Archiv für die Kategorie ‘Suchmaschinen’

Verbesserter Google Adwords Support für Agenturen

Mittwoch, 24. November 2010

Im Laufe des Tages kam das Gerücht auf, der Google Support für Agenturen im Bereich Adwords wird abgeschafft und man müsse sich von nun an mit einem Callcenter abfinden. Wir waren erst mal sprachlos als wir das gelesen haben und haben uns an unseren Google Ansprechpartner gewandt um genaueres erfahren.

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Google Instant & die Auswirkungen auf Adwords

Mittwoch, 22. September 2010

Google Instant hat gerade zum Start die Bloggerwelt beschäftigt, sodass man sich vor Blogbeiträgen kaum retten konnte. Nun ist die Einführung schon 2 Wochen her und die Blogbeiträge, welche sich mit dem Thema Google Instant und die Auswirkungen auf Adwords beschäftigen halten sich in Grenzen. Aus diesem Grund möchten wir uns diesem Thema widmen. (weiterlesen …)

Google Suggest – Die Idee und seine Tücken

Montag, 12. Juli 2010

Wir haben uns bereits daran gewöhnt. Tippt man die Anfänge eines Wortes in den Suchschlitz bei Google ein, so erhält man automatisch Vorschläge zur vollständigen Suchanfrage. Dieser auf Ajax beruhende Dienst heißt Google Suggest und wird bereits seit März 2009 angeboten. Doch wie kommen die Vorschläge zustande? Wer profitiert davon? Und wem könnte Google Suggest schaden? Diese Fragen möchten wir klären.
 
Zunächst zur allgemeinen Funktionsweise. Google selbst schreibt: “Vorschläge zu Suchbegriffen auf Google.de werden vom Google Suggest-Dienst unterstützt. Google Suggest kommuniziert während Ihrer Eingabe mit Google, um Ihnen entsprechende Vorschläge zu unterbreiten. Wenn Vorschläge bereitgestellt werden, [...] verwendet Google Informationen zu der relativen Beliebtheit von häufigen Suchanfragen, um die Vorschläge in eine Rangfolge einzuordnen.”
 
Das heißt, es werden allgemein relevante Suchanfragen generiert. Das soll dem Suchenden helfen, seine Suchanfrage schneller zu finden. Er muss nicht mehr die komplette Suchanfrage eintippen und erhält zusätzlich neue Vorschläge für seine weitere Suche. Mittlerweile werden sogar Tippfehler erkannt. “Telefom” fürht trotzdem zu Telefon und “Kriese” schlägt Krise vor. Das spart Zeit und ist nützlich. Bei Eingabe eines “F” wird als Erstes Facebook vorgeschlagen, bei einem “W” erscheint web.de und bei einem eingetippten “A” wird Amazon vorgeschlagen. Merkwürdig ist, dass bei vielen einzelnen Buchstaben sofort Unternehmen genannt werden.
 

Google Suggest

Ein "F" genügt für die Suche nach Facebook

 
Auffällig ist auch, dass Unternehmens-Webseiten, die den Suchbegriff in der Domain aufweisen, hier auftauchen. Nehmen wir beispielsweise das wort “Auto”. Sofort erscheinen als Vorschlag autoscout24.de und automobile.de. Andere Anbieter der Branche, die nicht das Wort “Auto” im Titel tragen, werden nicht aufgezeigt. Es entsteht ein Vorteil für die genannten Seiten. Sie werden wesentlich häufiger geklickt. Man spricht vom Suggest Push. Die Konkurrenz wird ins Abseits gedrängt.

 

Autoscout und Auto24 profitieren, andere Wettbewerber verlieren

Autoscout24.de und Automobile.de profitieren, andere Wettbewerber verlieren


 
Kritiker bemängeln ebenfalls, dass die Suchenden durch die Vorschlagsliste abgelenkt werden könnten. So vergisst man beim Lesen der Suggestions schnell, wonach man eigentlich gesucht hat und wird bei der Recherche nach einem Thema womöglich in eine andere Richtung gedrängt.
 
Google Suggest gibt auf den ersten Blick die relevantesten Suchanfragen wider. Dabei ist es viel mehr als nur eine Vorschlagsliste. Google Suggest kann auch Meinungen widerspiegeln. Weil eben relevante und häufig gesuchte Anfragen ausgewertet werden, ergibt sich ein Stimmungsbild der Bevölkerung. Interessant dabei ist, dass nur die Informationen aus dem Land des Suchenden verarbeitet werden. Für in Deutschland lebende gilt also Folgendes: tippt man “Schwule sind” ein, so ergibt sich sofort die Antwort “ekelhaft”. Chinesen sind hässliche Tierquäler, Twitter ist Schwachsinn und Spanien wird Weltmeister 2010. Das funktioniert auch mit einzelnen Buchstaben. Ganz klar, dass nach dem diesjährigen deutschen Sieg beim Eurovision Song Contest ein eingetipptes “U” genügt, um “Unser Star für Oslo” als Vorschlag zu erhalten.

 

Einzelne Buchstaben genügen um aktuelle Trendthemen aufzuzeigen

Einzelne Buchstaben genügen um aktuelle Trendthemen aufzuzeigen


 
Dass dabei diskriminierende Aussagen generiert werden, möchte Google eigentlich unterbinden. Deshalb erscheint bei Eingabe von “Juden sind” oder “Schwarze sind” kein einziger Vorschlag. Das Ganze ist noch nicht ausgereift. Denn zu Christen und Moslems gibt es doch wiederum Vorschläge, die die gesamte Religion denunzieren. Hinweise zu auffälligen Suchvorschlägen nimmt Google weiterhin entgegen.
 
Auch tiefgreifende Probleme der Gesellschaft können schnell identifiziert werden. Probleme, die offenbar viele Deutsche plagen. Wie z.B. “Meine Arbeit kotzt mich an”, “Meine Katze ist rollig” oder “Darf ich mit meiner Cousine schlafen”.

 

Google Suggest als Stimmungsbarometer

Google Suggest als Stimmungsbarometer


 
Fazit: Google Suggest kann Zeit sparen und neue Ideen für die eigene Suchanfrage liefern. Es werden die Daten zu den beliebtesten und häufigsten Suchanfragen berücksichtigt. Somit sind die Erwähnungen bei Google Suggest nicht käuflich und auch nicht von Google vorgegeben. Beweis: “Google ist” eingeben.
 
Ein paar weitere, teils lustige, teils schockierende Vorschlagslisten findet ihr in unserem Blogbeitrag “Google enthüllt: zerrüttete deutsche Familien” aus dem vergangenen Jahr.

Markenanmeldung bei Google

Mittwoch, 31. März 2010

Bei Google auf fremde Marken zu bieten ist bisher nicht eindeutig geklärt, ob es erlaubt ist oder auch nicht. Für den Markeninhaber selbst keine angenehme Sache, wenn Mitbewerber Anzeigen auf die eigene Marke schalten. Um gar nicht erst in die Situation zu kommen sich über diese Wettbewerber zu ärgern, gibt es einen einfachen und effektiven Weg das zu vermeiden: Die Marke bei Google Adwords anmelden.

Der Weg dahin ist das Formular für Markenbeschwerden von Google. Der Name lässt zwar vermuten, dass man sich hier nur beschweren kann, man kann mit diesem Formular aber auch seine Marke schützen lassen und alle Mitbewerber ausschließen (zum Formular).

Um eine Marke anzumelden braucht man eine eingetragene Marke bei Deutschen Marken und Patentamt (DPMA) oder beim OHIM (das europäische Marken- und Patentamt). Es wird eine Wortmarke benötigt um diese bei Google anzumelden. Eine Bildmarke oder Wort-/Bildmarke reicht für eine Markenanmeldung bei Google in Deutschland nicht aus. Links zur Markenrecherche:DPMA & OHIM

Tipps zum Ausfüllen des Formulars:

  1. Beschwerdeführer muss mit dem Markeninhaber übereinstimmen.
  2. Eigene Google Adwords-Kundennummer eintragen, damit die eigenen Anzeigen weiterhin geschaltet werden.
  3. Marke eintragen: Name, Land und die Option Wortmarke eingeben. Auch wenn es andere Optionen gibt, wie Wortbildmarke und Bildmarke, kann in Deutschland nur mit einer Wortmarke eine Marke geschützt werden.
  4. Antrags- oder Registrierungsnummer eintragen.
  5. In den Notizen gebe ich meist den Link zur Markenanmeldung beim DPMA oder OHIM mit an.

Je nach Auftragsvolumen des Teams für Markenbeschwerde, wird die Anfrage innerhalb von 1 Tag bis 10 Tage (so unsere Erfahrung) bearbeitet. Mit der Bestätigung verschwinden alle Anzeigen der Mitbewerber.

SEM Agentur

Zum Schluss noch mal eine Zusammenfassung der Voraussetzungen, die man für eine Markenanmeldung bei Google braucht:

  1. Marke muss beim DPMA oder OHIM angemeldet sein.
  2. Marke kann nur geschützt werden, wenn sie als Wortmarke eingetragen ist.
  3. Account Nummer und Nummer anderer zugelassener Accounts zur Hand haben.

Das Content-Netzwerk richtig nutzen

Dienstag, 18. August 2009

„Content und Search immer in getrennten Kampagnen bewerben!“ – Das hören wir oft von Google, auch wenn es ein sehr häufig gemachter Fehler ist (wegen ungünstigen Default Einstellungen von Google Adwords), gibt es doch noch ein paar Dinge mehr, die man bei den Einstellungen des Content Netzwerkes wissen sollte.

Während man vor einiger Zeit immer zwischen einer placement-bezogenen und einer keyword-bezogenen Kampagne unterscheiden musste, ist es mit der neuen Oberfläche möglich Keywords und Placements in einer Kampagne zu verwalten. Wie toll – dachte man sich und packte froh und munter Keywords und Webseiten in eine Kampagne, teilweise sogar in eine Anzeigengruppe.

Aber wieso gibt es bei den Kampagnen-Einstellungen dann immer noch die Unterscheidung zwischen Placement und Keyword bzw. wie es jetzt heißt: „Relevante Seiten nur auf den von mir verwalteten Placements“ und „Relevante Seiten im gesamten Werbenetzwerk“? So legten vermutlich die wenigsten in letzter Zeit noch Placementbezogene Kampagnen an.

content

Der Unterschied ist nach wie vor vorhanden und auch wenn man denkt, es könnte in einer Kampagne verwaltet werden, ist es weiterhin nötig diese zu trennen um dieselben Ziele zu verfolgen.

Die Keyword-bezogene Kampagne

Hier werden mittels eines Sets aus Keyword passende Webseiten von Google ausgesucht, auf denen die Anzeigen geschaltet werden. Fügt man selbst noch eine passende Webseite hinzu, wird die Anzeige nur dann auf der Webseite geschalten, wenn die Keywords auch zur Webseite passen oder ein Artikel der Webseite dazu passt. Eigentliches Ziel von Webseiten in eine keyword-bezogenen Kampagnge ist, die Webseiten über individuelle CPCs besser steuern zu können.

Die Placement-bezogene Kampagne

Die Anzeigen in dieser Kampagne werden nur auf selbst ausgewählten Seiten geschalten. Um Anzeigen auf größeren Seiten besser steuern zu können, ist es möglich mittels Keywords die Ausrichtung weiter einzugrenzen.

Also auch wenn Keywords und Placements in einer Kampagne und Anzeigengruppe verwendet werden können, ist es dennoch notwendig verschiedenen Kampagnen für jedes Ziel aufzusetzen.

Tipp am Ende: Hat man bei den Spracheinstellungen der Content Kampagne mehr als eine Sprache ausgewählt, funktioniert das Placement-Tool nur noch eingeschränkt.

Die Länge von Suchanfragen

Dienstag, 24. März 2009

Die Anzahl von Wörtern in einer durchschnittlichen Suchanfrage steigt an. Je mehr Erfahrung ein Nutzer mit Suchmaschinen sammelt, desto detailliertere Suchanfragen wird er stellen. Das ist seit Jahren bekannt und wird durch eine aktuelle Erhebung von Hitwise erneut bestätigt. Die Zahlen basieren auf dem Suchverhalten der Amerikaner, können aber in ihrer Grundaussage sicherlich auf Deutschland und andere Länder übertragen werden.

 

Demnach nimmt der Anteil der 1-Wort- und 2-Wort-Suchen am Gesamtsuchverhalten stetig ab. Gleichzeitig gewinnen Suchanfragen mit fünf bis acht oder sogar mehr Wörtern immer mehr an Bedeutung.

Aus Deutschland sind die aktuellsten Zahlen wohl aus dem Jahr 2006. Damals wurde im internationalen Vergleich deutlich, dass deutsche Suchanfragen durchschnittlich kürzer ausfallen als zum Beispiel amerikanische oder Anfragen in anderen europäischen Ländern. Johannes Siemers hatte die für mich durchaus logische Erklärung parat: die deutsche Sprache neigt zu zusammengesetzten Wörtern. Während beispielsweise "search engine optimization" im Englischen aus drei Wörtern besteht, macht die deutsche Sprache daraus nur eines: "Suchmaschinenoptimierung".

 

Auswirkungen auf das Marketing

 

Sowohl im Rahmen von SEM als auch SEO geht der Trend ganz klar in Richtung Long Tail Optimierung. Wenn Suchanfragen länger werden, sollten im Idealfall auch entsprechend längere Keywords gebucht bzw. auf eben solche Keywords optimiert werden. Das bedeutet am Anfang sicherlich einiges an Mehraufwand. Die Recherche langer Keywords und das Verfassen von Long Tail Content ist nicht unaufwendig. Allerdings bin ich überzeugt, dass es sich langfristig auszahlen wird. Zum Einen gibt es mit Sicherheit immer Konkurrenten, die sich diese Mühe nicht machen. Insofern ist es leichter für Long Tail Begriffe gut zu ranken bzw. die Keywords können günstiger eingekauft werden. Zum anderen ist der Nutzer so freundlich und teilt uns Werbetreibenden durch seine längere Suchanfrage schon ziemlich genau mit, was er eigentlich sucht. Wir können also auf seine Anfrage gezielter eingehen und im Schnitt deutlich höhere Conversion Rates erzielen. Alles in allem ist die Entwicklung aus unserer Sicht also nur zu begrüßen!

Google Marktanteil in USA: 72,11%

Donnerstag, 12. März 2009

Eigentlich wollte ich gerade nach Hause gehen, als ich durch einen Sistrix Tweet auf folgende Meldung aufmerksam gemacht wurde: der Google Marktanteil in den USA liegt bei 72%!

 

WOW!

 

Während wir in Deutschland ja nichts anderes gewohnt sind, haben sich Yahoo, MSN & Co. in den USA ja lange Zeit noch einigermaßen wacker geschlagen. Doch der neue Hitwise Report offenbart ein Google Wachstum von satten 8% Year on Year! Somit werden mittlerweile 72,11% der Suchmaschinen-Anfragen in den USA über Google getätigt.

Damit hat die Konkurrenz richtig deutlich verloren und liegt nun bei 17,04% (Yahoo!), 5,56% (MSN) bzw. 3,74% (Ask.com). Jetzt dürfte es nicht mehr lang hin sein bis man auch in den USA uneingeschränkt vom Google Monopol reden kann.

Wolfram Alpha kommt

Mittwoch, 11. März 2009

Seit zwei-drei Tagen sorgt Wolfram Alpha in den Medien für Furore. Offenbar schickt sich wieder einmal jemand an, das gefühlte Google Monopol zu stürzen. Die Aufregung ist diesmal so groß, da das frühere Wunderkind Stephen Wolfram hinter dem Projekt steckt. Die neue Suchmaschine soll endlich das vollbringen, wovon viele Internetznutzer seit langem träumen: konkrete Fragen beantworten. Der Nutzer stellt seine Frage und erhält nicht tausende von Suchergebnissen sondern nur die gesuchte Antwort (diese aber wohl je nach Anfrage sehr detailliert). Auch das haben natürlich schon viele vor Herrn Wolfram versucht, daher hält sich mein Glauben an Wolfram Alpha in Grenzen.

Schon im Mai soll die neue Suchmaschine an den Start gehen. Dann wissen wir mehr – oder hören nie wieder von ihr.

Google testet Erweiterung der Sitelinks

Donnerstag, 20. März 2008

Google testet ja ständig neue Funktionen. Zurzeit versuchen Sie sich offenbar an einem Ausbau der Sitelinks. Diese sollen ja der einfacheren Navigation des Users auf der Zielseite dienen. Doch was nutzen acht Sitelinks für eine Webseite wie Wikipedia, die Millionen von Pages enthält?

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Antworten direkt bei Google

Mittwoch, 20. Februar 2008

Vor kurzer Zeit hat Google ein neues Feature eingeführt, auf das ich erst durch Johannes aufmerksam geworden bin. So liefert Google bei der Abfrage von sehr spezifischen Informationen die Antwort schon über dem ersten Suchergebnis.

Wer beispielsweise die Hauptstadt Sachsens nicht kennt, erfährt schon auf der Suchergebnisseite selbst, dass es sich dabei um Dresden handelt. Diese Info erfolgt zwar mit Quellenangabe, allerdings fehlt eine Description der Webseite und auch der Titel entspricht nicht dem Titel der Webseite sondern ist auf die Suchanfrage zugeschnitten.

hauptstadt sachsens

 

Auch Anfragen nach der Fläche Leipzigs oder den Einwohnern Berlins führen ohne Umwege zum Ergebnis.

Unwahrscheinlich, dass der User das Suchergebnis tatsächlich noch anklickt. Insofern bleibt der Traffic auf der Google Seite.

Doch hundertprozentig scheint dieses Feature noch nicht zu funktionieren. Konsequenterweise müsste bei der Suchanfrage “Online Marketing Leipzig” ein Hinweis auf Projecter als die einzig wahre Antwort erscheinen. Dies ist jedoch (noch) nicht der Fall.

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