Corporate Blogs im Check

geschrieben am in der Kategorie Social Media Marketing von

Über Produkte informieren, nützliche Tipps und Tipps geben, den berühmten Blick hinter die Unternehmenskulissen geben, neue Mitarbeiter finden, sich als Experte platzieren – wie könnte man all das besser umsetzen, wenn nicht über einen eigenen Firmenblog? Viele Unternehmen entscheiden sich mittlerweile nicht nur für das Betreiben von Profilen auf sozialen Netzwerken, sondern auch für einen eigenen Firmenblog (auch Unternehmens- oder Corporate Blog genannt). Doch Blog ist hier nicht gleich Blog. Zielgruppen, Strategie und Aufmachung unterscheiden sich stark. Wir haben für euch einmal einige Corporate Blogs unter die Lupe genommen und einige Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet.

image

 

Der Themenexperte

Der Themenexperte versucht, sich von reinen Produktposts zu distanzieren und nützliche Infos und Ratschläge zu liefern. Seine Posts sind informativ und wenig werblich, denn er möchte über den berühmten Mehrwert punkten. Dabei entfernt er sich nicht allzu weit von seinem eigentlichen Kompetenzfeld, die Beiträge haben daher immer noch einen gewissen Zusammenhang zu seinem Geschäftsfeld. Der Themenexperte ist ein unpersönlicher Zeitgenosse und von einem Fachblog teilweise nicht mehr zu unterscheiden.

Beispiele:

Der Unentschiedene

Personalmarketing, Mitarbeiterportraits, Produktempfehlungen, nützliche Tipps und Tricks, Nachhaltigkeit, der Blick hinter die Kulissen – der Unentschiedene nutzt einfach alle Möglichkeiten der Corporate Blog-Welt. Alle denkbaren Themen und Zielgruppen werden von ihm bedient.

Beispiele:

Der Differenzierte

Auch der Differenzierte bedient sich eines reichen Repertoires an Themen und Zielgruppen. Anstatt jedoch alles in einem Blog zu verarbeiten, betreibt er mehrere Blogs. Der HR-Blog, der Kundenblog, der Fachblog  – egal welches Thema, er könnte zu allem einen eigenen Blog ins Leben rufen und bespielen, denn er hat klare Vorstellungen von seinen Themen und Zielgruppen.

Beispiele:

Der Kreative

Der Kreative liebt es, sich auf seinem eigenen Blog austoben zu können. Tagesaktuelle Informationen sind ihm nicht sonderlich wichtig. Er bespaßt seine Leser mit tollen Aktionen sowie humorvollen Beiträgen und Bilden. Meist hat er eine Vorliebe für das kreative Vorstellen seine eigenen Mitarbeiter und nette Geschichten aus dem eigenen Unternehmen. Er ist ein Geschichtenerzähler, der wahrscheinlich noch seine Enkel mit stundenlangen Erzählungen über die wichtigen Dinge im Leben beglücken wird. Wenn er nicht gern Geschichten erzählt, dann lässt er seine ganze Kreativität in die Themen und Umsetzung seines Blogs fließen.

Beispiele:

Der Stylische

Der Stylische versucht vor allem über sein umwerfendes Äußeres zu punkten. Farbgebung, Hintergrund, Überschriften, Formatierung – hier ist nicht nur alles durchdacht, sondern atemberaubend schön. Worüber er schreibt, weiß niemand so genau, aber du bist dir sicher, du möchtest so sein wie er, seine Produkte kaufen und ein Teil des stylischen Kosmos werden.

Beispiel:

Fazit

Blog ist nicht gleich Blog – möchte man diesen Pfad des Social Webs beschreiten, gilt es eine passende Strategie für das eigene Unternehmen und die anvisierten Zielgruppen zu finden. Dabei gibt es nicht DIE Lösung, sondern viele Wege. Eine ordentliche Analyse ist hier der Ausgangspunkt jeglichen Erfolgs.

Nadja hat von 2011 bis April 2013 als Praktikantin und danach als Werkstudentin bei uns gearbeitet.

Einen Kommentar schreiben

* Pflichtfelder

  1. Also habe ich da was übersehen oder ist der Audi Blog einfach nur langweilig?
    Ich finde den Audi Blog überhaupt nicht hübsch und würde ja fast sagen das es das standard WordPress Layout ist 🙂