10 Totschlag-Argumente für Social Media

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Social Media – oder der Kitt, der alle Beziehungen (Business, Freundschaft, Urlaubsbekanntschaft…) zusammenhält. Was würden wir ohne Facebook machen, ohne Xing oder LinkdIn: Personaler wären aufgeschmissen, die Zahl der Freundschaften würde sich auf ein Minimum reduzieren und die ganzen Foto-Apps, wie Instagram oder Hippstamatic wären unbrauchbar. Wem soll man seine Fotos noch zeigen, wem erzählen, dass es einem gerade ganz besonders schlecht geht und wem seine Lieblings-Lieder aufzwingen? Auch, dass man von der letzten Party erst bei Sonnenaufgang nach Hause gegangen ist, wäre nicht mehr so cool. Es geht einfach nicht mehr ohne soziale Netzwerke, das ist Fakt. Und für all die Ungläubigen habe ich die 10 absoluten Totschlag-Argumente für jede Anti-Social Media-Diskussion zusammengestellt. Das ein oder andere Argument ist auch für hartnäckige Anti-Internet-Firmeninhaber anwendbar.

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Die 10 Totschlag-Argumente für Social Media

  • 25 Millionen Deutsche sind auf Facebook und weltweit gibt es bereits 1 Milliarde Nutzer. So viele Menschen können nicht irren.
  • Social Media macht gesund. Das Sprichwort sagt: „Geteiltes Leid ist halbes Leid.“ Bei Facebook gibt es immer genug Freunde, mit denen man sein Leid teilen kann.
  • Konkurrenzanalyse leicht gemacht. Noch nie war es einfacher Konkurrenten auszuspähen.
  • Keine Veranstaltung mehr verpassen. Man muss sich nicht mehr für eine Party entscheiden oder extra nach München auf eine Fachtagung fahren. Wer dabei war, welche Vorträge es gab, wie die Location aussah und welche Musik kam, kann man sich einfach von Zuhause anschauen. Ohne anschließenden Kater oder Jetlag und ganz umsonst.
  • Man muss nicht mehr zwischen Privatem und Geschäftlichem trennen. Das macht den Alltag doch viel einfacher.
  • Schafft neue Arbeitsplätze. Besonders für den Berufsstand der Deutsch-Nachhilfelehrer. Dank Social Media sieht man endlich, wie groß das Potenzial auf dem Deutsch-Nachhilfe-Markt ist.
  • Kurbelt die Industrie an. 2006 kam der Social-Media-Stein so richtig ins Rollen und seitdem ist auch  der Absatz von Spiegelreflexkameras stetig gestiegen. Das kann kein Zufall sein. Wenn man alle seine Fotos im World Wide Web zeigen kann, lohnt es sich ja auch eine gute Kamera zu kaufen.

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  • Shopping-Berater. Nirgendwo sonst bekommt man so passende Werbung und Kaufvorschläge, wie im Social Web. Manchmal kommt es mir so vor, als kennt das Internet mich besser als meine Freunde.
  • 24/7 Erreichbarkeit. Das schafft sonst kein Mensch. Selbst wenn man schläft, können so andere Kontakt zu einem aufnehmen. Traumhaft.
  • Wutkanal. Egal was schief läuft im Alltag, man kann seiner Wut freien Lauf lassen, z.B. über verspätete Züge der DB, nervige Telekom-Service-Hotline-Mitarbeiter, schlechte Lebensmittel, verspätete Bestellungen usw. Es findet sich immer der richtige Ansprechpartner in den Weiten des Social Networks.

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Wer jetzt noch sagt, dass Facebook, YouTube, Twitter, Xing und Co. Zeitverschwendung sind, sollte sich diese Argumente noch mal von vorne durchlesen. Social Media ist längst kein Hype mehr, sondern eine Selbstverständlichkeit. Seht es doch endlich ein. Es tut so viel Gutes für uns.

Wer noch mehr nicht ganz ernst gemeinte Argumente für Social Media parat hat, kann die hier gerne teilen. Gemeinsam überzeugen wir schon noch die Social-Media-Feinde.


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Jennifer war bis August 2013 Teil des Projecter-Teams. Im Oktober 2012 ist sie als Praktikantin bei uns eingestiegen und unterstützte uns danach als Texterin.

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  1. Ihr habt die Social Signs für SEO vergessen 😉

  2. Gute Argumente! Jetzt muss Social Media auch nur noch so genutzt werden 🙂

    Christian

  3. Sehr amüsante Argumente habt ihr da zusammengetragen. Besonders bestechend: Die Deutsch-Nachhilfelehrer – Taxifahren war gestern! 🙂 Ich gebe meinem Vorredner jedoch Recht: Viele – und damit meine ich vor allem kleinere Unternehmen – müssen noch lernen, es richtig für sich zu nutzen.

  4. Sehr gute Argumente! Viele Geschäftsführer machen immer wieder den Fehler, von sich auszugehen, also zu sagen:“Ich mag Facebook nicht“ oder „das würde ich nicht machen“…(HIPPO-Problem)Es ist aber nur ratsam dort zu sein, wo die relevanten User sich befinden, sei es auf Facebook, Twitter, Google+ oder Pinterest und dann die Kanäle richtig zu nutzen. Das heißt aber noch lange nicht, dass es ein Kanal für jeden Sinn macht – es gibt im Online Marketing nichts pauschales!

  5. Ich würde sagen, da gibt es sogar noch ein paar mehr…

    Aber den Punkt mit den Spiegelreflexkameras fand ich gut. In diesem Zusammenhang könnte man auch sagen, dass mittlerweile jeder Jugendliche einen neuen Spiegel im Zimmer haben muss, damit er sich selbst fotografieren kann…

  6. Dass man Privates und Berufliches nicht mehr trennen MUSS, ist eine Idee, der ich allerdings skeptisch gegenüber stehe. Die Trennung ist meiner Meinung nach wichtig, denn ohne sie läuft beruflicher Stress in der Freizeit weiter und der Burnout ist vorprogrammiert.

  7. sehr überzeugend :D,

  8. Ja, das Internet ist wirklich eine tolle Sache, doch die Dinge, die oben aufgezählt wurden sind doch sehr negativ, oder? Sollte der Artikel Ironie sein, entschuldige ich mich schon einmal im Vorraus für den folgenden Kommentar!
    Facebook ist trotz mehrerer Millionen Nutzer weltweit nicht unbedingt die Vorzeigeplatform des Internets. Dank mehrerer Skandale zum datenschutz in den letzten Jahren ist das Ansehen sehr gesunken und viele Nutzer (insbesondere die jüngeren Generationen) haben es nur noch, weil sie es mal genutzt haben und wer löscht schon einen Account?
    Und ist es wirklich so positiv nicht mehr zwischen Geschäftlichem und Privatem trennen zu müssen? Ich meine es ist nicht sonderlich positiv, wenn mein Chef die Bilder von der Saufparty letztes Wochenende sieht!
    Auch der Shoppingberater ist nur eine Ansammlung aus Daten (Cookies) von vielen, vielen Webseiten, der uns dazu verleiten soll so viel Geld wie möglich da zu lassen.
    24/7 Erreichbarkeit. Für viele Menschen absoluter Stress, ich glaube das brauche ich nicht weiter auszuführen…
    Als letztes dann der Wutkanal. Auch diesen schätze ich eher negativ ein, doch dies ist meine Meinung. Ich sehe da halt nur, dass Menschen andere (meist sehr unfreundlich, vulgär und mit schlechter Rechtschreibung) beschimpfen. Das muss nicht sein. Auch in solchen Situationen sollte man im Kopf behalten, dass man mit einem Menschen kommuniziert!
    Hier noch ein paar wirklich positive Aspekte des Internets:
    1. Vernetzung mit Menschen überall in der Welt (z.B. Leuten mit den gleichen ausgefallen Hobbies, wie man selbst)
    2. leichte Inspiration- und Ideenquelle
    3. Freunde finden (eventuell sogar den Partner fürs Leben? Aber das ist ein Thema für sich)