Ulrike Dresler

P&O Jahresrückblick 2020

Neben unseren Fachteams gibt es bei Projecter noch ein weiteres Team, dass eher im Hintergrund agiert: People & Operations. Bei uns läuft alles zusammen, was wichtig ist, damit die Projecters ihre Arbeit erledigen können: angefangen beim Office Management, über IT, das Rechnungswesen und natürlich die PR. Wie für alle Teams war auch für uns das Jahr 2020 voller Herausforderungen. Beim Rückblick ist uns aber auch aufgefallen, dass wir ziemlich viel ziemlich erfolgreich umgesetzt haben.

Jahresanfang

Wir starten hoch motiviert in das neue Jahr und haben uns für 2020 viel vorgenommen. Noch Ende 2019 haben wir alles für die Installation einer professionellen Videokonferenz-Ausstattung bestellt und beginnen nun damit, diese in den Büros einzurichten. Wir konnten wirklich nicht ahnen, wie wichtig die ganze Videokonferenztechnik und -software dieses Jahr für uns werden würde.

Außerdem philosophieren wir mal wieder über die Sitzplanung in unseren Büros. Die Schreibtische reichen gerade so aus, aber wenn wir mehr MitarbeiterInnen einstellen, wird es knapp. Wo sollen wir alles nur hinstellen? Wer soll wie, wo sitzen? Kreativität ist gefragt. Überdies kümmern wir uns um das Sportangebot für unsere MitarbeiterInnen. Mit Even und Allesyoga haben wir zuverlässige und motivierende PartnerInnen gefunden, die unseren KollegInnen dabei helfen, sich zu bewegen und gesund zu bleiben. Außerdem wollen wir über das Jahr verteilt gemeinsam bouldern, Kanu fahren und Beachvolleyball spielen. Zum diesjährigen Teamausflug ist im September ein Besuch bei Gründerin Katja in Garmisch inklusive einer kleinen Hüttentour geplant. Wir freuen uns schon auf die vielen Projekte und Ideen fürs Team.

Zeitiges Frühjahr

Bääm, ein Telefonat an einem Freitagvormittag und es steht fest: Die Agentur geht ab Montag, den 17. März, komplett ins Home Office. Mein Team und ich rotieren. An was müssen wir alles denken? Wie sieht es mit der Technik der MitarbeiterInnen aus? Wer nimmt was mit? Wem müssen wir was zuschicken? Wer braucht noch einen Monitor? Und wie viel Mäuse und Keyboards haben wir eigentlich noch im Lager? Und vor allem: wie soll das eigentlich funktionieren? 70 KollegInnen sollen nur aus ihren jeweiligen Heimbüros miteinander arbeiten und kommunizieren? Und wie machen wir das mit den KundInnenterminen? Für den Moment haben wir alle viel mehr Fragen als Antworten, aber versuchen mit Optimismus in diese neue Phase zu starten. Nach den ersten ca. drei Wochen, um uns „einzugrooven“, kommt langsam etwas Normalität auf und wir fangen wieder vorsichtig an, an unseren internen Projekten zu arbeiten. Neben der Planung und Vorbereitung der Umstellung unseres Teamdrives auf OneDrive arbeiten wir intern weiter daran, die Projecters zu LinkedIn-Brand-Ambassadoren „auszubilden“. Und nebenher beschäftigen wir uns so viel wie noch nie mit dem Thema Desinfektion 😛

Frühsommer

In den bisherigen Sommern haben wir immer ordentlich in unseren Dachgeschossbüros in der Leipziger Innenstadt geschwitzt. Doch nach langer Planung haben wir jetzt endlich überall Hitzeschutzrollos anbringen lassen. Zwar kommen diesen Sommer nur wenige Projecters in den Genuss davon, aber wenn es irgendwann den Zeitpunkt „nach Corona“ gibt, werden sie das Arbeiten im Büro schöner machen. Wir verschieben auch unsere Hüttentour auf das Jahr „danach“, auch wenn wir uns noch gar nicht richtig vorstellen können, wie eine Normalität danach aussehen soll. Die Arbeit am Website- und Blog-Relaunch geht in die heiße Phase, beschäftigt uns aber trotzdem den Sommer über noch. Wir lernen außerdem, wie es ist, neue KollegInnen komplett remote einzustellen und ihr Onboarding und das Kennenlernen des Teams digital durchzuführen.

Sommer

Wir planen und führen unseren Projecter-eigenen Firmenlauf durch, da der sonst im Juni stattfindende Leipziger Firmenlauf abgesagt wurde. Jeder kann mitmachen, wo auch immer er oder sie ist. Ein weiterer großer Meilenstein für uns: das Büro in Garmisch wird offiziell angemietet und Katja versucht irgendwie im Münchener IKEA an ausreichend Möbel und Ausstattung zu kommen. Mit festen Teamtagen im Büro herrscht zumindest zeitweise ein Gefühl von Büronormalität und wir sehen uns wenigstens sporadisch „in echt“. Die Urlaubszeit fängt an und trotz allen Ungewissheiten finden die meisten in ihren freien Tagen Erholung und Ruhe.

Spätsommer

Unser lang geplantes und im Frühjahr offiziell gestartetes Projekt „Teamdrive-Ablösung“ neigt sich dem Ende zu. Unser altes System wird offiziell abgeschaltet und wir ziehen vollends zu OneDrive um. Gerade mit den MitarbeiterInnen im Home Office bzw. im festen, aber weit entfernten Garmisch Office ist das für uns die beste Lösung. Und weil es sich gerade so gut anfühlt, fangen wir mit der Planung der Weihnachtsgeschenke für KundInnen und MitarbeiterInnen an. Bei 20°C und Sonnenschein fühlt sich das einfach richtig weird an.

Herbst

Wir nutzen im Herbst die Gelegenheit und schicken noch mal einige Projecters zu einer Brandschutzschulung und auch zu einer Ersthelferschulung. Wenn wir dann irgendwann wieder im Büro sind, ist es immer gut, ausreichend geschulte MitarbeiterInnen vor Ort zu haben. Wir streichen schweren Herzens wieder die Teamtage im Büro und reduzieren die Bürobesetzung. Auch wenn es schade ist, dass wir nicht mehr ab und zu Büroluft schnuppern können (oder einfach nur mit mehr Vorlauf und Planung), wollen wir den Ereignissen ein bisschen voraus sein und sichergehen, dass unsere MitarbeiterInnen und ihre Familien sicher sind.

Jahresende

Wir planen unsere erste digitale Weihnachtsfeier. Mittlerweile sind wir zwar Zoom-Profis für Jourfixes, Teammeetings oder KundInnentermine. Auch unser zweiwöchentliches Agenturupdate können wir inzwischen wie aus dem EffEff digital durchführen. Aber eine digitale Weihnachtsfeier mit bunt gemischten, aber festen Teams ist auch für uns als Digitalagentur noch Neuland. Doch auch dieser Sprung ins kalte Wasser glückt uns. Was aber fehlt? Nette Gespräche in großen und kleinen Gruppen ganz ungezwungen mit einem Gläschen Wein an der Bar. Oder nochmal ein heimliches an das Buffett stellen, um den zweiten, dritten, vierten Nachtisch zu ergattern. Doch die Hoffnung auf eine famose „After-Corona-Party“ lässt uns auch diese ganz andere Weihnachtszeit durch- und überstehen. Und wir bleiben gespannt, was 2021 für uns bereit hält.

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