtschaftsleistung bei, und kein anderes EU-Land ist bei solchen Tech-Dienstleistungen so stark vom Ausland abhängig.
Digitalminister Karsten Wildberger hat in seiner Rede vor allem mehr Tempo bei der Umsetzung gefordert und sich dabei auch über die Skeptiker*innen geärgert, die Deutschland beim Thema KI schon abgeschrieben haben. Wir finden den Plan jedenfalls einen guten Anfang. Ob daraus mehr wird als eine Liste, hängt von vielen Faktoren ab.
Entwicklungen & Trends im Kurzticker
🪙 Rekord-Hack bei Binance. Angreifer haben bei Binance, der größten Kryptobörse der Welt, Kryptowährungen im Wert von rund 6,3 Milliarden Dollar erbeutet, den Großteil davon innerhalb von 20 Minuten. Blockchain-Analysefirmen verdächtigen die nordkoreanische Hackergruppe TraderTraitor. Binance konnte einen Teil der Summe einfrieren lassen und will die Verluste der Kund*innen ersetzen.
KI News
Webinar am 11. November: KI-Agenten ohne Hype
Was steckt hinter KI-Agenten, Konnektoren und dem Model Context Protocol (MCP), also dem Standard, über den KI-Assistenten auf andere Programme zugreifen? Darum geht es in unserem AI Update kommenden am Mittwoch, den 11. November. Unsere Gründerin und Geschäftsführerin Katja von der Burg spricht darüber, was Agenten im Marketing-Alltag heute schon zuverlässig übernehmen können, wo sie noch scheitern und welche Zugriffe ihr ihnen guten Gewissens geben könnt (und welche vielleicht lieber nicht). Hier geht’s zur kostenfreien Anmeldung!
Wohin fließt das KI-Budget?
Letzte Woche ging es hier um Accenture, das die interne Claude-Nutzung auf 29 Dollar pro Person und Monat gedeckelt hat. Dahinter steht eine Frage, die sich gerade viele Unternehmen stellen, nämlich wofür die Mitarbeitenden die bereitgestellten KI-Tools eigentlich nutzen und ob sich die Ausgaben lohnen. Anthropic liefert dafür jetzt selbst ein Werkzeug. Mit den neuen Smart Reports für Claude Enterprise wählen Admins ein Team und einen Zeitraum aus, und Claude wertet eine Stichprobe der Gespräche aus. Heraus kommt eine Übersicht, welche Arbeit mit Claude erledigt wird, was sie kostet und wo es hakt, etwa weil die Anbindung an ein anderes Tool fehlt. Dazu gibt es Empfehlungen, welche wiederkehrenden Abläufe sich als feste Vorlagen hinterlegen lassen.
Neu sind außerdem kurze Umfragen direkt im Chat, mit denen Unternehmen abfragen können, wo Claude Zeit spart, und gemeinsame Monatsbudgets für Gruppen, damit Vielnutzer*innen nicht schon früh im Monat an ihr Limit stoßen. Anthropic betont, dass die Reports nicht dazu gedacht sind, einzelne Mitarbeitende zu bewerten. Dass solche Werkzeuge kommen, überrascht uns allerdings nicht. Viele Unternehmen geben inzwischen viel Geld für KI-Tools aus, können bisher aber kaum nachvollziehen, wofür es genau eingesetzt wird und was es bringt. Ob über einen pauschalen Deckel wie bei Accenture oder über Auswertungen wie bei Anthropic, früher oder später wird fast jedes Unternehmen einen Weg finden müssen, diese Ausgaben zu steuern.
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Boom ja, Jobs nein
Die US-Amerikaner*innen trauen KI zu, die Wirtschaft anzukurbeln, aber nicht, dabei neue Jobs zu schaffen. So lässt sich der erste KI-Stimmungsindex von Axios und dem Marktforschungsunternehmen CivicScience zusammenfassen, für den im Oktober mehr als 7.300 Erwachsene online befragt wurden. Insgesamt landet die Stimmung bei 41,8 von 100 Punkten und ist damit klar negativ. Von sechs abgefragten Bereichen schneidet nur das Wirtschaftswachstum positiv ab, während die Erwartungen an neue Arbeitsplätze am schlechtesten ausfallen.
Die Lücke zwischen dem, was KI der Allgemeinheit bringen soll, und dem, was sie für die einzelne Person bedeutet, passt zu den News über die neuesten Quartalszahlen oben. Während die Konzerne Milliarden investieren, wächst bei vielen Menschen die Sorge um den eigenen Arbeitsplatz. Axios will den Index ab Dezember jeden Monat veröffentlichen, wir behalten ihn für euch im Blick.
Kennzeichnen oder nicht? Der EU AI Act im Marketing-Alltag
Seit dem 2. August gelten die Transparenzpflichten des EU AI Act jetzt schon, und viele Marketing-Teams fragen sich teilweise immer noch, was davon sie betrifft.
Bei Texten ist die Lage entspannt, denn wenn ein Mensch sie geprüft hat, brauchen sie fast nie ein Label. Bei Bildern reicht die Pflicht dagegen weiter als gedacht: Schon ein fotorealistisches, komplett KI-generiertes Motiv kann als Deepfake gelten, selbst wenn es nur ein Gummibär ist. Falls ihr zum AI Act immer noch Fragen habt, findet ihr das Wichtigste dazu jetzt auf unserem Blog.
KI-News im Kurzticker
🎮 Spiele aus dem Prompt. Der Entwickler und Blogger Simon Willison hat vor knapp einem Jahr beobachtet, dass KI-Agenten beim Programmieren von der netten Spielerei zum alltagstauglichen Werkzeug geworden sind. Genau diesen Moment sieht er jetzt bei Computerspielen. Bisher konnten KI-Modelle zwar Spiele bauen, die auf den ersten Blick echt aussahen, Spaß gemacht haben die aber selten. Mit Claude Opus 5.5 hat sich laut Willison vor allem das Spieldesign verbessert, also Regeln, Ablauf und Schwierigkeit, sodass aus einer einfachen Beschreibung inzwischen Spiele entstehen, die man auch gerne spielt. OpenAIs GPT-6 Astra kann das ebenfalls, liegt beim Spielspaß laut Willison aber noch zurück.
🧑🌾 Minecraft, more like Bürokratie in Deutschland. „Y Combinator“, der bekannte Startup-Inkubator aus dem Silicon Valley, hat 50 KI-Agenten drei Stunden lang in Minecraft eine blühende Zivilisation aufbauen lassen. Heraus kamen rationiertes Essen und überfüllte Unterkünfte, dazu eine Verwaltung mit eigenen Regeln und Genehmigungen. Vier Agenten brauchten elf Minuten, um eine einzige Zuständigkeit für ein Stück Dünger festzulegen. Kommt uns irgendwie bekannt vor…
Suchmaschinen
Mehr Fragen, weniger Klicks
Bei Google wachsen die Suchanfragen so schnell wie seit fünf Jahren nicht, schreibt CEO Sundar Pichai zu den Quartalszahlen, und Anfragen im AI Mode, Googles Suchmodus mit KI-Antworten, sind im Schnitt dreimal so lang wie klassische Suchen. Das Geld verdient sich allerdings nicht im gleichen Tempo. Philipp Schindler, SVP & Chief Business Officer bei Google, räumte gegenüber Analyst*innen ein, dass sich der AI Mode bisher schlechter vermarkten lässt als die normale Suche. Googles Antwort darauf sind mehr Anzeigen. Der Konzern will Anzeigen im AI Mode in weitere Länder bringen und führt in den USA Anzeigen über mehrere Gesprächsrunden ein, sodass auch bei jeder Nachfrage neue Werbung erscheinen kann.
Gleichzeitig wächst die Konkurrenz. ChatGPT erreicht bei suchähnlichen Anfragen inzwischen rund ein Fünftel des Google-Volumens, sagte Adam Fry, der bei OpenAI das ChatGPT-Produkt für Endkund*innen verantwortet, auf einer Veranstaltung in New York. Wie OpenAI das misst, verrät das Unternehmen allerdings nicht.
Noch interessanter, vor allem für Werbetreibende, ist aber eine neue Studie von Forschenden der WU Wien und der Frankfurt School of Finance & Management: Laut Search Engine Land bringen Besuche über ChatGPT-Anzeigen in den USA demnach rund 64 Prozent weniger Umsatz als Besuche über Google-Suchanzeigen. Sie haben 1.898 Websites ausgewertet; die Umsatzwerte beruhen auf den Daten von 102 Werbetreibenden. Für euch heißt das, dass ChatGPT als Werbekanal zwar spannend ist, Google aber vorerst deutlich mehr Umsatz pro Besuch bringt.
Dass bei den KI-Antworten kaum noch Besucher*innen auf den Websites landen, merkt auch Reddit. Im AI Mode beantwortet Google die Frage direkt, sodass viele Nutzerinnen gar nicht mehr auf einen Link klicken. Reddit-Chef Steve Huffman sagte deshalb im Gespräch mit Analyst*innen ganz offen, der AI Mode bringe keinen Traffic, weder Reddit noch sonst jemandem, soweit er wisse. Allein im Oktober fehlten Reddit pro Woche über eine Million Besuche aus der Suche. Wer bei Google sichtbar bleiben will, sollte deshalb nicht nur auf Klicks schauen, sondern auch darauf, ob die eigene Marke in den KI-Antworten vorkommt.
Social Ads
Neue Regeln bei Meta? Später vielleicht
Letzte Woche hatten wir euch noch über den Aufschub von Metas neuen Werbebedingungen informiert: Diese Frist ist nun aber erst einmal komplett vom Tisch. Meta hat angekündigt, die neuen Geschäftsbedingungen erst nach ausführlichen Gesprächen mit der Branche einzuführen, bis dahin gelten die bisherigen Regeln weiter. Einen neuen Termin gibt es noch nicht.
Vorausgegangen waren Beschwerden von Verlagen und Werbetreibenden bei der EU-Kommission und der britischen Wettbewerbsbehörde CMA. Sie befürchten, dass Meta sich mit den neuen Bedingungen den Zugriff auf ihre Inhalte für KI-Dienste sichert, auch auf Artikel hinter Bezahlschranken. Meta weist das zurück. In Norwegen ging das Thema sogar vor Gericht. Zehn Medienhäuser, darunter der Rundfunk NRK, TV 2 und das Medienunternehmen „Schibsted“, hatten eine einstweilige Verfügung beantragt, und ein Osloer Gericht hat sie einen Tag später erlassen, ohne Meta vorher anzuhören.
Für eure Werbekonten bedeutet das vor allem etwas mehr Zeit. Die KI-Funktionen in Advantage+ gibt es aber weiterhin, und vor Black Friday lohnt sich der Blick, welche davon bei euren Anzeigen aktiv sind, ganz unabhängig davon, wann die neuen Bedingungen kommen.
Social Media
Jugendschutz mit angezogener Handbremse
„Childhood belongs to our children. Not the tech giants.“ So steht es im Marienborg-Manifest, das die Regierungschef*innen der nordischen Länder am 27. Oktober in Helsinki vorgestellt haben. Darin kündigen sie an, gegen süchtig machende Algorithmen und Designs in sozialen Netzwerken vorzugehen und weiter an nationalen und europäischen Altersgrenzen zu arbeiten. Außerdem wollen sie prüfen, ob die großen Tech-Konzerne strenger reguliert werden sollten. Verbindliche Regeln enthält die Erklärung bisher nicht, sie ist mehr eine politische Absichtserklärung.
In Brüssel wird hingegen gerade eher gebremst. Die EU-Kommission legt nationale Social-Media-Verbote für Kinder für zwölf Monate auf Eis, wenn sie sich mit dem geplanten EU Kids Act überschneiden. Dieser Gesetzesvorschlag, über den wir in unserem PJ Weekly #38 berichtet haben, sieht vor, dass Kinder unter 13 gar kein Social Media nutzen dürfen und 13- bis 15-Jährige nur eingeschränkte Konten mit Anbindung an die Eltern bekommen. Am härtesten trifft der Aufschub Österreich, dessen Verbot für unter 14-Jährige eigentlich am 1. Januar starten sollte. Die Regierung in Wien nennt die Blockade nicht akzeptabel. Griechenland darf sein Gesetz dagegen behalten, weil es schon vor dem EU-Vorschlag beschlossen war.
Social-Media-News im Kurzticker
📚 Was Instagram wirklich gesagt hat. Die inoffizielle Seite algos.wiki beantwortet Fragen zum Instagram-Algorithmus nur mit dem, was Instagram selbst dazu gesagt hat, etwa Instagram-Chef Adam Mosseri oder das Hilfe-Center. Die Antworten formuliert eine KI auf Basis dieser Quellen, ein Blick in die verlinkten Originale lohnt sich also trotzdem.
🚪 Zwei Plattformen, zwei Strategien. Weil aus der Google-Suche immer weniger Besucher*innen kommen, testet Reddit in einigen Märkten außerhalb der USA eine Login-Pflicht. Discord geht den umgekehrten Weg und macht Nachrichten aus öffentlichen Kanälen großer Server ab Mitte Dezember für Suchmaschinen auffindbar. In der EU ist das für Mitglieder allerdings standardmäßig ausgeschaltet, sie müssen es selbst aktivieren.
🐣 Ein Haustier als Tagebuch. Meta testet auf den Philippinen die App Waddle World, in der ein digitales Haustier auf Tagebucheinträge mit kurzen Texten und kleinen Kritzeleien antwortet. Meta selbst beschreibt die App als Tagebuch, das sich als Haustier verkleidet. Euer Tamagotchi aus wahrscheinlich längst vergangenen Zeiten lässt grüßen.
🏛️ Meta rüstet in Washington auf. Meta hat sieben Leute mit Verbindungen zu Demokraten und Republikanern eingestellt oder befördert, darunter einen früheren Berater von Donald Trump. Der Konzern will so in Washington Rückhalt gewinnen, während seine Plattformen und Rechenzentren in der Kritik stehen.
Fund der Woche
Am Dienstag ist der Kinderbuchautor und Illustrator Horst Eckert, genannt Janosch, mit 95 Jahren gestorben. Bekannt wurde er vor allem mit der Tigerente und „Oh, wie schön ist Panama“. Für Erwachsene hat er mit seiner Figur Wondrak über Jahre Fragen aus dem Alltag beantwortet, zum Beispiel die nachfolgende, veröffentlicht auf dem Instagram-Account @janoschwelt. Können wir nur so unterschreiben! 🐯💛




