Keyword der Woche: “wo kann ich plakate bestellen wo mein foto drauf ist”

08. Februar 2010 von Jasmin

foto-plakatSuchanfragen, die in vollständigen Sätzen eingegeben werden, sind ja immer unsere Favoriten, wenn es um das Keyword der Woche geht. Diesmal amüsierte uns die Suchanfrage “wo kann ich plakate bestellen wo mein foto drauf ist” am meisten.
 
Der Suchende müsste übrigens auf myphoto24 gelandet sein. Bloß gut, dass es den Keyword Match type “Phrase” aka “Wortgruppe” gibt…

Social Media Marketing – selber machen oder machen lassen?

04. Februar 2010 von Julia

Neben dem klassischen Marketing taucht in letzter Zeit ein Begriff immer häufiger auf: Social Media Marketing. Internetnutzer haben das Bedürfnis zu kommunizieren, sich in Foren und Gruppen zusammen zu finden, Communities aufzubauen und sich in Netzwerken zu organisieren. Plattformen für solche Aktivitäten sind vor allem XING, StudiVZ, Facebook oder Twitter. Laut einer Studie verbringen 18 bis 24 Jährige etwa 18% ihrer “Online-Zeit” in sozialen Netzwerken.
 
Da ist es kein Wunder, dass Unternehmen die Chance erkennen, sich in eben solchen sozialen Netzwerken zu engagieren. Bietet doch Social Media Marketing ganz konkrete Vorteile. Kundenwünsche und -meinungen lassen sich einfangen. Kunden fordern sogar Partizipation. Sie lassen sich sogar im Prozess der Produktentwicklung einbinden. Weiterhin wird der Dialog gefördert. Anders als bisher ist es über soziale Netzwerke möglich, auf einer “Augenhöhe” ohne Hierarchien zu kommunizieren. Wer den Dialog fördert, bindet Kunden langfristig an sein Unternehmen. Auch der virale Effekt ist oft bemerkenswert, da viele User von ganz allein Inhalte in ihrem sozialen Netz streuen, wodurch die Popularität der Marke gesteigert wird.
 
 
Wie funktioniert Social Media Marketing?
Social Media Marketing ist keine Werbung. Dessen sollten sich Unternehmen bewusst sein. Vielmehr geht es um direkte Kommunikation mit dem Kunden und echtem Engagement in Netzwerken. “Zuhören und Mitmachen” lautet das Motto.
 
In diesen Netzwerken lassen sich eigene Marken-Communities aufbauen oder fachliche Inhalte durch einen Experten in Foren und Gruppen kommunizieren. Besonders geeignet dafür sind XING und Facebook. Botschaften mit hohem Unterhaltungs- oder Informationswert lassen sich viral verbreiten. Themenbezogene Inhalte dagegen können zielgerichtet in entsprechenden Foren untergebracht werden. Im Gegenzug dazu erhält man von den Mitgliedern seines Netzwerkes wertvolles Feedback und kann mit ihnen per Chat oder Twitter-Dialog treten.
 
 
Kann eine Agentur diese Leistungen erbringen?
Schnell könnte man zu dem Schluss kommen, dass der Aspekt des Sozialen verloren geht, wenn eine Agentur mit dem Social Media Marketing beauftragt wird. Schließlich ist Authentizität die oberste Priorität bei Kampagnen in sozialen Netzwerken. Auf der anderen Seite können Agenturen mittlerweile langjährige Erfahrung und gute Referenzen auf diesem Gebiet vorweisen. Sie kennen die Fallstricke und auch Möglichkeiten, die hinter Web 2.0 Kampagnen stecken. In erster Linie kann eine Agentur natürlich Kunden in Hinblick auf Social Media Marketing beraten. Am Anfang stehen ohnehin die Analyse bisheriger Aktivitäten und das Identifizieren möglicher Kanäle. Sind die Ziele gesteckt, liegt es am Unternehmen, zu entscheiden, ob die Kampagnen selbständig oder durch externe Anbieter durchgeführt werden sollen. Auch hier bieten Agenturen Vorteile. In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden können sie zielgerichtet Informationen streuen, die richtigen Zielgruppen ausfindig machen und den Aufbau eigener Plattformen fördern. Der hohe Arbeitsaufwand, den viele Unternehmen intern nicht bewältigen könnten, spricht ebenfalls für die Beauftragung einer Agentur.
 
 
Fazit: Outsourcing oder In-House?
Oberstes Gebot bei Social Media Marketing ist: Zuhören und authentisch bleiben. Das gelingt am besten, wenn die Social Media Kampagnen In-House durchgeführt werden. Doch gerade, wenn die Kapazitäten oder das Fachwissen nicht vorhanden sind, können Agenturen sehr hilfreich sein. Sie kennen sich im Web 2.0 aus und wissen, wie man Zielgruppen erreicht.

SEM für B2B Unternehmen

03. Februar 2010 von Patrick

Mittlerweile haben wir auch schon einige Kunden betreut, deren Produkte sich an andere Unternehmen richten und im SEM einige Erfahrungen gesammelt. Um die Besonderheiten in einem durchschnittlichen B2B-Account soll es in diesem Beitrag gehen.
 
Schlechtere Performance außerhalb der Bürozeiten
Zwar gibt es auch im B2C-Geschäft Performanceunterschiede je nach Zeit der Anzeigenschaltung. Allerdings sind diese im B2B-Geschäft erfahrungsgemäß noch wesentlich ausgeprägter und sie lassen sich zu großen Teilen ziemlich gut an Wochentagen und Uhrzeiten festmachen. In einigen B2B-Accounts lassen wir die Anzeigen daher nur noch zu üblichen Bürozeiten laufen. Das heißt von Montag bis Freitag, von 6 bis 19 Uhr. Wer sich unsicher ist, ob diese Einschränkung auch für das eigene Geschäftsmodell sinnvoll ist, kann die Kampagnen duplizieren und zu jeweils unterschiedlichen Zeiten laufen lassen (zwar gibt es Reports, die auch nach Uhrzeiten auszuwerten sind, allerdings schließt dieser nicht Conversions ein).
 
Suchanfragen in Verbindung mit einem Ort
Vor allem in B2B-Accounts enthalten Suchbegriffe besonders häufig Ortsangaben. Sicherlich liegt das nicht zuletzt daran, dass es sich häufig um Dienstleistungen handelt. Aber auch bei Produkten wie Kopierern suchen Interessierte häufig einen Anbieter in der eigenen Stadt. Vor allem wer ortsspezifische Leistungen anbieten kann, sollte es sich daher nicht nehmen lassen, entsprechende Keywords einzubuchen. Doch auch wer seine Leistungen in ganz Deutschland anbietet, könnte versuchen, Orte einzubuchen und potentielle Kunden davon überzeugen, dass eine Ortsgebundenheit nicht unbedingt notwendig ist. Eine Liste mit deutschen Großstädten gibt es zum Beispiel bei Wikipedia.
 
Conversion-Steigerung mit optimierten Formularen
Im Business-2-Business geht es oft nicht um den direkten Verkaufsabschluss sondern darum, dass der Interessent einen ersten Kontakt zum Advertiser aufnimmt. Bei diesem Schritt sollten dem Interessenten nicht unnötig viele Steine in den Weg gelegt werden. Das heißt zum Beispiel, dass ein Kontaktformular überschaubar bleiben muss und nur die wirklich notwendigen Angaben zu Pflichtfeldern erklärt werden. Jedes überflüssige Feld in einem Formular senkt die Conversion Rate. Gleichzeitig sollten dem potentiellen Kunden die für ihn wichtigen Informationen knapp und übersichtlich dargestellt werden.
 
Conversion-Optimierung durch Anzeigentexte
Dass Anzeigentexte die Conversion Rate beeinflussen, gilt selbstverständlich für alle Advertiser. Doch im B2B scheint es noch wichtiger zu sein, präzise Anzeigentexte zu formulieren – nicht zuletzt weil die Geschäftsmodelle oft komplexer sind als beispielsweise bei einem B2C Online Shop. Die Kunst besteht darin, in 95 Zeichen (Anzeigentitel + Anzeigentext) das eigene Geschäftsmodell zu erklären, ggf. USPs zu betonen und auch noch die vom Interessenten gewünschte Aktion zu formulieren (”Jetzt anmelden”). Es lohnt sich in jedem Fall, verschiedene Herangehensweisen auszuprobieren, da die verschiedenen Conversion Rates den entscheidenden Unterschied ausmachen können.
 
Geringe Klickraten
Auffällig ist, dass es bisher in allen von uns betreuten B2B Accounts grundsätzlich erst einmal schwierig war, gute Klickraten zu erzielen. Das liegt sicherlich an verschiedenen Faktoren: teilweise sind die Geschäftsmodelle neu und schwer verständlich (zumindest in 95 Zeichen), oft herrscht aber auch ein großer Wettbewerb mit vielen ähnlichen Anbietern, tendenziell scheinen die Suchbegriffe kürzer und damit allgemeiner zu sein und nicht wenige Keywords sind englische Wörter, was die Chancen auf hohe Klickraten erfahrungsgemäß nicht gerade erhöht.
Es ist also umso wichtiger, USPs zu kommunizieren, sofern sie vorhanden sind. Bei einem Kunden hat sich die Klickrate verfünffacht, seitdem wir ein herausragendes USP kommunizieren können.
 
Teure Keywords
B2B Keywords sind in der Regel auch nicht billig. Bei den meisten Geschäftsmodellen lässt sich mit einem Neukunden viel mehr Geld verdienen als beispielsweise mit einem durchschnittlichen B2C Online Shop. Das spiegelt sich natürlich in den Klickpreisen wider. Umso wichtiger ist es, hohe Klickraten zu erzielen und die Klickpreise somit über den Qualitätsfaktor zu senken.
 
Diese sechs Besonderheiten sind uns in den vergangenen zwei Jahren bei den von uns betreuten B2B Accounts aufgefallen. Natürlich trifft nicht alles auf jedes Geschäftsmodell zu. Doch stößt man immer wieder auf sie.

Erster Webmontag Leipzig – “Wo wollten Sie denn hin?”

02. Februar 2010 von Jasmin

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Vor dem Ersten Webmontag in Leipzig

18:10 Uhr projecter Gleich geht’s zum #Webmontag #Leipzig. Wer kommt mit? JS
 
18:15 Uhr ThomasScholz @projecter Was verbirgt sich denn dahinter?
 
18:20 Uhr projecter @ThomasScholz Zwar ausgebucht, aber wir  werden davon berichten. http://redir.ec/webmontag-le #webmontag #leipzig JS
 
18:30 Uhr dg_4und20 So, dann mal auf. #webmontag
 
Angekommen im eWerk
19:00 Uhr gigold Wow … #ewerk #webmontag
 
Er wurde mit Spannung erwartet, der Erste Webmontag Leipzig, der ganz unter dem Motto ‘Wie-konnte-es-zu-diesem-LVB-Relaunch-kommen?’ und ‘Wer-war-da-beteiligt?’ stand. Dazu nahmen die ca. 40 Besucher auch gern die Kälte auf dem Weg in das am Markt gelegene eWerk-Büro in Kauf. Tapfer waren Peter Nebe, LVB-Geschäftsbereichsleiter Marketing, und die eWerker, das muss man ihnen lassen. Mit Humor und Professionalität hatten sie zur Diskussion geladen und Überraschungseier bereitgelegt,” falls es langweilig werden sollte”.
 
“Schaumstoffkeulen drin lassen”
Nachdem kurz die “Regeln” geklärt wurden (Handys leise und “die Schaumstoffkeulen erstmal drin lassen”), stellten die Besucher in einer kurzen Vorstellungsrunde sich und die Motive für ihr Kommen vor. Neben den Veranstaltern waren viele kreative Köpfe, Webdesigner, Entwickler und Gestalter anwesend.  Immer wieder fielen Sätze wie “Ich habe das verbrochen.”, “Ich habe die letzten Jahre Prügel bekommenwbml2…” (www.leipzig.de) und “Ich bin betroffen…”.
 
“Ich möchte etwas über Krisenkommunikation lernen”, wurde weiterhin als Grund für den Besuch genannt.
 
Der “Marketing-Mann” und Krisenkommunikation
Zwar gab Nebe seine fehlende Web-Routine zu (”Ich bin Marketing-Mann, [aber] fragen Sie mich nichts Fachliches!”) und gestand Fehler bei dem Relaunch der LVB-Seite ein. Jedoch bleibt die Skepsis, warum der Relaunch “das neuen Internets” trotz nicht behobener Fehler durchgeführt wurde, zumal der Relaunch offiziell nicht angekündigt worden war und dadurch “von außen” kein Zeitdruck bestand.
 
Die schon im Vorfeld laut gewordene Kritik an der neuen LVB-Seite, die einer iPhone-App mehr gleicht als alles andere, wurde nun nochmal von persönlich aufgebrachten Entwicklern vorgebracht. Es seien sämtliche Grundregeln des Webdesigns verletzt worden, Routenauskünfte zeigten völlig irrsinnige Strecken oder funktionierten gar nicht. “Von-Haustür-zu-Haustür” war der Anspruch – als Ergebnis werden Fahrgäste quer durch die Stadt geschickt und sollen schließlich 1.200m zu Fuß zurücklegen.
 
Neben zahlreichen Kritikpunkten wurde auch nach dem Corporate Design der LVB gefragt. “Das ist gar nicht so restriktiv, wie Sie denken”, gab Nebe zur Belustigung der Zuhörer als Antwort.
 
Zweifelhaft blieb auch die Qualität der Auswertung bzw. der Testreihen mit LVB-Fahrgästen, die angeblich in 2 Workshops (mit je 14 Mann?!) über das Design des Frontends beraten und entschieden hatten.
 
20:00 Uhr timste RT @tobaco : jetzt geht’s langsam rund und wird hitzig … #lvb #wbmle
 
20:00 Uhr tobaco warum kann die bahn-app eigentlich die verbindungen der #lvb korrekt raussuchen und die lvb selbst hat da fehler drin? #lvb #wbmle
 
“Wo wollten Sie denn hin?”
Umso mehr schockte die Zuhörer Nebes Aussage, dass der Relaunch eigentlich schon für den Sommer 2009 geplant gewesen war… “Wir wollten einen Bruch erzeugen”, erklärte Nebe die Vision des Relaunches. “Das ist definitiv gelungen”, hieß es daraufhin aus dem Publikum. Weiterhin wurde gefragt: “Wo wollten Sie denn hin, wenn Sie meinen, die LVB wollte einen Schritt weiter gehen?”
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Die Antworten blieben jedoch spärlich. Verantwortung wurde nur z.T. übernommen. Der für die Gestaltung der Website verantwortliche und im Xing-Event angekündigte Prof. Frank Hofmann fehlte ganz und heimste sich so die Kritik des Publikums ein. Man gab sogar zu, dass einige Fehler vor dem Relaunch schon bekannt gewesen seien. Es bleibt aber offen, wie es zu solchen Pannen, wie dem Lizenzverstoß bezüglich der Tarifgruppen-Icons kommen konnte. Nicht nur, dass diese als unsäglich und diskriminierend empfunden würden, sondern der Urheber wird auch nicht genannt.
 
Als Chance nutzen?
Die Website “komplett neumachen” lautete mehrfach die Empfehlung an die LVB und eWerk. Man sollte die enorme Aufmerksamkeit und die zweifelhafterweise als positiv bewertete Traffic-Flut auf der Seite nutzen, um aus dieser Pleite wieder herauszukommen. Der Ruf werde aber noch eine Weile haften bleiben. Es wird sich zeigen, inwiefern der von eWerk ausgeschriebene vierstellige Preis für einen neuen Screen-Design-Vorschlag daran etwas ändern kann.
 
Beim nächsten Webmontag am 1. März in Leipzig wird die LVB sicher nochmal Thema sein. Wir sind gespannt und sicher wieder mit von der Partie.
 
23:15 Uhr projecter Gut besucht war er, der #webmontag in #leipzig. Letztendlich redet man doch wieder über Twitter ;-) JS
 
09:40 Uhr projecter RT @prop79 #wbmle: #lvb freut sich über traffic, #ewerk hat durch den buzz 2 neue aufträge & wir haben nette leute getroffen via @tobaco JS

SERIE: Projecter hautnah! – Julia Bayer

01. Februar 2010 von Jasmin

juleJulia Bayer ist seit Dezember Werkstudentin bei uns. Wir haben nachgefragt, wie es dazu kam, ob sie eigentlich von Excel träumt und was das mit dem Wrestling auf sich hat. Ansonsten ging es noch um Kanada, “Badesalz für Dreckspatze” und um ihr (überhaupt nicht) “langweiliges” Hobby. Aber lest am besten selbst…
 
Jasmin: Jule, du bist eine von unseren 3 Julias im Team (Nein, unsere HR-Abteilung ist überhaupt nicht parteiisch!). Erzähl doch mal, wie es kommt, dass du seit Dezember Werkstudentin bei uns bist!
 

Jule: Als ich im September nach Leipzig gezogen bin wurde mir relativ schnell klar, dass ich neben dem Studium noch was Praktisches machen möchte. Und als ich dann ein bisschen gesucht hab, ist mir gleich die Anzeige von Projecter aufgefallen. Ging auch alles total fix. Hab mich beworben und wurde direkt eingeladen. Damit hätte ich nie gerechnet.
 
Jasmin: Ja cool. Und was sind deine Hauptaufgaben bei Projecter?
Jule: Ich versuche eigentlich alle so gut ich kann ein bisschen zu unterstützen. Anfang des Monats liegen jede Menge Reports an und sonst schreib ich Texte für verschiedene Projekte. Excel Tabellen mag ich schon richtig gern, seitdem ich hier arbeite.
 
Jasmin: Und träumst du manchmal schon von Excel, Affiliate und SEM Reports?
Jule: Na soweit ist es noch nicht, aber ich werde  immer schneller bei den SEM Reports. Vielleicht kann ich die ja bald schon im Schlaf. Würde eine Menge Zeit sparen.
 
Jasmin: :-D Was studierst du eigentlich und wie gefällt dir das Studentenleben?
Jule: Ich studiere Kommunikations- und Medienwissenschaften im 1. Semster. Im Moment erlebe ich, wie stressig die Prüfungszeit sein kann. Aus der Schulzeit ist man ja da viel mehr Entspannung gewöhnt. aber das Studium gefällt mir ganz gut und das Studentenleben sowieso!
 
Jasmin: Ich weiß, StudiVZ-Gruppen sind ja immer nur begrenzt aussägekräftig, aber… Interessierst du dich etwa für Wrestling? Und wie fühlt man sich, wenn man sich wie Charlie Brown fühlt?
Jule: Oh Mann, diese StudiVZ-Gruppen… Für Wrestling interessiere ich mich tatsächlich. Das ist unglaublich interessant! Ja öhm…und wie sich Charlie Brown fühlt weiß ich auch nicht so genau… Mir gefallen einfach die Comics.
 
Jasmin: Du wrestlest aber nicht selbst… oder?
Jule:  *lach* Soweit kommt es noch. Nee, ich gucke das nur gern. Da hat mich mein Freund drauf gebracht. Ist im Prinzip auch bloß eine Soap.. Nur etwas brutaler :P
 
Jasmin: Achso: du warst im Januar in Toronto oder? Urlaub oder bist du eine Auswanderkandidatin?
Jule: Ja das stimmt. Leider war ich nur eine Woche da, es wäre also recht voreilig, wenn ich gleich nach Kanada auswandern würde. Aber der Urlaub hat riesig Spaß gemacht. Toronto ist ‘ne tolle Stadt und die Leute sind unglaublich freundlich.
 
Jasmin: Wir sind ja alle Reise-Fans hier im Team. Was machst du sonst noch, wenn du offline bist?
Jule: Hmm..Gitarre spielen, Lesen und Fotografieren. Ich bin da eher langweilig.
 
Jasmin: Ich spiele auch Gitarre, das ist ja nun wirklich alles andere als langweilig!
Jule: Echt? Cool, das machen leider immer noch viel zu wenig Mädels!
 
Jasmin: Welche (spannenden) Blogs liest du regelmäßig?
Jule: Ich lese nix bekanntes. Viele Foto-Blogs, aber mein Lieblingsblog ist der Failblog.
 
Jasmin: Was ist eigentlich die erste Seite, die du öffnest, wenn du deinen Laptop einschaltest?
Jule: Hotmail. Mails checken ist eigentlich immer das erste, was ich mache.
 
Jasmin: Was ist z.Z. dein Lieblings-Keyword?
Jule: Das ist schwierig. Da gibt es ja so viele.. Aber ich denke “Badesalz für Dreckspatze” ist momentan mein Lieblings-Keyword.
 
Jasmin: Woher hast du das denn?
Jule: Kennst du nicht das Dreckspatz-Badesalz? Das ist total cool… :P Kriegt man leider nicht so gut im Netz.
 
Jasmin: Nie gehört… Bildungslücke! Nagut, letzte Frage: Wie kommst du eigentlich ins Büro und wie überstehst du diese unbeschreibliche Leipziger Kälte, die grad allen Radfahrern den Arbeitsweg zur Hölle macht?
Jule: Ich wohne ja etwas außerhalb, darum muss ich Tram-fahren. Gegen die Kälte hab ich leider auch keinen tollen Tipp, aber ich vertraue da auf die gute alte Wärmflasche. Kann man sogar ins Büro mitnehmen :P
 
Jasmin: Gute Idee! Vielen Dank für das Interview!
Jule: Gerne, war lustig.

Zeitliche Ausrichtung von Google Adwords-Kampagnen

29. Januar 2010 von Julia

Nachdem wir bereits über Regionales Targeting in Google Adwords-Kampagnen berichtet haben, soll es heute um die zeitliche Ausrichtung von AdWords-Kampagnen gehen.
 
Warum die zeitliche Ausrichtung Ihrer Anzeigen wichtig ist, wird klar, wenn man bedenkt, dass jedes Produkt und jede Dienstleistung eine bestimmte Zielgruppe hat. Eine Lernplattform für Grundschüler wird nachts nicht sehr erfolgreich laufen. Auf der anderen Seite wird ein Restaurant wohl abends überdurchschnittlich viele Impressionen erzielen können. Die Anzeigenplanung von Google AdWords bietet die Möglichkeit, Ihre Anzeigen zu den richtigen Zeiten zu schalten.
 
1. Schritt: Berichte

Es ist sehr sinnvoll, sich im AdWords-Berichtecenter detailierte Berichte zu erstellen um so die Tageszeiten zu ermitteln, die die besten Leistungen erzielen. Finden Sie die Zeiten heraus, die die meisten Conversions erzielen.
 
2. Schritt: Anzeigenplanung

Nach der Analyse können Sie Ihre Anzeigen so schalten, dass sie nur zu den Erfolg versprechenden Zeiten angezeigt werden. Im AdWords Kundencenter lassen sich im Bereich “Einstellungen” unter “Anzeigenplanung” genau die gewünschten Zeiten festlegen. So können Anzeigen z.B. nur an Wochentagen oder nur von 9 Uhr bis 12 Uhr geschaltet werden. Mit der Anzeigenplanung haben Sie die Möglichkeit, eine Kampagne ganztägig, nur am Wochenende oder nur 15 Minuten pro Woche zu schalten. Ihr Budget wird jedoch weder erhöht noch reduziert. Das AdWords-System versucht, Ihr übliches Tagesbudget in der entsprechend gewünschten Anzahl von Stunden aufzubrauchen.
 
3. Schritt: Gebotsanpassung

Im erweiterten Modus lassen sich sogar die Gebote für einzelne Zeiten anpassen. Es kann sinnvoll sein, das Gebot am Wochenende auf 200% zu erhöhen oder zu bestimmten Zeiten zu senken. Ergab Ihre Analyse beispielsweise, dass an Wochentagen in der Zeit von 16 bis 19 Uhr die besten Ergebnisse erzielt wurden, ist es sinnvoll, in dieser Zeit die Gebote zu erhöhen und so das Budget optimal zu verteilen. Ein Beispiel: ihr normales CPC-Gebot beträgt 0,50 €. An den Tagen Sonntag bis Dienstag wird das Gebot mit einem Faktor von 200% erhöht. So beträgt das Gebot dann 1,00 € (0,50 * 2).

Anzeigenplanung inkl. Gebotsanpassung

Anzeigenplanung inkl. Gebotsanpassung


 
Beachten Sie: Die Anzeigenplanung und die Gebotsanpassung wirken sich auf alle Anzeigengruppen einer Kampagne aus, beeinflussen jedoch nicht das Tagesbudget. Einzelne Anzeigen können nur zeitlich genau gesteuert werden, wenn sie sich in einer eigenen Kampagne befinden. Die Anzeigenplanung für Ihre AdWords-Kampagnen basiert auf der Zeitzone, die Sie für Ihr Konto festgelegt haben. Die Zeitzone können Sie unter “Kontoeinstellungen” ändern.
 
Um den Gebotsfaktor zu deaktivieren, klicken Sie oben im Fenster “Anzeigenplanung” auf Einfach. Ihre Zeiteinstellungen werden gespeichert, Ihre Gebotsfaktoreinstellungen hingegen nicht.

Keyword der Woche: “Besonderes Geschenk Billig”

27. Januar 2010 von Stefanie

billiges geschenkEin besonderes Geschenk möchten wir alle gern verschenken. Einfallsreich, außergewöhnlich, eindrucksvoll, extravagant. Denn nichts schmeichelt mehr dem Ego als ein “Wow, das ist ja ein tolle Idee, vielen vielen Dank” vom Beschenkten.

Doch wie das mit dem billig zusammen passt ist mir noch nicht klar. Scheinbar möchte man es auch nicht übertreiben mit dem besonderen Geschenk und aus diesem Grund muss es preisgünstig sein. Freundschaft hin oder her. So versucht man das gleich mit einem Keyword abzudecken “besonderes geschenk billig”.

Was erhofft sich der Suchende? Einen Echtgold-Swarowski Anhänger für zwei Euro fünfzig vielleicht…

Web 2.0 im Collaborative CRM (2)

27. Januar 2010 von Simon

Im ersten Beitrag dieser Blogreihe haben wir die Begriffen Web 2.0 und Collaborative CRM kurz vorgestellt. Im zweiten Teil wollen wir uns ansehen, wie Web 2.0 im Kundenmanagement eingesetzt werden kann.
 
Blogs, Twitter, Xing und co werde gerne genutzt, um sich nach außen hin positiv zu präsentieren…Klar! Aber wie lassen sich die Mittel zur internen Kommunikation nutzen? Wenn wir über Brainstorming, Wissensweitergabe oder Informationsversorgung sprechen, können Wikis, Blogs und soziale Netzwerke nützliche Dienste erweisen:
 

  • Wiki: Ganz nach dem großen Vorreiter Wikipedia dienen Wikis als Datenbank für das Wissensmanagement. Aber auch für gemeinsame Dokumentationen oder zum Ideenmanagement werden Wikis eingesetzt.
  • Blogs stellen durch ihre einfache Bedienbarkeit eine geeignet Plattform zum Brainstorming oder zur Informationsversorgung dar. Jeder kann Blogs bedienen, man muss dazu kein Technik-Freak sein ;)
  • Twitter: Über geschützte Accounts, die sich gegenseitig “verfolgen”, oder auch “Corporate Microblogging”, lassen sich Updates zu Projekten verbreiten. Auch schaffen Informationen aus anderen Abteilungen mehr Transparenz im Unternehmen. Oder man schickt einfach nur lustige Videos durch die Abteilungen :)
  • Business-Netzwerke, wie Xing oder LinkedIn, lassen sich aufgrund ihrer leistungsfähigen Suchfunktionen für das Rekruiting neuer Mitarbeiter nutzen. Man kann aber auch einfach nur Kunden und Partner “abchecken”.

Unterstützt werden diese Web 2.0-Kanäle durch die beiden Technologien RSS-Feeds und Tagging. Das gemeinschaftliche Indexieren vereinfacht die Informationssuche und über RSS-Feeds lassen sich Teammitglieder einfach auf dem Laufenden halten.

Da wir uns im Kundenmanagement befinden, werfen wir einen Blick auf ein CRM-System. Dieses mal Salesforce, eine On-Demand-Lösung unter den CRM-Systemen. Als Beispiel betrachten wir eine Funktion zum Ideenmanagement:
 
salesforce
Ideen können einfach im Blog-Style publiziert werden. Teammitglieder können diese kommentieren und auf einer Skala von 1-10 die Idee bewerten…und somit die Weisheit der Vielen zur Geltung kommen lassen :D
 
Die interne Kommunikation wäre damit abgehakt. Im nächsten Beitrag wollen wir sehen, was die Web 2.0-Kanäle für die externe Kommunikation so auf dem Kasten haben.

10. Elevator Pitch Night in Leipzig

26. Januar 2010 von Jasmin

Fahrstuhl

© dido-ob / PIXELIO


Drei Minuten. Eine Idee. Ein Fahrstuhl. Ca. 250 bis 300 Zuschauer. Die imaginäre Fahrstuhltür schließt sich.
 
Am Montagabend, den 25. Januar 2010, kamen die Netzwerker Mitteldeutschlands, also aus Leipzig, Gera und Dresden, aber auch aus Bonn, Bielefeld oder den Niederlanden ins Da Capo in Leipzig. Es trieb sie die Neugier nach neuen Geschäftsideen, die innerhalb von drei Minuten auf englisch präsentiert wurden und von einer Jury und natürlich dem Publikum bewertet wurden.
 
Die Pitcher waren nervös, zitterten zum Teil, die Muttersprachler präsentierten sich umso lockerer. Aufgeregt waren sie alle, auf der Bühne im Rampenlicht und deshalb so gut wie blind zu sein. Aber Verhaspeln, Versprecher und Black Outs gehörten irgendwie dazu und machten das Event und die Pitcher irgendwie menschlich.
 
Vorgestellt wurden mehr oder weniger kreative Ideen. Während bei manchen Pitches leider das eigentliche Geschäftsmodell unklar blieb, beschrieben andere Teilnehmer klipp und klar, worum es gehen sollte. So warb der von der Jury ausgezeichnete Gewinner Sven Kreyenhop von “Clipworker” für seinen Internetdienst, der aus vielen kleinen Clips (z.B. von einer Hochzeit) einen Film erstellt und als Download anbietet.
 
Zur Jury gehörten u.a. Prof. Löbler vom Marketing-Lehrstuhl der Uni Leipzig, Roland Clement von Porsche Leipzig und Jana Eggers von Spreadshirt.
 
Als innovativste Idee wurde “Dynamic Street Lighting” ausgezeichnet. Pitcher Ralf Mades überzeugte mit seinem Modell, bei geringem Bedarf, also wenig Straßenverkehr, die Beleuchtung zu dimmen und bei höherem Verkehrsaufkommen wieder hochzufahren.
 
Publikumsliebling wurde Oliver Löffler, der für seine Band “The Scuttles” warb, und mit seinem weißen Stirnband schon auf dem Weg zur Bühne die Aufmerksamkeit auf sich zog.
 
Trotz der doch recht niedrigen Temperatur in der mittlerweile traditionellen Lokalität Da Capo herrschte eine angenehme Atmosphäre unter den Pitchern, Zuschauern, Gästen und Juroren. Spätestens als so mancher Redner mit dem Englisch kämpfte und der sächsische Dialekt unverkennbar war, wurde einem doch irgendwie warm um’s Herz. Das ist Leipzig, und eben nicht Berlin.
 
Publikumsfavorit Oliver Löffler

Publikumsfavorit Oliver Löffler


 
Ralf Mades von Dynamic Street Lighting

Ralf Mades von Dynamic Street Lighting


 
 
 
 
 
 
 

Ein Kompliment an die Organisatoren und Moderatoren vom ICC Sprachinstitut Leipzig für den gelungenen Abend!

Regionales Targeting in Google Adwords-Kampagnen

25. Januar 2010 von Jasmin

Sie sind Google Qualified Individual? Dann gehören Sie (trotzdem) zur Zielgruppe für diesen Artikel. Sie sind blutiger Adwords-Beginner? Dann ist dieser Artikel über Geo- bzw. Regio-Targeting ein guter Ausgangspunkt für erfolgreiche Adwords-Kampagnen.
 
Zuerst einmal muss bedacht werden, dass Regio-Targeting, d.h. das Ausrichten einer Kampagne auf einen bestimmten geografischen Raum, sei es ein Land, eine Stadt, mehrere Städte mit oder ohne einem entsprechendem Umkreis, nur auf Kampagnenebene möglich ist. Heißt also, dass man einzelne Anzeigengruppen nicht regional ausrichten kann, sondern in verschiedene Kampagnen aufsplitten muss.
 
Länder und Bundesländer

Die Ausrichtung auf (Bundes-) Länder ist sinnvoll, wenn ein Online Shop beispielsweise nur in ein bestimmtes (Bundes-) Land verschickt oder sich auf den EU-Raum beschränkt. Es ist auch möglich, alle Länder in Europa auszuwählen und davon einzelne Länder wieder auszuschließen, in welche man vielleicht keine Produkte versendet.
 
Sprachen

Wem egal wäre, welche Sprache der potentielle Suchende spricht, würde seine Kampagnen auf alle Sprachen ausrichten. Das Zielsprachen-Targeting ist aber nicht ganz einfach. Was rät das Google Learning Center?
 

“Über den Link Einstellungen auf der Google-Startseite können Nutzer die Sprache für ihre Google-Suche auswählen. Nachdem ein Nutzer eine Sprache eingestellt hat, zeigt Google nur auf die ausgewählte Sprache ausgerichtete Anzeigen an. Falls der Nutzer keine Sprache einstellt, wird die standardmäßige Spracheinstellung durch die Google-Domain (z.B. Google.fr) festgelegt (in diesem Fall also Französisch).
 
Unter Umständen hat ein Nutzer Spanisch als Sprache eingestellt. In diesem Fall werden Anzeigen angezeigt, die auf Spanischsprachige ausgerichtet sind.
 
Google übersetzt keine Anzeigen. Eine auf Englisch geschriebene Anzeige, die auf das spanischsprachige Gebiet ausgerichtet ist, wird auf Englisch angezeigt. Die Sprache der Zielregion spielt hierbei keine Rolle.”

Erfahrungen haben gezeigt, dass es sich manchmal lohnt, die Anzeigen auf englisch und deutsch auszurichten, da viele ihren Browser bzw. die Benutzeroberfläche musikschule(unbewusst) auf englisch eingestellt haben, aber trotzdem deutsche Begriffe suchen. Letzteres verhindert, dass jemand etwas sucht und dann die Anzeige nicht versteht.
 
Städte

Regional agierende Firmen und Shops haben evtl. kein Interesse daran, dass Suchanfragen aus einer weit entfernten Region die Anzeigenschaltung auslösen und somit nach einem Klick Kosten verursachen. Deshalb besteht die Möglichkeit, Kampagnen auf einzelne Städte (mit oder ohne Umkreis von x km) auszurichten.
 
Hinzu kommt, dass unter regional ausgerichteten Anzeigen die entsprechende Stadt in einer zusätzlichen Zeile erscheint. Beispiel: Ich suche auf google.de nach “Musikschule Leipzig”, d.h. nach der Stadt, in der ich mich befinde, und sehe regional ausgerichtete Anzeigen, unter denen nochmal zusätzlich “Leipzig” erscheint.
 
Sonstige Tipps

Es kann hilfreich sein, Kampagnen zu trennen und unterschiedlich auszurichten, wenn regional unterschiedliche Wörter gebraucht werden und man deshalb die Anzeigen unterschiedlich formulieren sollte. Ein Beispiel wäre z.B., “Pfannkuchen” zu bewerben. “Pfannkuchen” werden in verschiedenen Regionen “Krampfen” oder “Berliner” genannt. (Selbst diese 3 Begriffe sind Manchem vielleicht unverständlich…) Dementsprechend könnte man darüber nachdenken, die Anzeigen in verschieden regional ausgerichteten Kampagnen unterschiedlich zu verfassen. Keyword-Insertion wäre eine andere Option…
 
Ob Adwords-Experte oder -Anfänger: Erfahrungswerte und Daten müssen für jedes spezifische Thema gesammelt (und ausgewertet werden). Wir sind offen für Feedback, Hinweise und Kommentare.