Instagram Basics: Vom ersten Scroll zum perfekten Post
Hand aufs Herz: Wie oft habt Ihr heute schon das berühmte „Daumen-Workout“ absolviert? Einmal kurz blinzeln, und schon seid Ihr wieder in der bunten Welt von Instagram versunken. Ob beim Warten auf den Bus, in der Kaffeepause oder als letztes Highlight vor dem Einschlafen – die App ist mit über 3 Milliarden Nutzer*innen der absolute Platzhirsch unter den sozialen Netzwerken. Doch Instagram ist mittlerweile weit mehr als nur ein Ort für schöne Fotos; es ist ein rasanter Mix aus High-End-Entertainment, KI-gestütztem Shopping und eurer ganz persönlichen Daily Soap.
Aber wie behält man bei all den Reels, Stories und Algorithmus-Updates den Überblick? In diesem Guide erfahrt Ihr alles – von den ersten Schritten bei der Account-Erstellung bis hin zum perfekten Post, damit Ihr nicht nur zuschaut, sondern die Plattform aktiv mitgestaltet. Tauchen wir ein!
Was ist Instagram?
Instagram wurde 2010 von Kevin Systrom und Mike Krieger der Welt präsentiert. Der Name ist eine Kombination aus den Wörtern „Instant“ und „Telegram“. Das soziale Netzwerk zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass ihr Beiträge bestehend aus Fotos, Videos oder Reels sowie Edits und Stories mit anderen Menschen teilen könnt – wobei Letztere sich sogar dauerhaft in euren Highlights festhalten lassen. Darüber hinaus kann man seine Gedanken, Lieder sowie den Standort in einer Notiz teilen. Jedoch geht ein Post ohne eines der verschiedenen Medien nicht – Instagram bleibt seinem visuellen Kern treu.
Ein Beitrag kann dabei aus sogenannten Slides (Carousels) bestehen, bei denen sich der User durch ein Wischen nach rechts durch eine Mischung aus Fotos und Videos bewegen kann. Follower können auf diese Posts reagieren, indem sie sie liken, kommentieren oder mit ausgewählten Freunden teilen. Weiterhin ist das Speichern von Posts in eigenen Kollektionen möglich, um diese später schnell wiederzufinden. Außerdem verfügt Instagram mittlerweile über eine Direct-Message-Funktion, auch DM genannt.
2012 wurde Instagram von Facebook (heute Meta) gekauft – seitdem nimmt es eine rasante Entwicklung. Von vielen Seiten kritisch betrachtet wird die immer stärker werdende Kommerzialisierung des Netzwerkes: Durch Funktionen wie den direkten In-App-Checkout und KI-gesteuerte Werbeanzeigen verschwimmen die Grenzen zwischen privatem Content und globalem Marktplatz immer mehr.
Ihr wünscht euch Support bei eurem Start mit Instagram oder braucht eine neue Strategie, um 2026 auf der Plattform mit eurer Marke erfolgreich zu sein? Dann schreibt uns einfach – wir helfen euch gern! 💌
Los geht’s: Auf Instagram durchstarten in wenigen Schritten
Einen Account erstellen
Instagram unterscheidet folgende Arten von Accounts:
- Privates-Konto: Der Standard-Account für Privatpersonen, die Beiträge mit ihren Freund*innen teilen möchten. Dieser Account-Typ kann privat gestellt werden, sodass nur bestätigte Follower eure Beiträge sehen können.
- Creator-Konto: Dieser Typ ist für Influencer*innen, Künstler,*innen Blogger*innen und öffentliche Personen, die z. B. eine Marke aufbauen wollen, vorgesehen. Diese können z. B. Kooperationen annehmen und spezifischere Statistiken (Insights) zu ihren Inhalten erhalten.
- Business-Konto: Dieser Account ist für Unternehmen, Shops und Dienstleister gedacht. Besitzer*innen eines solchen Accounts können einen Instagram-Shop einrichten und Schaltflächen wie „Jetzt buchen“ nutzen. Sie erhalten Zugang zum Meta-Werbe-Manager für Kampagnen.
Die Nutzung ist bei allen Konto-Typen in der Basisversion kostenlos. Für das Erstellen eines Accounts benötigt man lediglich eine E-Mail-Adresse, eine Mobilnummer oder einen Meta-Login, der das Profil direkt mit Facebook, Messenger und Threads verknüpft.
Nach der Wahl der Login-Option legt man seinen Nutzernamen und ein sicheres Passwort fest. Explizit bei den Optionen der Mobilnummer- und E-Mail-Eingabe wird euch entweder eine SMS oder eine E-Mail mit einem Sicherheitscode zugesendet, um eine Zwei-Faktor-Authentifizierung zu gewährleisten.
Anschließend legt man ein Passwort fest und wird befragt, ob man dieses speichern möchte. Darauf folgt eine Geburtsdatums- und Namensabfrage.

Einen Benutzernamen festlegen
Der nächste Schritt ist es, entweder den vorgeschlagenen Benutzernamen zu verwenden oder einen neuen zu erstellen. Dieser darf jedoch nicht bereits vergeben sein – Instagram-Namenszwillinge sind nicht möglich. Benutzernamen werden generell kleingeschrieben, Zahlen und Sonderzeichen wie „.“ oder „_“ sind erlaubt, Leerzeichen oder Symbole hingegen nicht. Benutzernamen können auch wieder geändert werden.
Zu guter Letzt müssen die Nutzungsbedingungen bestätigt werden. Daraufhin könnt ihr beginnen, euer Profil einzurichten. Diese Schritte können allerdings auch im Nachhinein erledigt werden.
Ein Profilbild auswählen
Das Profilbild kann frei gewählt und jederzeit geändert werden. Dazu klickt ihr bei der erstmaligen Einrichtung einfach auf „Bild hinzufügen“ und verwendet eins aus eurer Galerie. Anders ist es bei einem bereits bestehenden Instagram-Account: Dabei man auf sein Instagram-Profil, dann oben rechts auf die drei Striche, woraufhin man in den Einstellungen und Aktivitäten landet. Über die Kontenübersicht und das jeweilige anzupassende Profil gelangt ihr dann auf „Profilbild“, wofür ihr ein Bild aus eurer Fotogalerie einfügen könnt.

Schön ist es natürlich, wenn das Profilbild eine Parallele zum Account darstellt. Aber das muss nicht sein. Das Bild erhält einen runden Ausschnitt. Das sollte bei der Wahl beachtet werden.
Im Anschluss können weitere Einstellungen für das Konto getroffen werden. Zunächst einmal: Wenn man seine Freunde und Bekannten aus seinen Kontakten hinzufügt und dann auf „Weiter“ tippt, können eure Telefonkontakte auf Instagram übernommen und gefunden werden. Dazu benötigt Instagram eine Einwilligung in den persönlichen Einstellungen. Als Nutzer*in bekommst du daraufhin automatisch die Beiträge deiner Kontakte vorgeschlagen. Wenn das jedoch nicht dein Wunsch sein sollte, kann dieser Schritt übersprungen oder auch später noch erledigt werden.
Zudem kann eine Biografie, kurz „Bio“, angelegt werden. Diese sollte möglichst relevante Infos enthalten, um die Person oder das Unternehmen hinter dem Account oder den Sinn und Zweck des dahinter zu beschreiben. Denn interessierte Follower*innen landen hier als erstes und sollten an dieser Stelle überzeugt werden, dem Account zu folgen. Der Kreativität kann man hier gern freien Lauf lassen.
Zusätzlich ist es immer möglich, zu einem professionellen Konto (Creator, Business) zu wechseln, wie auch eine Verifizierung anzufordern. Diese ist jedoch kostenpflichtig. Zu erwähnen ist außerdem, dass Postings privater Profile nicht öffentlich auffindbar sind.

Die Instagram-Nutzeroberfläche
Nach einem erfolgreich erstellten Nutzerkonto ist es wichtig, die Grundstruktur zu verstehen. Instagram ist unterteilt in Home, Reels, Direktnachrichten, Suche/Entdecken und das Profil.
Die Startseite ist eure persönliche Zentrale bei Instagram, die ihr immer über das Haus-Symbol unten links erreicht. Ganz oben findet ihr die Stories – das sind kurze Schnappschüsse oder Videos, die nach 24 Stunden automatisch wieder verschwinden. Ein bunter Ring um die Kreise zeigt euch dabei an, dass es dort etwas Neues zu entdecken gibt. Oben rechts in der Ecke gelangt ihr zum Herz-Symbol für eure Benachrichtigungen und oben links über das Plus-Zeichen könnt ihr eigene Inhalte hochladen.
Wenn ihr durch den Hauptteil der Seite scrollt, begegnet euch ein Mix aus Bildern und Reels. Reels sind unterhaltsame Kurzvideos, die meistens mit Musik unterlegt sind und oft Trends oder lustige Clips zeigen. Instagram mischt hier Beiträge eurer Freunde mit Empfehlungen von fremden Accounts, die zu euren Interessen passen könnten.

Darüber hinaus gibt es die Navigationsleiste am unteren Bildschirmrand. Diese besteht aus dem Haussymbol, einem Symbol für Reels, einem gefalteten Papierflieger, einer Lupe und dem bereits bekannten Profilsymbol.

Beginnend mit dem Play-Symbol: Dort ist es möglich, sich durch Nach-oben-Wischen immer neue Kurzvideos/Reels anzusehen. Bei dem darauffolgenden Papierflieger-Symbol gelangt ihr zu euren privaten DMs, wo ihr mit Freund*innen, aber auch mit fremden Personen und Influencer*innen schreiben könnt.
Über die Suchfunktion, die ihr am Lupen-Symbol im unteren Menü erkennt, öffnet sich nicht nur eine einfache Suchzeile, sondern direkt die Explore-Seite. Hier präsentiert euch Instagram eine KI-gesteuerte Auswahl an Bildern und Reels, die exakt auf eure Interessen zugeschnitten sind. Das ist der einfachste Weg, um neue Trends zu entdecken, da die Inhalte oft über eure eigene „Filterblase“ hinausgehen. Man lässt sich hier schnell treiben und gelangt von einem spannenden Clip zum nächsten Profil. Möchtet ihr jedoch ganz gezielt nach etwas suchen, nutzt ihr das Suchfeld am oberen Rand. Gebt ihr dort beispielsweise einen Begriff oder Hashtags wie #fashion ein, liefert euch die Suche Ergebnisse über alle Kategorien hinweg:
- Profile, also Nutzer*innen, die den Begriff im Namen oder in der Biografie (Bio) stehen haben,
- Beiträge von Content Creatorn,
- Hashtags, also Schlagworte, unter denen Beiträge gesammelt werden,
- Und Audio & Orte: Musik oder Standorte, die mit dem Begriff verknüpft sind.
Nehmen wir den Hashtag #fashion mal als Beispiel: Die Treffer werden nach Relevanz und Häufigkeit sortiert. Ein beliebter Hashtag wie dieser kann mehrere Millionen oder Milliarden Beiträge enthalten. Klickt ihr darauf, zeigt euch Instagram meist eine Mischung aus den „Top-Beiträgen“ (den beliebtesten Inhalten) und den aktuellsten Reels und Fotos an.
Einem Account folgen
Wenn euch ein Bild oder ein Reel aus den Suchergebnissen besonders gefällt, gelangt ihr mit einem Klick direkt zum Post. Von dort aus führt euch ein Tippen auf das Profilbild zum entsprechenden Account. Hier seht ihr alle geposteten Inhalte im Überblick und könnt über den blauen „Folgen“-Button Fan des Accounts werden. Zusätzlich unterstützt euch die App beim Vernetzen: Sobald ihr auf „Folgen“ klickt, schlägt euch Instagram direkt weitere Profile vor, die diesem Account ähneln. So könnt ihr euren Feed ganz einfach erweitern und genau die Nische finden, die euch begeistert.
Das Netzwerk wächst jedoch in beide Richtungen. Wenn euch wiederum ein anderer Account folgt, bekommt ihr darüber sofort eine Notification (Benachrichtigung) unter dem Herz-Symbol. Über diese Meldung stoßt ihr oft selbst wieder auf neue, interessante Profile, wodurch ein ständiger Austausch entsteht. Hingegen ist das bloße Folgen nur der erste Schritt, denn ihr könnt auf vielfältige Weise direkt mit den Creatorn interagieren.

Ein typischer Post oder ein Reel ist so aufgebaut, dass ihr auch hier sofort aktiv werden könnt: Ein Klick auf den Accountnamen führt euch direkt zum vollständigen Profil der jeweiligen Person. Möchtet ihr eure Begeisterung zeigen, ist das Liken der einfachste Weg – das funktioniert entweder über einen Klick auf das Herz-Symbol oder noch schneller durch einen kurzen Doppel-Tipp direkt auf das Bild oder Video.
Für noch mehr Feedback könnt ihr über die Sprechblase eure Gedanken in den Kommentaren hinterlassen. Wenn ihr einen Beitrag so gut findet, dass ihr ihn anderen zeigen möchtet, nutzt ihr den Pfeil (das Share-Symbol), um den Post mit ausgewählten Profilen zu teilen oder ihn direkt in eurer eigenen Story zu posten. Im Sinne des Community-Gedankens solltet ihr regelmäßig interagieren, also liken, kommentieren und folgen. Davon profitiert ihr letztlich auch selbst: Der Algorithmus belohnt Aktivität, wodurch euer eigenes Profil für andere Accounts sichtbarer wird und ihr schneller neue, passende Kontakte knüpft.
Der letzte Bestandteil der Menüleiste ist das kleine Profilbild ganz rechts, mit dem ihr auf eure eigene Profilseite gelangt, um eure eigenen Beiträge zu verwalten.
Einen eigenen Beitrag erstellen
Einen eigenen Post zu erstellen, ist inzwischen intuitiver denn je. Zwar könnt ihr eure Inhalte mittlerweile auch bequem über den Browser am Desktop hochladen, doch das Smartphone bleibt für die meisten das wichtigste Werkzeug, um spontane Momente festzuhalten. Das ist auch das Markenzeichen von Instagram: Teilen direkt aus dem Erleben heraus.

Um zu starten, tippt ihr einfach auf das Pluszeichen (+), welches am Smartphone oben links zu finden ist. Ihr könnt nun entweder direkt mit der In-App-Kamera ein neues Foto schießen oder auf eure bestehende Mediathek zurückgreifen. Anschließend habt ihr die Wahl: Ihr könnt das Bild zuschneiden, die Lichtstimmung anpassen und ganz viel mehr. Mittlerweile ist Hochformat Standard, da es den Smartphone-Bildschirm voll ausfüllt. Beachtet dabei jedoch, dass Posts in eurer Profil-Übersicht (dem Grid) ein ganz spezifisches Format haben, das Instagram hin und wieder auch mal ändert. Das wichtigste Motiv sollte also immer mittig platziert sein, damit keine unschönen Ausschnitte entstehen.
In der Bildunterschrift (Caption) verleiht ihr eurem Post eine Stimme. Um die Sichtbarkeit zu erhöhen, könnt ihr gezielt Hashtags benutzen. Sobald Ihr das Rautensymbol (#) und die ersten Buchstaben eintippt, schlägt euch Instagram automatisch passende und trendige Tags vor. Zudem seht ihr sofort, wie oft ein Begriff benutzt wird. Überlegt euch genau, welche Hashtags zu eurem Post passen könnten, denn mittlerweile erlaubt Instagram nur noch fünf davon in einer Caption.
Möchtet ihr in eurer Caption direkt mit anderen Accounts interagieren, dann könnt ihr diese entweder mit dem @-Symbol erwähnen oder sie direkt auf dem Bild markieren. Zusätzlich ist es ratsam, den Standort anzugeben, da viele Nutzer*innen über die Ortssuche nach neuen Inhalten stöbern. Der finale Schritt ist es, auf „Teilen“ zu tippen – und schon ist euer erster Post online und für eure Community sichtbar.
Wie ihr seht, hat sich Instagram von der einfachen Foto-App zu einem komplexen Universum entwickelt, das 2026 mehr Möglichkeiten bietet als je zuvor. Ob ihr nur mit Freund*innen in Kontakt bleiben wollt, Inspiration sucht oder als Unternehmen eure eigene Marke aufbaut – die Plattform ist das, was ihr daraus macht.
Vergesst dabei nie: Der wahre Kern von Instagram ist und bleibt die Interaktion. Traut euch, euren ersten Post abzusetzen, verteilt ein paar Likes und tauscht euch in den Kommentaren aus. Denn am Ende des Tages sind es nicht die Algorithmen, sondern die echten Verbindungen und Geschichten, die euren Feed lebendig machen.
Viel Spaß beim Posten, Scrollen und Entdecken – wir sehen uns im Feed!




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