Neu: Call-to-Action bei Link Page Posts

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Seit wenigen Tagen bietet Facebook eine Call-to-Action-Funktion für Link Page Posts an. Hier können Seitenbeiträge, welche auf eine externe URL verweisen, mit einer zusätzlichen Handlungsaufforderung ergänzt werden. Da uns bereits einige Fragen erreicht haben, wie genau das funktioniert, möchte ich hier kurz das Vorgehen erläutern.

Welche Handlungsaufforderungen gibt es?

Facebook bietet die Möglichkeit, 5 verschiedene Handlungsaufforderungen in einen Link Page Post zu integrieren. Dies sind:

  • „Jetzt kaufen“
  • „Mehr dazu“
  • „Registrieren“
  • „Jetzt buchen“
  • und „Herunterladen“

Entsprechend der Spracheinstellung der Nutzer werden die Handlungsaufforderungen übersetzt und, wie im unten stehenden Beispiel zu sehen, in den Seitenbeitrag ergänzt:

 

Wie integriert man diese Handlungsaufforderung im Seitenbeitrag?

Die Integration des Call-to-Action in den Page Post funktioniert (derzeit) nur mit dem Power Editor. Die Erstellung von Anzeigen ist nicht notwendig. Im Folgenden beschreibe ich Schritt für Schritt das Vorgehen.

1. „Seiten verwalten“ im Power Editor

Zuerst wird der Power Editor in Chrome unter https://www.facebook.com/ads/manage/powereditor/ aufgerufen. Dort wechselt man nun von der Werbeanzeigen-Ansicht (falls noch nicht geschehen) in die Ansicht „Seiten verwalten“. Dazu klickt man nun auf oben links auf die Auswahlmöglichkeiten und anschließend auf „Seiten verwalten“.

 

Seiten verwalten

2. Beitrag erstellen

Anschließen wählt man die entsprechende Seite aus, für die der Link Page Post erstellt werden soll, und klickt auf „Beitrag erstellen“.

 

Power Editor Beitrag erstellen

Im folgenden Fenster kann der Beitrag nun erstellt werden. Dazu gibt man die URL der externen Seite an, vergibt den Beitragstext und wählt dann den Call-to-Action aus. Anschließend können noch für die Link-Vorschau individuelle Angaben zu Linktitel, „Link anzeigen“-Beschreibung (direkt unter dem Titel), Link-Beschreibung und Vorschaubild gemacht werden. Ist dies geschehen, so wird der Beitrag via „Beitrag erstellen“ gespeichert.

Beitrag im Facebook Power Editor erstellen

 

3. Beitrag veröffentlichen

Nun kann man diesen in der Vorschau des Power Editors sehen. Mit Hilfe der Schaltfläche „Beitrag veröffentlichen“ wird aus diesem bisherigen Dark Page Post ein öffentlich zugänglicher und über die Facebook Seite verbreiteter Seitenbeitrag.

Beitrag im Power Editor veröffentlichen

 

Fazit zu Call-2-Action in Link Seitenbeiträgen

Wie zu sehen ist, sind diese Call-to-Actions sehr abverkaufsorientiert und bieten sich daher besonders für Online-Shops oder andere Online-Dienstleister an. Auch für Facebook Page Post Link Ads sind sie eine schöne Ergänzung. Inwieweit sich das neue Feature auf Klickraten, Conversions oder die Interaktion auswirkt, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Die Vermutung liegt aber nahe, dass Klicks auf externe Webseiten und dortige Transaktionen forciert werden können. Wir werden uns die Leistungskennzahlen anschauen und sicherlich in den nächsten Wochen dazu berichten.

Daniel war von Juli 2012 bis Januar 2016 Teil des Projecter Teams.

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  1. Hallo Daniel,
    da ich mich momentan verstärkt über das Planen und Einstellen von FB-Kampagnen informieren möchte, kommt dein Beitrag natürlich zur richtigen Zeit. Die Call-to-Action Varianten finde ich grundsätzlich interessant, weiß aber noch nicht, ob die Begriffe „jetzt kaufen“ oder „jetzt buchen“ zu sehr nach „Abverkauf“ sprechen. Ich jedenfalls würde eher zögern, als klicken. Bin dennoch gespannt, wann ich a. die ersten Post dazu sehen werde und b. was die ersten Auswertungen der Action-Button ergeben wird. Freue mich also weiter von dir zu lesen. Meine Lesezeichen sind jetzt um eine zusätzliche Seite ergänzt worden 🙂 Viele Grüße, Florian

    • Hallo Florian,

      zu erst einmal entschuldige meine späte Antwort. Irgendwie ist dein Kommentar in unserem Spam-Ordner geladent.

      Vielen Dank für dein Feedback zu meinem Artikel. Bisher sind die Erkenntnisse, die wir gemacht haben, noch ambivalent: Zum Teil scheint wirklich der Fall einzutreten, den du beschrieben hast. Die Anzeigen wirken zu werblich und die CTR sinkt. Allerdings gab es auch die Fälle, wo wir eine deutlich gesteigerte CTR feststellen konnten. Was genau die Gründe dafür sind, ist mir noch nicht ganz klar, bzw. konnte aus den Zahlen noch nicht herausgelesen werden. Sobald ich dazu was weiß, gibt’s natürlich einen neuen Beitrag. 🙂

      Daniel.

  2. Es fehlt eigentlich die wichtigste Handlungsaufforderung. Bitte drücken Sie auf den Werbebanner, wenn sie die Webseite besuchen.

  3. Danke für die Hilfreiche Anleitung, genau das habe ich gesucht! 🙂

    lg
    Johanna