Social Ads News 03/2026: Meta bringt Manus in den Ads Manager, Pinterest veröffentlicht neue Trends

Zusammenfassen mit ChatGPT

Auf den Social‑Media‑Plattformen tut sich aktuell einiges: Meta integriert Manus in seine Werbetools und passt seine Werbemessung, Labels und Gebühren an. TikTok zeigt, wie Ads direkt Kaufentscheidungen beeinflussen, und Pinterest liefert neue Trends. Auf dem diesjährigen IAB NewFronts-Event haben die Unternehmen außerdem neue, spannende Social-Ads-Formate präsentiert. Alles, was ihr dazu wissen müsst, erfahrt ihr wie immer hier bei uns!

Meta

Manus AI: Meta bringt intelligente Agenten in den Ads Manager

Meta integriert die Technologie von „Manus“ tief in seine Werbetools. Die KI kann also komplexe Aufgaben zukünftig fast autonom übernehmen – von der Marktforschung bis hin zur Datenanalyse direkt im Ads Manager. Das sind die wichtigsten Neuerungen:

Damit will Meta den ROI seiner Werbepartner steigern sowie die oft mühsame Datenarbeit deutlich effizienter gestalten – und offensichtlich die noch relativ frisch erworbene KI Manus im eigenen System nutzbar machen.

Quelle: Manus

Reels-Trends und KI-Voiceover: Neuerungen der IAB NewFronts

Auf dem diesjährigen IAB NewFronts-Event hat Meta neue Features vorgestellt, die vor allem auf Video-Content und die Zusammenarbeit mit Creatorn einzahlen. Die Highlights im Überblick:

Wir schließen daraus, dass Meta Reels für Marken noch attraktiver machen will, indem der Kontext der Werbung (Trending Topics) gestärkt wird. Gleichzeitig wird die Content-Produktion durch KI-Tools massiv beschleunigt, was besonders für kleinere Marketing-Teams ein Vorteil ist.

Meta hat seine Werbepreise erhöht: Was dahintersteckt

Meta macht Werbung in mehreren Ländern ab 1. Juli teurer und schlägt eine sogenannte „Standortgebühr“ auf seine Anzeigenpreise auf. Das ist ein Euphemismus für das Weiterreichen von Digitalsteuern, die mittlerweile in zahlreichen Ländern von den Internet-Riesen gefordert werden, um deren Steuersparmodelle zu umgehen. Betroffen sind Österreich, Frankreich, Italien, Spanien, die Türkei und das Vereinigte Königreich. Konkret bewegen sich diese Aufschläge je nach Land aktuell meist im Bereich von etwa 2 % bis 5 % des Werbebudgets. Laut Metas eigener Formulierung sei „der Schritt eine Reaktion auf die veränderte regulatorische Landschaft und neue Branchenstandards“.

Entscheidend ist dabei nicht der Sitz eines Unternehmens, sondern wo sich die Zielgruppe befindet. Wer also beispielsweise aus Deutschland Werbung in Frankreich schaltet, muss die entsprechenden Zusatzkosten einplanen. Diese Gebühren kommen außerdem on top zum eigentlichen Werbebudget und können Kampagnen spürbar verteuern.

Es steht zu vermuten, dass das nicht im Sinne der Digitalsteuer ist, allerdings können sich Werbetreibende darüber zwar aufregen, aber wenig dagegen ausrichten. Da eine Digitalsteuer in Deutschland zwar angedacht, aber bislang nicht umgesetzt ist, wird für Meta Ads mit Zielgruppen hierzulande kein Aufschlag fällig – nur, wenn sie aus einem deutschen Konto in besagten Ländern ausgespielt werden.

Angepasste Ad-Metriken

Meta passt seine Werbemessung an und bringt die eigenen Kennzahlen stärker in Einklang mit anderen Plattformen. Ziel ist es, Unterschiede in der Erfolgsmessung zu reduzieren und Kampagnen vergleichbarer zu machen.

Konkret betrifft das vor allem die Art, wie Klicks gezählt werden: Bisher hat Meta viele Interaktionen, etwa Likes, Shares oder Saves, als Klicks gewertet. Künftig zählen hier nur noch echte Link-Klicks, also tatsächliche Weiterleitungen auf eine Website.

Quelle: Meta

Diese Änderung dürfte die ausgewiesenen Klickzahlen in vielen Kampagnen zunächst sinken lassen, sorgt aber gleichzeitig für realistischere Daten und eine bessere Vergleichbarkeit mit Tools wie Google Analytics.

Zusätzlich führt Meta eine klarere Trennung der Metriken ein:

Für Unternehmen bedeutet das vor allem eine Umstellung im Reporting. Kampagnen könnten auf den ersten Blick schlechter performen, obwohl sich am tatsächlichen Nutzerverhalten nichts geändert hat. Lediglich die Messlogik ist präziser geworden.

Meta aktualisiert Werbe-Labels im Feed

Meta verändert die Art, wie Werbung im Feed gekennzeichnet wird. Das bisherige Label „Sponsored“ wird nach und nach durch das neue, klarere „Ad“ ersetzt. Ziel ist es, Anzeigen für Nutzer*innen eindeutiger zu machen, gleichzeitig aber die visuelle Präsenz im Feed etwas zurückzunehmen.

Weniger auffällige Labels könnten zum Vorteil von Werbetreibenden zu höheren Engagement-Raten führen, während die Einhaltung von Transparenz-Anforderungen weiterhin wichtig bleibt.

Webinar

Stop Prompting, Start Thinking: AI Update am 21. April

Während die KI-Modelle sich rasant weiterentwickeln, schöpfen nur 5 % der Marketing-Teams bisher das volle Potenzial wirklich aus. Doch nicht die KI ist das Problem für fehlenden Impact – viele nutzen sie einfach noch nicht richtig.

Unsere CEO Katja von der Burg und Nicklas Lindby, Engagement Partner bei Obsidian, zeigen euch im nächsten AI Update am Dienstag, den 21. April, wie ihr die KI wirklich für euch arbeiten lasst. Freut euch auf gebündeltes Spezialwissen zum Thema AI & Automation aus unserer Agenturgruppe und erfahrt, wie ihr weg von einfachen Prompts hin zu echten „KI-Partnern“ kommt.

TikTok

Logo Takeover & TopReach: Neue High-Exposure-Formate

Wie Meta hat auch TikTok sein Werbe-Portfolio erweitert und beim IAB NewFronts-Event 2026 präsentiert. Die neuen Optionen sollen vor allem Marken ansprechen, die maximale Aufmerksamkeit in kürzester Zeit suchen:

Für Kampagnen mit großem Budget bietet TikTok nun dementsprechend noch exklusivere Wege, um die gesamte Nutzerschaft zu erreichen. Besonders die Kombination aus App-Start und Feed-Präsenz (TopReach) sorgt für eine enorme Frequenz innerhalb der Zielgruppe.

Wie TikTok‑Werbung Kinokartenkäufe antreibt

Neue Daten zeigen, dass Werbung auf TikTok nicht nur Reichweite schafft, sondern konkret Kaufhandlungen beeinflusst, vor allem beim Gang ins Kino. Eine Analyse von 38 Film‑Werbekampagnen in den USA kommt zu einem deutlichen Ergebnis: Nutzer*innen, die mit TikTok‑Ads in Kontakt kamen, kauften deutlich häufiger Kinokarten als solche, die nicht mit der Werbung erreicht wurden.

Im Schnitt führte die Werbung zu einem +172 % höheren Kaufverhalten bei Kinotickets im Vergleich zu nicht exponierten Zielgruppen – ein starkes Signal für die Wirksamkeit des Kanals. Besonders Filme aus bestimmten Genres, zum Beispiel Horror‑Produktionen, profitierten überdurchschnittlich stark von der Präsenz auf TikTok.

Auch wirtschaftlich lieferte TikTok‑Werbung beeindruckende Ergebnisse: Die Plattform erzielte einen mittleren zusätzlichen ROAS von $1,70, wobei diese Performance im Vergleich zu klassischer Fernsehwerbung als deutlich effizienter bewertet wird. Zudem kamen rund 60 % der durch TikTok‑Ads erklärten Ticketkäufe von Personen, die zusätzlich keine TV‑Werbung gesehen haben. Das ist somit ein Hinweis darauf, dass TikTok neue Zielgruppen erreicht, die traditionelle Medien nicht abdecken.

Pinterest

Pinterests Frühlings‑Trends 2026: Das ist jetzt gefragt

Pinterest hat seinen neuen Trendbericht für den Frühling veröffentlicht und zeigt, welche Themen auf der Plattform aktuell besonders stark zunehmen. Die Analyse basiert auf steigenden Such- und Interaktionsaktivitäten der Nutzer*innen und gibt euch Hinweise darauf, welche Inhalte gerade besonders relevant sind. Schaut direkt mal rein!

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