Social Media News 02/2026: Die KI-Kennzeichnungspflicht ist da und die Social-Media-Verbotsdebatte geht weiter

Zusammenfassen mit ChatGPT

Kennzeichnet ihr Inhalte auf Social Media, die ihr mit KI erstellt habt? Das solltet ihr nämlich tun – Stichwort: AI Act. Die Debatte rund um Social-Media-Verbote für Minderjährige entwickelt sich weiter und Threads macht den Austausch über Direktnachrichten jetzt noch einfacher. Alles was ihr wissen müsst findet ihe in unserem – diesmal kurzen und knackigen – Social Media Update!

Entwicklungen & Trends

EU-Richtlinie zu KI

Wichtige News direkt zu Beginn: Seit August 2024 gilt die „EU-Verordnung über künstliche Intelligenz“ (AI Act), deren Regeln nun schrittweise wirksam werden. Was bedeutet das für Social-Media-Manager*innen und Unternehmen?

Vor allem eines: Transparenz! Ab August 2026 müssen vor allem täuschend echte KI-Inhalte (sogenannte Deepfakes) sowie KI-generierte Texte zu öffentlichen Themen deutlich ausgewiesen werden. Plattformen wie Facebook und Instagram machen das zum Glück besonders leicht: Bei den Beiträgen selbst könnt ihr schon jetzt ganz einfach ein KI-Label hinzufügen. Sollte diese Funktion bei euch fehlen, könnt ihr auch in der Caption einen KI-Hinweis setzen. Wichtig ist nur, dass klar ersichtlich ist: Dieser Content wurde mit von KI erstellt.

Über die Instagram-App lässt sich ganz einfach ein KI-Label zu eurem Content hinzufügen.

Mehr Infos findet ihr zum Beispiel auf den Seiten der Bundesregierung:

Ihr habt Fragen zum Thema? Wir helfen euch gerne. 💌

Die Debatte zum Social-Media-Verbot für Minderjährige nimmt an Fahrt auf

In Deutschland wird der Ruf nach Altersgrenzen für Social Media immer lauter: Während die Union ein Verbot für unter 16-Jährige fordert, diskutiert die SPD über eine Grenze von 14 Jahren. Kritiker*innen verweisen seit Beginn der Diskussionen auf rechtliche Hürden durch die EU-Vorgaben, die nationale Alleingänge erschweren könnten.

Auch international zieht das Netz an, seitdem Australien ein Verbot bis 16 Jahre beschlossen hat. Länder wie Norwegen und Frankreich debattieren nun über ähnlich strikte Regeln: einen Überblick findet ihr hier. Überall steht die Frage im Fokus, wie Plattformbetreiber für den Jugendschutz stärker in die Pflicht genommen werden können. Auch in unserem wöchentlichen Online Marketing Newsletter „PJ Weekly“ halten wir euch regelmäßig zu Themen wie diesem auf dem Laufenden.

Instagram

Neue Creator Tools, auch für persönliche Accounts

Ab sofort können auch persönliche Accounts spannende Creator-Tools nutzen – die vorher nur professionellen Accounts zugänglich waren. Ab 1.000 Followern könnt ihr mit Trial Reels beispielsweise eine neue Zielgruppe austesten, eigene Broadcast-Channel erstellen und auf Instagram live gehen.

Ab sofort können auch in persönlichen Accounts spannende Creator-Tools genutzt werden
(Quelle: @creators via Instagram).

TikTok

Schon den „In der Nähe“-Feed entdeckt?

Mit dem neuen „In der Nähe“-Feed zeigt TikTok euch spannende lokale Inhalte. Der Feed heißt in unserem Fall „Leipzig“ – und wird von uns ab sofort auf jeden Fall viel genutzt! Habt ihr ihn schon für euren Ort entdeckt?

Was gibt es Neues vor Ort zu entdecken? Der „In der Nähe“-Feed auf TikTok zeigt es euch.

Threads

Direktnachrichten noch einfacher

Mit diesem neuen Feature wird der Austausch in den Direktnachrichten auf Threads noch einfacher: Über die „DM me“-Funktion können Threads-Nutzer*innen in ihren Postings einen direkt Link zu ihren Nachrichten generieren. Das könnt auch spannend für Marken und Unternehmen sein:

Der Hinweis „DM me“ oder „Message me“ verwandelt sich im Post nun zu einem Link zu den Direktnachrichten (Quelle: Threads).

Und sonst so?

Es wird viel geplant: X arbeitet an einer eigenen Chat-App, während Meta mit Instants eine Snapchat-ähnliche App entwickelt.

Thementipps für eure Redaktionsplanung

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