Anzeigenerweiterung bei Google AdWords – Preiserweiterungen

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In unserer Serie „Anzeigenerweiterungen bei Google AdWords“ geben wir einen umfassenden Überblick über die unterschiedlichen Anzeigenerweiterungen bei AdWords-Anzeigen. In diesem Blogpost werfen wir einen Blick auf die so genannten „Preiserweiterungen“.

  1. Sitelink-Erweiterungen
  2. Standorterweiterungen
  3. Preiserweiterungen
  4. App-Erweiterungen
  5. Rezensionserweiterungen
  6. Erweiterungen mit Zusatzinformationen
  7. Snippet-Erweiterungen
  8. Anruferweiterungen
  9. Angebotserweiterungen
  10. Bericht „Automatische Erweiterungen“

Im Juli 2016 hat Google AdWords ein neues Format der Anzeigenerweiterungen eingeführt, welches die Anzeigen von Werbetreibenden durch Preisangaben ihrer Produkte und Leistungen hervorhebt. In diesem Blogartikel nehme ich die Preiserweiterungen unter die Lupe.

Welche Vorteile bieten Preiserweiterungen?

Preiserweiterungen ermöglichen den Werbetreibenden, die AdWords-Textanzeigen noch spezifischer zu gestalten. Das ist insbesondere in dem Fall sinnvoll, wenn sich die Suchanfragen unmittelbar auf die Preisanfragen beziehen, wie z.B. “wie viel kostet produkt xy”, “produkt xy preise”. Zudem bieten die Anbieter dadurch mehr Transparenz und heben sich von der Konkurrenz ab. Da der Preis eines der wichtigsten Kriterien für Kaufentscheidungen darstellt, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für Conversions, denn beim Klicken auf einen bestimmten Artikel in dem scrollbaren Preismenü gelangt der Nutzer direkt auf die relevante Produktseite. Die Erweiterung ist also interaktiv, einfach zu aktualisieren und flexibel einsetzbar.

Wie werden Preiserweiterungen erstellt?

Die Preiserweiterungen sind unter dem Tab “Anzeigenerweiterungen” zu finden. Wie alle anderen Anzeigenerweiterungen können die Preiserweiterungen ebenfalls auf Konto-, Kampagnen- oder Anzeigengruppen-Ebene hinzugefügt werden.

SEA Preiserweiterung

Nach dem Klick auf “+Erweiterung” öffnet sich eine Oberfläche, in welcher die Preiserweiterungen erstellt werden können. Zunächst sollte eine Kategorie definiert werden. Handelt es sich um ein Produkt, so können z.B. Produktkategorien, Produktvarianten oder Marken ausgewählt werden.

SEA Preiserweiterung

Des Weiteren sollten Einstellungen wie Sprache, Währung, Preiskennzeichner (“ab”, “bis”) festgelegt werden.

Bei der Erstellung der Preiserweiterungen sind die Elemente wie “Titel”, “Beschreibung”, “Preis”, “Einheiten” und “Finale URL” verfügbar. In den Feldern “Titel” und “Beschreibung” sind maximal 25 Zeichen möglich. Die finale URL muss nicht für jeden Eintrag unterschiedlich sein, wenn nur eine Zielseite für alle Angebote existiert.

Es müssen mindestens drei und maximal acht Einträge pro Preiserweiterung hinterlegt werden.

SEA Preiserweiterung

Unter “Einheiten” können Werbetreibende Folgendes auswählen:

  • Pro Stunde
  • Pro Tag
  • Pro Woche
  • Pro Monat
  • Pro Jahr

Handelt es sich um eine kurzfristige Preisaktion, können Start- und Enddatum für die Preiserweiterung definiert werden. Außerdem können benutzerdefinierte Parameter zu der Zielseite hinzugefügt werden.

SEA Preiserweiterung

Was sollte noch beachtet werden?

Bisher wurden die Preiserweiterungen unter zwei Voraussetzungen ausgeliefert: Wenn der Nutzer über ein mobiles Gerät nach den Angeboten sucht und die mobile Anzeigenposition den ersten Rang erreicht hat. Ab Mitte Februar 2017 können die Preiserweiterungen auf allen Geräten erscheinen: Desktop, Tablet und mobile Geräte.

Empfehlenswert ist die Kombination der Preiserweiterungen mit der Anruferweiterungen. Wenn das Angebot und der Preis einen Nutzer anspricht, kann er direkt über die angezeigte Anruferweiterungen den Anbieter anrufen, ohne auf die Webseite gehen zu müssen.

SEA Preiserweiterung

Ein Klick auf eine Preiserweiterung kostet ähnlich wie ein Klick auf den Titel oder die URL der entsprechenden Anzeige. Wenn der Nutzer auf mehrere Links klickt, können doppelte bzw. ungültige Klicks entstehen. Diese werden allerdings den Werbetreibenden nicht in Rechnung gestellt.

 

Gaini gehört seit Dezember 2015 zum Projecter Team. Sie ist als Account Managerin in den Bereichen SEA und Social Media Marketing tätig. Die ersten Berufserfahrungen hat Gaini im Bereich Marketingkommunikation gesammelt. Im Rahmen des Studiums und der Praktika wurde ihr Interesse an Social Media Marketing und Online Marketing immer mehr verstärkt.

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