Die neue Google Search Console

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Nachdem Google bereits vor einigen Monaten ausgewählte Nutzer das neue Interface der Google Search Console testen lies, wird die BETA Version nun nach und nach für alle anderen Nutzer ausgerollt. Die neuen Funktionen beinhalten die Leistung der Webseite, die Indexabdeckung, den AMP Status und Statusberichte zu Stellenausschreibungen.

Bisher sind noch nicht alle Funktionen aus der alten Search Console in der neuen Version implementiert. Dieser Prozess wird sich voraussichtlich noch über das laufende Jahr erstrecken. Bis alle Funktionen übernommen wurden, wird die alte Version parallel zur Verfügung stehen und kann wie gewohnt genutzt werden.

Zunächst wird man beim ersten Blick in die neue Search Console von dem aufgeräumten Dashboard abgeholt. Man sieht sofort wie sich die Leistungsentwicklung der letzten 90 Tage und den Stand der aktuellen Indexabdeckung. Im Gegensatz zum Dashboard der alten Search Console ist die neue Übersicht schneller erfassbar. Allerdings fehlen Informationen, wie die Anzeige der Crawling Fehler: DNS, Serververbindung, Abruf von robots.txt oder das Verhältnis von übermittelten URLs und indexierten URLs der Sitemap.

Im Menüpunkt Leistungen finden sich die Daten, welche in der alten Version unter Suchanalyse zu finden sind. Durch den praktischen Diagramm-Konfigurator lässt sich schnell eine Übersicht über die Klicks und oder Impressionen, CTR sowie durchschnittlich Position erstellen. Eine zu erwähnende Neuerung ist, dass einem hier nun die historischen Daten der letzten 16 Monate zur Verfügung stehen und nicht wie bisher nur der letzten 90 Tage. Außerdem gibt es bei der Auswahl der voreingestellten Zeiträume die Möglichkeit 3, 6 oder 9 Monate zu wählen. In Zukunft werden diese Daten auch über die Search Console API zur Verfügung stehen.

Google Search Console 2018 Menüpunkt Leistungen

Unter der Grafik wird eine Auswertung in Tabellenform bereitgestellt, welche durch wenige Klicks angepasst werden kann.  So ist ein schneller Wechsel zwischen Suchanfragen, Seiten, Länder bzw. Geräte möglich ist.

Google Search Console 2018 Menüpunkt Leistungen

Unter Indexabdeckung kann eingesehen werden, wie viele und welche URLs indexiert sind. Außerdem werden mögliche Probleme angezeigt und Gründe aufgeführt, weshalb Google URLs nicht indexiert. Ein Klick auf eine der identifizierten Fehler führt zu einer Detailseite, die alle von diesem Fehler betroffenen URLs anzeigt. Neu ist die Möglichkeit diesen Bericht über einen teilbaren Link an weitere Personen zu schicken.

Google Search Console 2018 Menüpunkt Indexabdeckung

Das Ziel der neuen Search Console soll außerdem sein AMP & Job Postings auf den Seiten leichter zu implementieren. Diese Berichte sollen auch Fehlermeldungen & Warnungen beinhalten.

Wir sind vom neuen Interface auf jeden Fall begeistert und freuen uns darauf die neue Search Console in vollem Umfang nutzen zu können.

Julia gehört seit September 2016 dem Projecter Team an. Zu Beginn startete sie als Praktikantin, wurde anschließend Werkstudentin und ist seit September 2017 Trainee in den Kanälen Affiliate Marketing und Suchmaschinenoptimierung.

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  1. Danke für den tollen Artikel. Für mich ist die wichtigste Änderung, dass man künftig auf 16 Monate zurückblicken kann, statt nur auf 90 Tage. Das war wirklich überflüssig. Zum Teil habe ich in den letzten Jahren die Daten in Excel übertragen und dort gesammelt. Selbst in den Firmen, in den ich gearbeitet habe, haben wir das gemacht. Das kann ich mir künftig sparen. Juhuuu!

  2. Endlich kann man nachschauen welche Seiten indexiert sind und welche nicht. Ich kann es nicht verstehen, dass einige ihre Webseiten nicht indexieren.

    Das Tolle am Update ist das man eine längere Historie hat. Die 16 Monate helfen einem viel mehr als die letzten 90 Tage.

    Noch ein kleiner Hinweis: im zweiten Abschnitt im letzten Satz hast Du geschrieben “ alter Version „.

    • Hallo Marin,

      vielen Dank für den Hinweis.
      Wir sind gespannt, welche neuen Features die neue Search Console noch bereit halten wird.
      Liebe Grüße,
      Julia