Das Grauen hat einen Namen: PHP-Sicherheitslücke 🕷️ | Projecter Weekly #39 2026

Zusammenfassen mit ChatGPT

Wenn im Laufe der letzten Woche eure Lieblingsshops plötzlich offline waren, lag das vermutlich an zwei kritischen Lücken in der Programmiersprache PHP, auf der ein Großteil des Webs läuft. Sie haben die gesamte Sicherheitsbranche in Alarm versetzt. Plot twist: gefunden wurden sie mit KI.

Diese Woche erfahrt ihr außerdem …

💰 wie es um Anthropics Zahlen und Börsengang steht,

🛍️ wie viel Geld Menschen ausgeben, wenn Metas KI-Agent Muse für sie einkauft,

⚖️ und warum ihr ab dem 20. November allein dafür haftet, was Metas KI an euren Anzeigen verändert.

Entwicklungen & Trends

„Code Red“ fürs halbe Internet

„Code red“ – viel mehr hat Salesforce-Chef Marc Benioff am Freitag in seinem Post auf X nicht geschrieben, und mehr brauchte es auch nicht. In der vergangenen Woche sind nämlich zwei kritische Sicherheitslücken in PHP an die Öffentlichkeit gelangt, anschließend folgte das Notfall-Update. PHP läuft nach Angaben der Sicherheitsfirma Wiz auf rund 70 Prozent aller Websites, und über die Lücken lassen sich Server ohne Passwort übernehmen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte deshalb die Warnstufe Orange ausgerufen und riet, Server im Zweifel vom Netz zu nehmen. Viele Betreiber*innen haben genau das getan, entsprechend dunkel blieben in den letzten Tagen einige Shops und Portale.

Amazon hat die ersten Angriffsversuche schon vier Tage vor dem Patch gesehen, und laut Cloudflare-Chef Matthew Prince stiegen die Versuche binnen Stunden von Zehntausenden auf Millionen. Neu ist dabei weniger die Lücke selbst, sondern wie sie gefunden wurde: Die Sicherheitsfirma Calif hat sie gemeinsam mit OpenAI und mithilfe eines KI-Modells aufgespürt, Wiz kam unabhängig davon ebenfalls mit KI-Unterstützung darauf. Was bei der Verteidigung hilft, hilft eben auch Angreifer*innen.

Für alle mit eigenem Shop oder eigener Website heißt das: beim Hoster oder der IT nachfragen, ob die PHP-Version aktualisiert ist, und alle möglichen Sicherheitshinweise eurer genutzten Dienste diese Woche ernst nehmen – falls ihr noch nicht aktiv geworden seid.

Post von Salesforce-CEO Marc Benioff auf X: „Code red“
Quelle: Salesforce-CEO Marc Benioff auf X

Ein Blick in Anthropics Bücher

Seit Juni wissen wir, dass Anthropic an die Börse will und seit Montag liegt der Börsenprospekt öffentlich vor: Die Zahlen darin sind selbst für KI-Verhältnisse bemerkenswert. Im ersten Halbjahr 2026 hat Anthropic rund 16,3 Milliarden Dollar umgesetzt, im Vorjahreszeitraum waren es knapp 1,2 Milliarden. Bestandskund*innen geben im Schnitt neunmal so viel aus wie ein Jahr zuvor und knapp 12.000 Unternehmen zahlen inzwischen mehr als 100.000 Dollar im Jahr. Der Nettoverlust von 80,7 Milliarden Dollar klingt dramatisch, ist aber überwiegend ein Buchungseffekt aus der Bewertung von Wandelanleihen, operativ liegt nur ein kleines Minus vor.

Spannender sind die Haken am Geschäft: Anthropic hat sich gegenüber Google, Amazon, Microsoft, Broadcom und der KI-Sparte von SpaceX zu Rechenleistung im Wert von zusammen fast 600 Milliarden Dollar verpflichtet, ein großer Teil davon unkündbar. Rund die Hälfte des Umsatzes lief 2025 über die Cloud-Plattformen von AWS, Google und Microsoft. Die sieben Gründer*innen sichern sich über eine Sonderaktie 50,1 Prozent der Stimmrechte. Dass das Unternehmen im Prospekt selbst vor „katastrophalen oder existenziellen Risiken“ seiner Technologie warnt, ist da fast schon Pflichtprogramm. Anthropics Business ist also stark, solange die Nachfrage im aktuellen Tempo wächst. Flacht sie ab, sitzt das Unternehmen auf sehr teuren Verträgen.

Entwicklungen & Trends im Kurzticker

👋 Microsoft bietet 60.000 Beschäftigten den Abschied an. Der Konzern hat ein freiwilliges Ausstiegsangebot an rund 60.000 Mitarbeitende in den USA, Kanada, Indien und Großbritannien verschickt, gut ein Viertel der Belegschaft. Gleichzeitig will Microsoft dieses Jahr rund 175 Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur stecken. Die Aktie legte leicht zu.

🌏 KI-Modelle werden Exportgut. China will den Export führender KI-Modelle genehmigungspflichtig machen, betroffen wären nach aktuellem Entwurf etwa Kimi und Qwen. Bereits veröffentlichte offene Modelle bleiben frei. Taiwan kündigte an, den Export von KI-Chips und -Servern nach China unter Strafe zu stellen, und das US-Heimatschutzministerium hat DeepSeek währenddessen aus allen zivilen Bundesbehörden verbannt. KI-Lieferketten sind nun also endgültig Außenpolitik.

🎅 Das Weihnachtsgeschäft beginnt! Wer seine Weihnachtskampagnen erst rund um Black Friday startet, kommt zumindest in den USA zu spät: Laut der Holiday-Umfrage von Deloitte unter 4.000 Konsument*innen wollen die Befragten bis Ende Oktober schon 28 Prozent ihres Weihnachtsbudgets ausgegeben haben, so viel wie seit sechs Jahren nicht. Black Friday am 27. November ist mittlerweile also eher Zwischenstopp als Startschuss.

🇪🇺 EU Inc rückt näher. Die Mitgliedstaaten haben sich am Freitag auf ihre Position zur neuen EU-weiten Rechtsform für Startups geeinigt: Gründungen seien dann online in etwa zwei Tagen möglich, für höchstens 100 Euro. Jetzt ist das Parlament dran.

🚀 SpaceX und Tesla prüfen eine Fusion. Beide Unternehmen haben Sonderausschüsse eingesetzt, die einen Zusammenschluss prüfen, sagte Elon Musk vergangene Woche. Konditionen gibt es noch keine, die Aktionär*innen müssten zustimmen.

👵 Bekommt euer neues iPhone schon Falten? Seit Freitag ist Apples iPhone Duo, das erste faltbare iPhone, im Handel. Ein YouTuber hat das iPhone Duo schon 10.000-mal auf- und zugeklappt, dazu 1.000-mal bei minus 20 Grad. Scharnier und Display haben das überstanden, die Falz in der Mitte ist danach aber deutlich sichtbarer. Also nicht zu oft aufs Handy schauen!

Sichtbare Falz im Display des iPhone Duo nach 10.000 Faltvorgängen
Quelle: Tim Pan via The Verge

KI News

Unser nächstes Webinar: KI-Agenten ohne Hype

Was wirklich hinter Agenten, Konnektoren und MCP steckt: Du hast vermutlich schon einmal einen KI-Agenten gebaut, ohne es zu merken. Wer Custom GPTs oder einen Gem eingerichtet hat, ChatGPT mit Google Drive verbunden oder Claude Zugriff auf Kalender und Postfach gegeben hat, arbeitet bereits mit den Bausteinen, aus denen Agenten bestehen. Die Frage ist nicht mehr, ob KI selbstständig handelt, sondern wie viel wir ihr dabei erlauben.

In unserem nächsten AI Update Webinar am Mittwoch, den 11. November 2026, ordnet unsere Gründerin & Geschäftsführerin Katja von der Burg ein, was Agenten, Konnektoren und das Model Context Protocol (MCP) eigentlich sind und wie sie zusammenspielen. Du siehst an Beispielen aus dem Unternehmensalltag, was heute schon zuverlässig funktioniert und wo die Grenzen liegen, gerade auch beim Thema Sicherheit.

AI Update Webinar: KI-Agenten ohne Hype am 11. November 2026

Muse geht shoppen

Wenn Metas KI-Agent Muse für Nutzer*innen einkauft, liegt der Warenkorb im Schnitt bei mehr als 200 Dollar, sagte Mark Zuckerberg im Quartals-Call vergangene Woche. Mehr als ein Viertel der Muse-Nutzer*innen kauft schon über den Agenten ein, und Muse hat in den sechs Wochen seit dem Start in den USA und Kanada mehr als 10 Millionen Accounts erreicht. Zuckerbergs Vision geht noch weiter: Milliarden von Muses, die miteinander kommunizieren und Geschäfte abwickeln, und pro Nutzer*in mehr Umsatz, als Meta heute mit allen seinen Apps zusammen macht.

Klingt für manche gruselig, für Marketer*innen ist die Frage aber überhaupt erst einmal, wie Produkte in Muses Empfehlungen landen. Eine erste, ausdrücklich explorative Untersuchung des GEO-Tool-Anbieters Profound zeigt: Muse greift zwar für fast alle Kandidaten auf den Meta-Produktkatalog zu, vier von meist sechs Empfehlungen kamen aber über den Browser von nur rund zwei Händler-Websites. Wer gut gepflegte Produktdaten und eine für Agenten lesbare Website hat, ist also im Vorteil.

Dass das Teilen von Muse-Inhalten kürzlich wegen eines Datenlecks pausiert werden musste (inzwischen läuft es wieder), zeigt allerdings auch: Bei der Nutzung von Agenten mit Zugriff auf Postfach und Zahlungsdaten ist Vertrauen wichtig. Genau darum geht es übrigens auch in unserem nächsten AI Update am 11. November.

Proaktiv ist das neue Smart

Ende September hat OpenAI mit „Dots“ einen Assistenten vorgestellt, der sich selbst meldet, statt auf Prompts zu warten. Vergangenen Mittwoch hat Anthropic nachgezogen: Claude Duet arbeitet an Aufgaben weiter, wenn man den Rechner verlässt, schickt jeden Morgen ein kurzes Briefing aus den verbundenen Apps und meldet sich tagsüber nur, wenn wirklich etwas anliegt. Bevor Duet handelt, fragt es nach. Duet läuft auf Opus 5.5, übernimmt Erinnerungen, Skills und Verbindungen aus dem bestehenden Claude-Account und kann auf über 6.000 Erweiterungen aus dem Claude Marketplace zugreifen, von Gmail und Slack bis Canva und Shopify. Vorerst gibt es Duet nur als Research Preview mit Warteliste für Pro- und Max-Abos in den USA.

OpenAIs Head of Product & Platform Thibault Sottiaux kommentierte das Duell auf X freundlich mit „Dot, meet Duet. Duet, meet Dot. Be nice to each other.“ Für uns zeigt sich daran, wohin die Reise geht: Der Chatbot, den man fragt, wird zum Assistenten, der selbst Arbeit anstößt. Wie viel Zugriff man ihm dafür gibt, muss jede/jeder selbst entscheiden.

KI-News im Kurzticker

🎨 Canva baut sein eigenes Bildmodell. Craft plant zuerst Aufbau und Text und rendert dann bis 2K, Text im Bild klappt laut Canva in 55 Sprachen. Trainiert wurde es auf Millionen von Canva-Vorlagen, im Ranking der Design Arena liegt es auf Platz 4 hinter drei OpenAI-Modellen. Verfügbar ist Craft im Dream Lab und per API. Für Ad-Creatives interessant, weil lesbarer Text im Bild bisher die größte Schwäche von Bildgeneratoren war.

💸 29 Dollar Claude pro Kopf. Ausgerechnet Accenture, das seinen Kund*innen große KI-Investitionen empfiehlt, deckelt intern die Claude-Nutzung auf 29 Dollar pro Person und Monat. Was darüber hinausgeht, muss über Projektbudgets laufen. Einzelne Mitarbeitende lagen vorher bei bis zu 1.000 Dollar im Monat.

🔮 Software zum Wegwerfen. Gartner rechnet damit, dass bis 2029 80 Prozent aller neuen Anwendungen weniger als ein Jahr genutzt werden. KI macht Software so billig, dass sie schnell gebaut und genauso schnell wieder verworfen wird. Das Risiko wächst mit: Auf seinem IT Symposium warnte Gartner, dass bis 2028 ein Viertel aller Sicherheitsvorfälle in Unternehmen auf unkontrollierte KI-Agenten zurückgehen könnte.

📊 ChatGPT baut jetzt Folien. Mit ChatGPT Slides entstehen Präsentationen direkt im Chat und lassen sich als PowerPoint, PDF oder Google Slides exportieren, vorerst in Pro-, Business- und Enterprise-Konten. Außerdem lassen sich einzelne Chats jetzt per PIN oder Face ID sperren.

🌍 3,24 Milliarden nutzen KI. Laut dem neuen „Digital 2027“-Report von DataReportal, Meltwater und We Are Social nutzen monatlich 3,24 Milliarden Menschen KI-Tools, 57 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Verlierer ist das offene Web: Die meistbesuchten Websites haben in zwei Jahren 6,8 Prozent ihrer Besuche verloren, und Suchmaschinen nutzen nur noch 45 statt 51 Prozent, um Marken zu recherchieren.

📹 Echt oder KI? 79 Prozent der Internetnutzer*innen ab 14 sind laut der Studie „Video-Trends 2026“ der Medienanstalten schon KI-Videos begegnet, 68 Prozent davon haben mindestens eins für echt gehalten. 72 Prozent vertrauen Videos weniger als früher, und 91 Prozent wünschen sich eine Kennzeichnung.

Canva Craft, das erste eigene Bildmodell von Canva
Canva baut an seiner eigenen Bild-KI: Mehr erfahrt ihr hier.

Social Ads

Meta lässt die KI ran, ihr tragt das Risiko

Meta hat seine neuen Werbebedingungen vom 30. Oktober auf den 20. November verschoben. Am Inhalt ändert sich nichts, Meta will nur mehr Zeit, um zu erklären, „was sich ändert und was nicht“. Verlage und Werbetreibende haben sich bei Wettbewerbsbehörden in der EU und in Großbritannien beschwert, u. a. wegen einer Klausel, mit der Meta die Websites seiner Werbekunden automatisiert auslesen darf.

Für den Alltag in den Werbekonten ist aber ein anderer Abschnitt wichtiger: In den neuen Bedingungen steht ausdrücklich, dass Metas KI-Funktionen Anzeigen optimieren oder neu erstellen dürfen, dabei Fehler machen können und dass Werbetreibende allein für die Ergebnisse verantwortlich sind. Laut Adweek gilt das auch für Funktionen, die Meta selbst einschaltet, einige Werbetreibende haben KI-veränderte Anzeigen bereits zurückgezogen. Zugestimmt hat, wer seine Anzeigen nach dem 20. November weiterlaufen lässt.

Unser Tipp: vor dem Stichtag und spätestens vor Black Friday die Advantage+ Creative-Optimierungen jeder aktiven Anzeige durchgehen, alles abschalten, was ihr nicht bewusst nutzen wollt, und in der Anzeigenvorschau stichprobenartig prüfen, was tatsächlich ausgespielt wird.

Social Media

IGTV, die zweite

Acht Jahre nach dem gescheiterten IGTV versucht es Instagram wieder mit langen Videos, diesmal im Querformat. Die neuen „Features“ dürfen bis zu 90 Minuten lang sein und sind für Podcasts, Comedy und andere lange Formate gedacht. Creator*innen können Reels mit dem ganzen Video verknüpfen, Instagram schiebt die Videos zusätzlich im Explore-Tab an. Vorerst testen ausgewählte Creatorinnen in den USA und Brasilien das Format. Wohin das Ganze führen soll, sagt Produktchefin Tessa Lyons ziemlich offen: Lange Querformat-Videos gehören auf einen großen Bildschirm. Passend dazu gibt es Instagram seit Freitag auch bei Apple TV.

Das ist ein direkter Angriff auf YouTube, das im Wohnzimmer gerade stark wächst. Die offene Frage ist das Geld: YouTube gibt Creator*innen 55 Prozent der Werbeeinnahmen ab, Instagram setzt vorerst auf Brand Deals und will bei der Vermittlung helfen. Der Unterschied zu IGTV: Diesmal startet das lange Video beim Reel, das schon Reichweite hat. Ob das reicht, damit Creator*innen ihre Podcasts nicht mehr nur auf YouTube hochladen, entscheidet am Ende die Kasse.

Instagram-App auf Apple TV
Instagram Reels können jetzt auch bei Apple TV angeschaut werden (Quelle: Digital Trends).

25 Milliarden Dollar Strafe für Meta

Ein Richter in New Mexico hat Meta jetzt zu 25 Milliarden Dollar Strafe verurteilt, mit zusätzlichen 15 Prozent Zinsen pro Jahr bis zur Zahlung. Hintergrund ist der Cambridge-Analytica-Skandal: Eine Jury hatte im September mehr als 43 Millionen Verstöße gegen das Verbraucherschutzgesetz festgestellt, weil Meta Nutzer*innen über den Schutz ihrer Daten getäuscht habe. Möglich gewesen wären sogar bis zu 220 Milliarden. Meta geht natürlich trotzdem in Berufung.

Und wir haben mal nachgezählt: Seit dem Start des Weeklys im Dezember 2024 kommen wir auf 40 belegte Strafen, Urteile und Vergleiche gegen Meta, Google und TikTok, zusammen rund 56 Milliarden Dollar. Gut 46 Milliarden davon entfallen auf Meta, fast alles aus diesem Jahr. 13 dieser Fälle waren hier schon Thema, rechtskräftig ist allerdings längst nicht alles.

Social-Media-News im Kurzticker

🚪 Pinterest wirbt mit dem Ausstieg. In seinem Blogbeitrag „Design the Exit“ argumentiert Pinterest, dass Marken künftig nicht mehr ums Scrollen kämpfen, sondern beim Abschalten helfen sollten. Belege: 63 Prozent der Gen-Z-Erwachsenen in den USA gehen laut einer Umfrage von Talker Research bewusst offline, und Suchen nach Alternativen zum Scrollen sind auf Pinterest um 365 Prozent gestiegen. Dass eine Plattform so argumentiert, ist natürlich auch Positionierung gegen TikTok und Instagram.

📸 Instagram wie 2012. Die App Posting2 setzt auf quadratische Fotos, einen chronologischen Feed, keinen Algorithmus und keine Werbung, und trifft damit bei der Gen Z einen Nerv. Mit knapp 37.000 Nutzer*innen ist sie noch winzig, im September stiegen die Downloads aber um 42 Prozent. BeReal lässt grüßen.

📱 Axel Springer und TikTok Europa? Springer-Chef Mathias Döpfner soll schon im Januar vorgeschlagen haben, dass sich Axel Springer an einem Kauf des europäischen TikTok-Geschäfts beteiligt. Springer bestätigt das Interesse an einer „europäischen Lösung“, Bytedance sagt hingegen, es habe keine formellen Gespräche gegeben.

Content Piece der Woche

Team Damon, Stefan oder Klaus? 🧛

Duolingo Deutschland hat pünktlich zu Halloween einen Vampire-Diaries-Kurs aufgesetzt, zumindest als Carousel. Über 30.000 Likes an einem Tag und eine Kommentarspalte, in der sich die Fans über ihren Lieblingsvampir streiten: Duolingo hat lustiges Fandom-Marketing durchgespielt.

Lesetipps & Empfehlungen

Falls ihr noch ein paar Minuten übrig habt …

Die NSDAP-Kartei per Chat sichten: Der SPIEGEL hat die Mitgliederkartei der NSDAP, die Abonnent*innen schon seit einem halben Jahr durchsuchen können, jetzt per Chatbot befragbar gemacht. Zusätzlich gibt es einen offiziellen Connector für Claude, mit dem sich die Kartei direkt im Chat durchsuchen lässt, etwa um Spuren aus der eigenen Familiengeschichte nachzugehen.

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