Wie nutze ich den Google Keyword-Planer richtig?

geschrieben am in der Kategorie SEA von

Ganz gleich, ob die Betreuung eines neuen Kunden im SEA, die Umstrukturierung einer bestehenden Kundenwebsite oder der Launch eines neuen Produkts anstehen, die Keywordrecherche ist eng mit all diesen Ereignissen verknüpft. Denn nur wer weiß, wonach die Kunden suchen, kann diese auch gezielt ansprechen. Heute schauen wir uns an wie uns der Keyword-Planer für den Relaunch einer Kundenwebseite helfen kann. Ein Relaunch ist nicht nur eine gute Gelegenheit die die Kampagnen- und Anzeigenstruktur auf Herz und Nieren zu prüfen sondern auch einen Blick auf die eingebuchten Keywords und ihre Performance zu werfen.

Wo kommen die Keywords her?

Die Funktion Neue Keywords entdecken haben sicherlich die meisten von uns schon einmal verwendet. Google bietet zwei Möglichkeiten der Nutzung: Entweder können wir selbst bis zu zehn Begriffe, für die wir eine Prognose bezüglich ihrer Performance erhalten möchten, in das Suchfeld eingeben und, wenn gewünscht, die Suche zusätzlich mit der Angabe einer Domain zum Filtern unterstützen. Oder wir tragen lediglich den Link zur Website, für die nach Keywords gesucht wird, ein. Daraufhin erhalten wir Keyword-Vorschläge für die gesamte Website oder eine spezifische Seite.

Neben den angefragten Keyword-Ideen werden auch relevante Fakten zu den Keywords mit ausgegeben. Diese können uns bei der Entscheidung unterstützen, ob wir das Keyword mit in den Plan aufnehmen wollen oder besser nicht.

Welche Keywords kommen in den Plan?

Dazu sortieren wir zunächst die Keywords mithilfe der Spalten nach Gusto. Interessant für einen Keyword-Plan sind vor allem die durchschnittlichen Suchanfragen pro Monat, aber auch der Wettbewerb, das Gebot für obere Positionen (unterer und oberer Bereich) sowie der Kontostatus. Im Beispiel sind die Keywords nach Relevanz – also den durchschnittlichen Suchanfragen pro Monat – sortiert, um einzugrenzen, welche Keyword-Ideen Potenzial haben und eingebucht werden sollten. Ist ein Keyword bereits im Konto eingebucht, steht in der Spalte Kontostatus im Konto -. Mithilfe der Gebotsschätzungen für die einzelnen Keywords können wir sogar schon das Werbebudget einkalkulieren.

Kleiner Tipp am Rande: Ein Blick auf die Keywords, die bereits im Konto eingebucht sind, schadet nicht. Denn mithilfe der Sortierung entlarvt ihr Keywords, die aktuell eingebucht sind, jedoch kein – oder nur ein wenig vielversprechendes – Suchvolumen prognostiziert bekommen und könnt diese ausbuchen.

 

Wie kommen die Keywords in den Keyword-Planer?

Nachdem wir die richtigen Spalten ausgewählt haben, können wir nun relevante Keywords in der ersten Spalte ankreuzen – natürlich könnten wir auch (erstmal) alle Keywords auswählen – und zu einem bestehenden oder einem neuen Plan hinzufügen. Daraufhin erscheint in der Spalte „Kontodaten“ grün eingefärbt im Plan hinter den hinzugefügten Keywords (siehe Abbildung oben).

Was bringt der Keyword-Plan?

Der Keyword-Plan kann bearbeitet, für andere frei gegeben und kopiert werden. Wenn man ihn nicht mehr benötigt, kann man ihn ganz einfach löschen. Zudem ist er in Form einer CSV-Datei einfach herunterzuladen und kann weiter verarbeitet werden. Dank der flexiblen Spaltenauswahl erhalten wir schnell und unkompliziert die Informationen zu den gewünschten Keywords.

Wie wir die analysierten Keywords zur Weiterverarbeitung nutzen können

Prognosen und bisherige Messwerte des Plans könnt ihr euch anschließend unter Keyword-Ideen als CSV-Datei herunterladen und weiter bearbeiten. Wir empfehlen die Sortierung der Keywords in Excel vorzunehmen, da man hier mit Farbmarkierungen und -filtern arbeiten kann und flexibel in der weiteren Datenverarbeitung ist. Zudem lassen sich die gezogenen Keywords bequem einzelnen Kampagnen und Anzeigengruppen zuordnen. Genauso gut könnt ihr aber auch die Keywords nutzen, um die Anzahl der Kampagnen und Anzeigengruppen zu bestimmen. Dazu haben wir in einer Excel-Tabelle alle Keywords, die einem bestimmten Produkt oder Thema zugeordnet werden konnten, mithilfe von farblichen Markierungen gruppiert und so ganz einfach die Strukturierung der Anzeigenkampagnen und -gruppen vorgenommen.

Fazit

Der Keyword-Planer bietet eine gute Unterstützung, wenn es um die Generierung und Sammlung von Keywords sowie eine erste Orientierung geht. Zur Feinsortierung auf Kampagnen- und Anzeigengruppenebene lassen sich die Daten in einer Exceltabelle besser bearbeiten. Wenn ihr noch nicht genug habt, könnt ihr euch bei Joshua Hardwick ein paar wirklich ausgefeilte Keyword-Planer Hacks abschauen. Neben dem Google Keyword-Planer gibt es natürlich noch viele weitere nützliche Tools für die Keywordrecherche- und Verarbeitung wie searchmetrics, Ubersuggest und termexplorer, um nur einige zu benennen. Viel Spaß beim Keywords analysieren!

Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Google Keyword-Planer gemacht?

Seit September 2019 unterstützt Cornelia als Trainee im Bereich Affiliate Marketing das Projecter Team.

Einen Kommentar schreiben

* Pflichtfelder