Keyword der Woche: Praline als Betthupfer

16. Dezember 2009 von Stefanie

Liest man das Keyword “Praline als Betthupfer” geht einem so einiges durch den Kopf. Zentrale Frage: Was möchte der Suchende mit dem Keyword finden? Ich habe da Bilder im Kopf von Menschen, die unter der Bettdecke Schokolade essen, Schokoflecken überall. Und ob diese sich danach auch wieder die Zähne putzen? Eine kurze Umfrage im Büro bestätigt das nicht weitverbreitete Wissen über Betthupfer(L): “Ich kenn das nur von einer Boxershort, auf der Kondome sind und Betthupferl drauf steht.” Also gibt es auch noch andere Bedeutungen dieses Wortes?


Ok nun langsam, laut Wikipedia ist die eindeutige Definition von BetthupferL (ich unterstelle betthupferldem Suchenden mal, dass er dasselbe meint und dialektbedingt nach einer Abwandlung gesucht hat): “Kleine Süßigkeiten, welche vor dem Zu-Bett-Gehen gegessen werden.” Das bestätigt mir auch das Nachbarbüro, das wurde wohl schon bei “Schwiegertochter gesucht” erläutert. Irgendwie habe ich mir darunter immer etwas anderes vorgestellt. Der letzte Absatz von Wikipedia fügt noch hinzu, dass es mal eine Serie im ORF mit dem Namen gab, die man vor dem zu Bett gehen geschaut hat.


Betthupferl bezeichnet also eindeutig Sachen, die man VOR dem zu Bett gehen macht oder isst. Na dann ergibt das Keyword langsam, aber sicher wieder ein Sinn und gelernt haben wir hier alle auch etwas.


In dem Sinne: Frohe Weihnachten! Das Keyword der Woche macht geruhsamen Weihnachtsurlaub und meldet sich im Januar mit spannenden Suchanfragen zurück.



Goodbye 2009! Jahresrückblick, die Erste

15. Dezember 2009 von Katja

2009, es war schön mit dir! Du hast uns gehörig gestresst, gelegentlich in Panik versetzt, uns zu Begeisterungstänzen durchs Büro animiert, uns schlaflose Nächte bereitet und es uns jedenfall niemals langweilig werden lassen. Jetzt hast du bald ausgedient und auf deine alten Tage wollen wir noch einmal Revue passieren lassen, was denn eigentlich so los war. Weil Jahresrückblicke an sich ja schon ein klein wenig spießig sind, werden wir es mit der Chronologie nicht allzu ernst nehmen, sondern uns lieber thematisch ans Subjekt heranpirschen.
 
Wo verbringen wir einen großen Teil unseres Arbeitslebens? Richtig, in the office. Der erste Teil des Rückblicks wird das fast verflossene Jahr also mal aus Büro-Perspektive unter die Lupe nehmen.
 
Projecter-Monster
2008 ging ja bekanntermaßen mit einer weltweiten Finanzkrise zu Ende, die bei uns die Frage aufwarf: Warum muss denn sowas ausgerechnet im ersten Gründungsjahr passieren? Gottseidank hatten wir nicht soviele Großbanken als Kunden, so dass wir nur ein bisschen unter der generell schlechten Stimmung litten. Damit sich das Büro weiterhin füllt (und aus ein paar anderen Gründen), stieß im Januar Steffi zum Team, die wir schon aus Spreadshirt-Zeiten kannten. Für neue Gesichter sorgte ebenfalls ab Januar Jasmin, die wir in neuer Rekordzeit zwischen Interview und Entscheidung als Praktikantin anheuerte, damit sie es sich ja nicht anders überlegt. Geografische Übereinstimmungen wie Jasmins Auslandssemester in Mexiko und Patricks Neujahrsurlaub dort waren reiner Zufall, schienen sich jedoch im weiteren Verlauf des Jahres zu etablieren.
 
Weniger erfolgreich als die geografische Diversifizierung war unser Versuch, vor Ort in Leipzig eine Lokalmarketing-Sparte aufzubauen, so dass wir im Februar das Experiment einstellten. Stattdessen konzentrierten wir uns darauf, dass jedes Jahr Weihnachten ist und verstärkten unseren Fokus auf Ecommerce. Da wir gleichzeitig immer mehr Affiliate-Programme zur Betreuung gewinnen konnten, machten wir uns im April mit einer Woche Affiliate Marketing Coaching fit. Willkommene Erfrischung brachte dabei eine Überraschungslieferung aus der Saftfabrik.
 

Saftverkostung
Zwischenzeitlich war auch noch Christian zum Team gestoßen, der mit Surfspirit und Dreadlocks dem drohenden Frauenüberhang entgegenwirkte. Insgesamt war soviel los, dass wir den ersten Geburtstag von Projecter komplett verpennt haben und erst im Nachhinein in längeren Diskussionen ein Datum festlegen mussten, um solche Fauxpas in den nächsten Jahren großflächig zu vermeiden. Hier nochmal für’s Protokoll: Am 03.03.2010 werden wir das Anstoßen defnitiv nicht vergessen! Wenn doch… beschwert euch :-)
 

Der Sommer verging rasch mit vielen Kundenanfragen, neuen Affiliate-Programmen, Grillen und Eis-Curlen. Da uns letztere Sportart als nicht zukunftssicher genug erschien, holten wir uns im August mit Simon tatkräftige Unterstützung in Gestalt eines Profi-Volleyballspielers an Bord. Kann ja nie schaden!
 
Kunstimbuero
Nach einem mittlerweile legendären Job-Interview am Flughafen in Berlin zwischen Patrick und Julia, beide auf dem Weg nach Norwegen (die bereits angekündigten geographischen Zufälle) – und ja, wir haben sie dann auch nochmal “ordentlich” eingeladen – konnte eigentlich nicht mehr viel schiefgehen und Julia bereicherte das Team ab September als Online Marketing Trainee. Dies wiederum führte durch eine Verkettung von Umständen dazu, dass wir seit Herbst jeden Montag einen Büro-Norwegisch-Kurs haben. Teilnahme ist freiwillig :-) Alle Details gibt es im brandaktuellen Exklusivinterview nachzulesen! Zwischenzeitlich waren noch die Kollegen von Adtegy in unser leerstehendes Büro eingezogen und stehen uns seitdem tatkräftig zur Seite, wenn’s um Media Buying geht.
 
Teammeeting

Spätestens, nachdem Jasmin im Oktober als frisch gebackener Bachelor (Bachelorette??) und Online Marketing Trainee zurückkam, nahmen unsere Social Media Marketing Aktivitäten volle Fahrt auf und beschleunigten den Rest des Jahres nur noch. Ob Twitter, Facebook, Flickr oder Xing – wir machen vor nichts halt :-) Als fleißige Bloggerin sorgt Jasmin auch dafür, dass alle möglichen Details aus dem Büroleben ans Licht der Öffentlichkeit gelangen, zum Beispiel: Phänomene einer Online Marketing Agentur, warum wir twittern, wo wir altmodisch sind oder worauf wir Wert legen. Jasmin ist übrigens gerade back to the roots in Mexico unterwegs und hat mit einer detaillierten Blogplanung die Latte für Julia und mich sehr hoch gelegt, so dass wir uns jetzt richtig ins Zeug legen müssen, um ihre Erwartungen nicht zu enttäuschen.
 
Weihnachtsparty

Aber zurück zum Thema – gibt es in den verbliebenen Monaten noch berichtenswertes? Aber – hola! Nach der verpatzten und ausgefallenen Geburtstagsparty schien uns Weihnachten ein angemessener Anlass, die Party nachzuholen. Das taten wir dann auch – mit echtem Weihnachtsbaum, jeder Menge fast-norwegischer Weihnachtsdeko aus einem bekannten Möbelhaus und gutgelaunten Gästen. Hat Spaß gemacht und schreit nach Wiederholung.
 
Soweit ein kurzer Abriss des aktuellen Bürogeschehens. Im zweiten Teil unseres Jahresrückblicks werden wir uns einem ebenfalls sehr spannenden Thema widmen: Out of office!

SERIE: Projecter hautnah! – Julia Rittig

11. Dezember 2009 von Katja

Was lange währt… wird endlich gut! Bevor Julia sich gar nicht mehr erinnern kann, wann sie bei uns angefangen hat oder das ganze zu einem guten Vorsatz fürs übernächste Jahr wird, haben wir pünktlich zum 3. Advent das längst fällige Interview nachgeholt. Die spannenden Gesprächsthemen beinhalten Sprachen von kleinen Völkern, Tarps und was man tun muss, um seinen Traumjob zu finden. Et voilà:
 

Blauer Elefant

Katja: Julia, wieso haben wir eigentlich seit dem du da bist, immer soviel zu tun, dass wir es noch nicht geschafft haben, dich zu interviewen? ;)
Julia: Schwer zu sagen. Vielleicht, weil ich so schnell ins Team integriert wurde, dass ein Interview überflüssig erschien. Oder: weil ich genau in die spannende Vorweihnachtszeit geplatzt bin, in der es eben viel zu tun gibt.
 
Katja: Ok, schieben wir es auf den Weihnachtseffekt ;-) Du hast ja einiges unternommen, um als die perfekte Kandidatin für den Job aufzutreten – wie war das gleich nochmal mit dem Flughafen?
Julia: Ja, die Geschichte erzähl ich immer wieder gern. Alles fing damit an, dass ich auf der projecter-Homepage gelesen habe, dass Patrick so wie ich an der AHK in Oslo sein Praktikum absolviert hat. Jawohl. Auch ein Norwegenfan. Das fand ich super. In meinem privaten Blog berichtete ich im Mai von meinem geplanten Ausflug nach Oslo, um dort den Nationalfeiertag zu feiern. Kurz darauf ging die Bewerbung an euch raus, in der auch ein Hinweis auf meinen Blog stand. Und dann kam eins zum anderen. Patrick las meinen Blog, twitterte mich an und wir stellten fest, dass wir in der selben Maschine nach Oslo sitzen werden. Tja, und so hatte ich mein erstes “Bewerbungsgespräch” auf einem Berliner Flughafen. Die Anführungszeichen deshalb, weil wir eigentlich eh nur über Norwegen quatschten. Aber das war wohl der richtige Stein im Brett :-)
 
Katja: Doch, das war sicherlich ein hilfreicher Einstieg ;-) Was hat dich denn – neben der bei uns latent vorhandenen Norwegenbegeisterung – noch zu Projecter gebracht?
Julia: Ja, wieder eine schöne Geschichte. Als sich mein Studium dem Ende neigte, saß ich oft stundenlang vorm Rechner und recherchierte nach passenden Stellenangeboten und interessanten Firmen. Doch alle Unternehmen waren so wahnsinnig öde, dass ich mich weigerte, Bewerbungen rauszuschicken. Das merkte auch meine beste Freundin Anne, die ganz beiläufig sagte: “Du, meine alte Schulkameradin Jasmin macht da grad son Praktikum in Leipzig. Die erzählt immer, wie viel Spaß ihr das macht und so. Warte, ich frage mal, wie die Firma heißt.” Tadaa. So kam ich auf eure Seite. Tja, in den kommenden Tagen durchstöberte ich euren Blog, Flickr-Fotostream, Twitterverlauf und mir wurde klar: da will ich hin. Und nur da! Deshalb ging meine einzige Bewerbung an Projecter!
 
Katja: Punktlandung, würde ich sagen! Da du ja, wie wir schon festgestellt haben, jetzt schon eine Weile hier bist… Konnten wir den hohen Erwartungen standhalten?
Julia: Standhalten? Grübel. Ich würd sagen: Übertreffen! Es ist wirklich besser als erwartet. Mir gefällt die Arbeit, meine Aufgaben, das Team, die ganze Branche… usw. Könnte die Liste ewig fortsetzen. Unterm Strich bleibt: ich fahre jeden Tag gern auf Arbeit und bin manchmal immernoch erstaunt, wie locker es in einem Unternehmen zugehen kann. Habe da ja schon einige Vergleichsmöglichkeiten durch meine Ausbildung und andere Jobs…
 
Musikalisch

Katja: *rotwerd* Aber es gibt ja auch noch ein Leben neben der Arbeit – was machst du da denn so? Der Trend im Team geht ja schon unauffällig in Richtung Sport, ist mein Eindruck.
Julia: Ja Sport ist auch bei mir ein wichtiges Thema. Auch wenn ich in letzter Zeit echt faul war. Ich mag Volleyball, Badminton, Joggen, Schwimmen, Klettern, Skifahren, Langlauf, Paddeln. Und wenns mal nicht um Sport geht, lese ich viel und beschäftige mich mit Fotografie oder lerne norwegisch.
 
Katja: Oookay, das ist eine lange Liste. Ich hoffe, du hast jetzt über Weihnachten viel Zeit dafür :-) Die Frage nach den bevorzugten Reiseländern kann ich mir ja jetzt schon fast selbst beantworten – gibt es außer Norwegen noch Traumziele? Und Rucksack oder pauschal?
Julia: Ja stimmt, Favorit bleibt Norwegen. Da gibts noch einige Ecken, die es zu entdecken gilt. Wenn das Geld reicht, soll es nächsten Sommer auf die Lofoten gehen. Aber auch das Baltikum steht recht weit oben auf der Liste. Fernziele kommen weiter hinten auf der Liste. Da leg ich mich nciht fest. Aber Asien, speziell Japan muss auch irgendwann mal bereist werden. Und natürlich Rucksack!!! Draußen sein, Feuer machen, Tarp aufspannen und unterm Sternenhimmel schlafen ist tausendmal spannender als ein Hotelzimmer.
 
Katja: Die Rucksackfraktion wächst :-) Bleibt noch die Frage nach deinen Ursprüngen – wo kommst du eigentlich her?
Julia: Das ist einfach: aus Cottbus im wunderschönen Brandenburg ;-) Dort geboren, aufgewachsen, zur Schule gegangen, Ausbildung absolviert. Und erst dann gings in die große weite Welt – nach Mittweida….:-D
 
Sportlich

Katja: Kannst du sorbisch?
Julia: Habs 7 Jahre lang gelernt, inzwischen viel vergessen. Aber so ein paar Brocken fallen mir noch ein.
 
Katja: Dann ist wohl demnächst mal ein Sorbisch-Sprachkurs in unserem Büro fällig, nachdem der Norwegisch-Kurs seinem Ende zugeht, oder?
Julia: Oh oh. Na ich weiß nicht, ob es für einen Kurs noch reicht. Außerdem: warst du nicht diejenige, die es für unsinnig hält eine Sprache wie norwegisch zu lernen, weil das grad mal 4,5 Millionen Menschen sprechen? Die Quote bei sorbisch ist deutlich schlechter: die Zahl der sorbischen Muttersprachler dürfte unter 10.000 liegen.
 
Katja: Ups, erwischt. Na gut, dann eben doch spanisch – da gab’s ja schon fast eine Büromehrheit ;-) Und Jasmin frischt ihre Kenntnisse gerade in Mexiko auf, wie praktisch! Letzte Frage: Wann bist du geboren?
Julia: In den 80ern!
 
Katja: Feigling!
Julia: In dem Jahr, als der Vorname Julia ganz weit oben auf der Lieblingsnamensliste stand: 1983
 
Katja: Puh, investigativ doch noch rausgefunden! Dann vielen Dank für das unterhaltsame Interview. Gut, dass wir das noch 2009 hingekriegt haben.
Julia: Danke dir. War lustig!

Keyword der Woche: Jahreskalender mit 14 Monaten

08. Dezember 2009 von Simon

Dieser Blogeintrag richtet sich konkret an die Nutzer von Print-Kalendern. Soll ja insbesondere bei Familien noch Mode sein, diese old-school Jahreskalender ;)

Wer kennt das nicht: Das neue Jahr steht vor der Tür und man möchte sich schon mal den Neujahrsbesuch bei der Verwandtschaft im Familienkalender eintragen. Blöd nur, dass nach dem Dezember nicht der Januar kommt, sondern nur graue Pappe. Ätschi-Bätsch, Kalender zu Ende, nichts ist mit Termine eintragen.

Der Adwords-Suchanfragenbericht sieht das wohl auch als Marktlücke und spuckt diverse Anfragen für den Suchbegriff “Jahreskalender mit 14 Monaten” aus.

Selbst Google klinkt sich ein und wirft den “Google Legokalender” auf den Markt ;)

Google Lego Kalender

Google Lego Kalender (Foto: Keso)

Leider gibt es diesen aber nicht zu kaufen, Jahreskalender mit Kinderbuchfiguren und eigenen Fotos hingegen gibt es bei unserem Kunden Framily.

Weihnachtsfeier bei Projecter – die Erste

07. Dezember 2009 von Julia

Lang war sie angekündigt, gründlich war sie vorbereitet, mit Spannung wurde sie erwartet – und nun ist sie schon wieder vorbei: die Weihnachtsparty bei Projecter.

Noch einmal von vorn. Nachdem Katja und Julia scheinbar die gesamte Deko-Abteilung eines bekannten schwedischen Einrichtungshauses leergeräumt hatten, war es gemeinsame Teamaufgabe, das Büro weihnachtlich zu schmücken. Lichterketten und Kugeln wurden aufgehängt, Kerzen aufgestellt, Keksteller wurden verteilt und ein prächtig geschmückter Weihnachtsbaum rundete das weihnachtliche Bild in unseren Büroräumen ab. Das Buffet war aufgestellt, die Getränke wohl temperiert, alles war fertig.

Weihnachtliche Stimmung

Weihnachtliche Stimmung

Gut vorbereitet konnte das Projecter-Team die Gäste empfangen. Lang mussten wir nicht warten, eh sich die Räume füllten. Kunden, Geschäftspartner, aber auch Familienangehörige und Freunde vermischten sich und plauderten in lockerer Atmosphäre.

Weihnachtsparty

Volles Haus bei der Weihnachtsparty

In ausgelassener Stimmung, mit entspannten Gesprächen, gutem Essen und Musik flogen die Stunden nur so dahin. Unbemerkt näherten sich die Morgenstunden. So war es nicht verwunderlich, dass die Uhr 2:00 anzeigte, eh die letzten der 40 Gäste den Heimweg antraten.

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So voll ist der Meetingraum selten

Fazit: eine gelungene Veranstaltung um gemeinsam mit Kunden und Geschäftspartnern auf ein erfolgreiches Jahr 2009 zurückzublicken. Der Aufwand hat sich gelohnt – nicht nur wegen der tollen Geschenke!

Noch mehr Fotos gibt´s natürlich bei Flickr!

Worauf wir Wert legen

03. Dezember 2009 von Jasmin

Öfters werden wir auf die “Über uns”-Seite angesprochen und auch Analytics verrät, dass viele unserer Seitenbesucher sich für uns und unser Team interessieren. Das freut uns natürlich!
 

farbebekennen

© 2006 Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Wir möchten die Gelegenheit nutzen, um unsere Überzeugungen und Ansichten darzustellen, denn das macht uns greifbar und transparent. Gerade in der dicht besiedelten Online Marketing-Branche, in der es leider auch viele schwarze Schafe gibt, möchten wir einfach Farbe bekennen. Und das ein oder andere gestehen :-)
 
Kommunikation

Ein entscheidender Erfolgsfaktor im Online Marketing. Es ist schließlich der Job einer Agentur, ein Produkt, eine Marke oder eine Dienstleistung zu kommunizieren. Wir legen Wert auf interne Kommunikation mittels Skype, regelmäßigen Meetings und zahlreichen Tools, die das Leben leichter machen, wie z.B. Basecamp, Backpack und Highrise.
 
Wir-Gefühl

Wir finden flache Hierarchien gut mit eigenen Verantwortungsbereichen und viel Vertrauen untereinander.   Wir legen Wert auf das Wir-Gefühl – sowohl intern (z.B. beim Teamsurfen) als auch außerhalb des Büros.
 
Meeting-Kultur

Wichtig ist uns, dass wir uns jede Woche im Montagsmeeting zusammensetzen, über die Errungenschaften der vorangegangenen und Neuigkeiten sowie Prioritäten der kommenden Woche zu sprechen. Wir versuchen immer, den nächsten Schritt und entsprechende Verantwortlichkeiten zu klären, damit Meetings produktiv und sinnvoll sind.
 
Guter Kaffeekaffee

Das Lebenselexier wird bei uns in größeren Mengen konsumiert und deshalb gleich mit mehreren Maschinen produziert. Einen Blog rund um die Kostbarkeit Kaffee (bald auch mit einem Erfahrungsbericht über unseren Senseo-Test) haben wir auch auf Lager.
 
Motivation

Als Performance Marketing Agentur, die bevorzugt mit erfolgsabhängiger Vergütung arbeitet, ist es nicht nur lukrativer, gute Arbeit zu leisten, sondern wir freuen uns als nach wie vor junge und kleine Agentur immer noch über jede Conversion. Besonders, wenn das Weihnachtsgeschäft anzieht, macht die Arbeit noch mehr Spaß als sonst.
 
Social Media

Natürlich legen wir wert auf unsere Präsenz in Sozialen Netzwerken wie Twitter, Flickr und Facebook. Wie @anitaTUSCH schon richtig bemerkte: Manche Follower sieht man so oft in der Timeline, dass man das Gefühl hat, sie zu kennen. Und: da wir Social Media Marketing auch anderen Firmen empfehlen, die ihre Präsenz im World Wide Web verbessern wollen, müssen wir es natürlich vormachen und selbst ausprobieren.
 
Controlling

fairplay

© 2006 S. Hofschlaeger / pixelio.de

Wir sind eine kleine Agentur, aber dafür transparent. Reports sind nicht nur intern im Montagsmeeting, sondern auch gegenüber Kunden DAS Medium für Nachvollziehbarkeit und Erfolgskontrolle.
 
Auch mal Urlaub machen
Der eine oder andere Leser hat es vielleicht gemerkt, wir sind alle große Reise-Fans. Unser Blog wird in Zukunft öfter mal über Reisen nach Thailand oder Mexiko berichten. Patrick und ich machen es vor und ab nächste Woche gleich mal eine Weile Urlaub…
 
Eine angenehme Weihnachts-aus-zeit wünschen wir allen Daheimgebliebenen und denen, die sich auch oder trotzdem eine Auszeit gönnen.

Negative Keywords in Adwords

30. November 2009 von Jasmin

lupeDer ein oder andere Leser hat vielleicht unsere Serie “Keyword der Woche” verfolgt und sich über so manche lustige Suchbegriff-Kombination amüsiert, die in den Suchanfrageberichten von Google Adwords auftauchen kann. Diesem Thema möchten wir uns heute zuwenden: Wie kann also verhindert werden, dass die Anzeigen für Suchbegriffe geschalten werden, die eigentlich ungewollt sind?

Wir sind aus Gewohnheit und Überzeugung für die Verwendung von der Keyword-Option “Wortgruppe”. Für die Adwords-Neulinge: Die Anzeigenschaltung wird dann nur ausgelöst, wenn die angegebene Zeichenkette gesucht wird. Groß- und Kleinschreibung spielen natürlich keine Rolle.
 
Beispiel:
Suchbegriffe: “vorlesung”, “seminar”, “tutorial”
 
Die Anzeige wird bei allen Kombinationen geschaltet, in der die sogenannten Strings in genau der Schreibweise auftauchen, also bei “online vorlesung”, “evorlesung”, “wo findet das seminar statt”, “tutorials for free”, “kein bock auf vorlesung” …
 
Die Keyword-Option “weitgehend” ist da schwieriger zu kontrollieren. Google entscheidet selbst, ob die Suchanfrage zum Keyword passt oder nicht. Wir nehmen das lieber selbst in die Hand und steuern mit selbst eingebuchten, verschiedenen (auch Falsch-) Schreibweisen daraufhin, dass wir alle relevanten Suchanfragen abdecken.
 
Jedoch sind natürlich manche Kombinationen ungewollt, die bei dem so gelassenen Status trotzdem eine Anzeigenschaltung auslösen. Da wir besonders auf Ecommerce spezialisiert sind, möchten wir uns direkt mal zu den empfehlenswerten negativen Keywords äußern, die nahezu jeden Shop-Betreiber interessieren könnten.
 
Um das vorher zu klären: ausschließende Keywords können genau wie “positive” Keywords in den Optionen “weitgehend”, “Wortgruppe” und “genau passend” gebucht werden. Es ist also sinnvoll, sinnlose Kombinationen durch negative Keywords wenigstens in der Option “Wortgruppe” auszuschließen.
 
Beispielsweise sind für Online Shops meistens alle Suchanfragen, die die folgenden Worte beinhalten, nicht relevant:
 
“reklamation”, “umtausch”, “kostenlos”, “gratis”, “test”, “erfahrung”, “bericht”, “reparatur”, “gebraucht”, “second”
 
Über Begriffe “billiger” bzw. “billig” o.ä. lässt sich streiten. Das muss jeder Shopbetreiber selbst auch in Abhängigkeit der internen Preispolitik entscheiden, ob er für die entsprechenden Suchanfragen Anzeigen schalten möchte oder vielleicht gerade auf Google-User, die nach “billige Schuhe” suchen, verzichten möchte.
 
Oft können auch Fragewörter wie “wie”, “was”, “warum” und “wieso” ausgeschlossen werden. Suchende, die – und ja es passiert doch noch häufiger, als man denken würde – komplette Fragen in das Google Suchfeld eingeben, sind meistens nicht in erster Linie auf einen Kauf aus. Auch das muss jedoch mit zunehmender Erfahrung und gewonnenen Datenmengen entschieden werden. Hilfreich sind dazu die Berichte im Adwords Berichtecenter.
 
Dabei kann für einzelne Keywords überprüft werden, wie hoch die Klick- und Conversion-Raten waren und ob der Begriff vielleicht besser ausgeschlossen werden sollte, da er vielleicht zu viel Traffic, zahlreichen Klicks und damit zu hohen Kosten, aber zu keinen Sales geführt hat.
 
Neben den offensichtlichen Keywords, die für nahezu jeden Shop, der z.B. keine Reparaturen oder Second-Hand-Produkte anbietet, von Belang sind, gibt es noch individuelle Begriffe, die ausgeschlossen werden sollten. Beispielsweise bin ich in einem der Berichte bereits über einen Buchtitel gestolpert, in dem der Name eines unserer Kunden erschien. “Der Tapir im Dorfe” ist der Name des Buches und für den Outdoor Shop völlig irrelevant. Sicherlich wird der Suchende auch merken, dass die Anfrage mit der Anzeige nichts zu tun hat, aber es sollten alle Eventualitäten sowie unnötige Impressionen ausgeschlossen werden und die Klickrate durch spezifischere Keywordlisten stetig verbessert werden.
 
Wer sich noch nicht oft mit den Suchanfrageberichten auseinandergesetzt hat, sollte dies unbedingt tun. Auch immer wieder für Überraschungen und zur Unterhaltung gut :-)

Kleine Vokabelstunde mit Twitter

26. November 2009 von Julia

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Quelle: www.andrewgriffithsblog.com


 

Von den einen geliebt, von anderen gehasst – Twitter beschäftigt uns immer wieder.
Um den Mikroblogging-Dienst entstanden in der vergangenen Zeit kontinuierlich neue Wortkreationen. Um ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen, wollen wir heute einige Begriffe aus dem Twittversum erklären.
 
Ist man neu auf Twitter, wird man als Neweeter bezeichnet. Damit das nicht so bleibt, sendet man erste Tweets an seine virtuellen Twiends. Doch nicht übertreiben! Die Grenze zum Twammer und zum Tweetaholic ist fließend. Einmal als Twammer, also Twitter Spammer, entlarvt, schwinden die Follower. Gut, dass man sie mit dem Tool Qwitter aufspüren kann.
 
Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollten die Tweets also gehaltvoll, interessant und vielleicht sogar poetisch sein. Denn dann werden sie von Twitkrit zur Perle der Twitteratur ernannt. Welch Ehre!
 
Eine Ehre, die wahrlich nicht jedem Twiterati zuteil wird. Dabei gibt es sogar zahlreiche Hilfen um sein Twitterkönnen auszubauen: die Twitt´Academy oder der Twittcoach haben sich darauf spezialisiert, professionelle Twitter-Anleitungen zu lehren. Schließlich gilt auch auf der Twitterplattform eine gewisse Etikette – die Twitterquette.
 
Wem das jetzt alles zu unreal ist, der kann sich beim nächsten Twittwoch oder Twittagessen mit anderen Twitter-Fans treffen oder gar die Twittnite durchfeiern. Natürlich verabredet man sich vor so einem Event standesgemäß per Twitvite.
 

Quelle: /www.zweinull-blog.de

Quelle: /www.zweinull-blog.de


 
Und nein, auch zum heiligen Fest werden wir nicht von Twitter verschont. Denn daheim neben dem Kamin lauert schon der Twitventskalender und der Twitventskranz verbreitet warmes Kerzengeflacker.
 
So, das reicht für heute. Unsere Vokabelstunde ist vorüber. Wissbegierige können gern im Twittonary weitere Twitter-Fachbegriffe büffeln und damit bei ihren ahnungslosen Mitmenschen auftrumpfen.
 
Twittergemäß verabschieden wir uns mit einem: “Ciao twit fam”!

SEO und Web Accessibility

26. November 2009 von Jasmin

© 2008 Bernd Boscolo / pixelio.de

© 2008 Bernd Boscolo / pixelio.de


 
Wer oder was ist “Web Accessibility” und was hat das denn mit SEO zu tun? Genau das ist die Frage, die dieser Beitrag zu klären versucht. Die Idee kam mir in einem SEO-Workshop, den Patrick für unser Team vorbereitet hatte.
 
Das Thema wurde bereits von Joseph Dolson aufgegriffen, wer des Englischen mächtig ist, findet den Artikel sicher spannend.
 
Grundlegend geht es bei “Web Accessibility” um die virtuelle Barrierefreiheit. Mein Professor für Wirtschaftsinformatik war stets sehr begeistert von dem Thema und stellte immer wieder in ausufernden und einschläfernden Monologen dar, dass es nicht nur im täglichen (realen) Leben Behinderten der Zugang zu Gebäuden, Veranstaltungen und Dienstleistungen ermöglicht werden müsse. In gleichem Maße bestehe der Anspruch auch für sämtliche Websites.
 
Um nur ein paar Ideen der Barrierefreiheit aufzugreifen: Text sollte stets gut lesbar dargestellt sein, d.h. nicht zu klein, es sollte mit starken Kontrasten gearbeitet werden, da Sehbehinderten so das Lesen leichter fällt. Text sollte logisch, d.h. nicht  grafisch formatiert werden, z.B. sollte das “<strong>”-Tag anstelle von “<b>” verwendet werden. Dies wird empfohlen, da beim Vorlesen der Seite mit einem Screenreader dann der Inhalt verständlicher wird. Darüber lässt sich zwar streiten, aber dies ist nun mal eine der Richtlinien. Genau deshalb sollten auch Überschriften klar definiert werden (<h1>, <h2>, usw.). So wird die Struktur bzw, Hierarchie einer Seite schneller deutlich, denn Blinde lassen sich nicht alles und jeden Tag vom Screenreader auslesen, sondern höchstens anlesen.
 
Der Leser merkt schon, es ist ein Thema, dem man sich kaum zuwendet, das irgendwie unbequem ist und sowieso nur eine Randgruppe betrifft. Oder?
 
Nein, sind sich viele Autoren einig. Es gehe um den Zugang zu Informationen sowohl für Menschen mit Behinderungen als auch uneingeschränkte Nutzer. Einschränkungen wie Farbenblindheit oder Sehschwächen sind sehr verbreitet und auch in Anbetracht der wachsenden Nutzergruppe der betagteren Surfer nicht mehr von der Hand zu weisen. Es kann also schon ein unüberwindbares Hindernis sein, einen roten Button zu klicken, wenn gerade eine Rot-Grün-Schwäche das Unterscheiden der Farben erschwert, wie auf dem Blogging-Magazine zu lesen ist.
 
Es kommen sogar Synergieeffekte zustande, wenn man das SEO-Potential von barrierefreien Seiten betrachtet. Dahinter steht die Überlegung, dass auch der Suchmaschinen-Bot ein Besucher ist, ein blinder nämlich.
 
Sowohl Blinden als auch einem blinden Google-Bot sind aufwändige Flash-Animationen und Bilder völlig egal. Text, Text und Text lautet die Devise. Gerade auf der Startseite sollte der Google Bot zu lesen bekommen, worum es auf der Seite geht. Keyword Stuffing war gestern und begeistert auch den blinden und einen Screenreader nutzenden Leser wenig. Logisch formatierter bzw. wenigstens hervorgehobener Text wird hingegen auch vom Such-Bot als wichtiger erachtet, als der normal formatierte Text daneben.
 
Auch die Meta Description und die Title-Attribute von Links sowie alt-Texte von Bildern gewinnen in diesem Zusammenhang eine ganz neue Bedeutung. Dabei kann es nervig sein, wenn ein Screenreader die title-Attribute mit ausliest (normalerweise nicht, kann aber so eingestellt werden) und diese vom Seiten-Autor dazu genutzt werden, Keywords unterzubringen.
Für Blinde ist die Seitenbeschreibung eines der wichtigsten Kriterien, wenn sie sich auf einer neuen Seite bewegen. Die Namen der Links sind entscheidend, weshalb nicht nur aus SEO-Sicht klar wird, warum es sinnlos ist, einen Link “Hier klicken” zu nennen.
 
Natürlich benutzen Blinde auch keine Maus. Ich als Tastatur-Kürzel-Fan erinnere mich daran, dass ich es schon vor 8 Jahren gut fand, dass Google den Cursor sofort im Suchfeld platzierte, und man nicht erst auf einer mit Werbung überladenen Seite das Eingabefeld suchen musste. Zeit und Nerven gespart – in Sachen Web Accessibility sind das sicher Peanuts.
 
Der tagSeoBlog liefert für Interessierte zahlreiche hilfreiche Tipps für das barrierefreie Web Design und erklärt auch nochmal, warum Google eigentlich behindert ist. Dabei ist auch die Darstellung des Surfens durch eine blinde Nutzerin sehr lesenswert: Wer keine Vorstellung hat, wie man durch das Web navigiert, ohne irgendetwas zu sehen, gewinnt hier die nötigen Erkenntnisse.
 
Barrierefrei ist also nicht gleichzeitig suchmaschinenoptimiert und andersherum.
 
Es ist eine Herausforderung, die aber durchaus machbar ist und nicht nur für Anbieter und Nutzer Vorteile bringt, sondern auch die Effizienz einer Seite erhöhen kann, wie auch bei webnauts.net zu lesen ist. (Oft wird die barrierefreie Gestaltung einer Webseite auch als zusätzliche Dienstleistung durch SEO-Agenturen oder Web-Designern angeboten.)
 
Neben den schon genannten Kriterien hilft es beispielsweise auch, Navigationsmenüs als Listen aufzubauen, Formularfelder immer mit Labels zu beschriften, damit Formularfelder eindeutig identifiziert werden können und zwecklose “Schmuckbilder” wegzulassen.
Interessant ist auch die Überlegung, dass Alternativen für Bild-Captchas angeboten werden sollten, wenn man mal an Communities etc. denkt.
 
Im Rahmen der Onpage-Optimierung sollte man also nie vergessen: Google kann nicht sehen, Google kann nicht hören, Google kann keine Maus bedienen, Google kann eigentlich fast gar nichts – außer lesen.”

Da sind wir altmodisch

25. November 2009 von Jasmin

Wir hatten uns ja neulich zu den Vorzügen des Online-Marketing-Agentur-Daseins geoutet. Wir haben also festgestellt, wie bequem Online Shopping und Mittagessenbestellungen beim Online-Dienstleister um die Ecke sind, dass wir alle möglichen Tools, Plattformen und Dienste nutzen, die das Leben leichter machen und daher schon fast den Status eines papierlosen Büros erreicht haben.
 
Und doch gibt es ein paar Dinge, die wir ganz “oldschool” offline erledigen. Selbst ich musste staunen, dass die Mehrheit des Projecter-Teams es bevorzugt, Bahn-Tickets am Automaten zu kaufen. Dabei ist Online-Buchung so bequem und wenn einmal eingerichtet, auch meist problemfrei und beliebig oft wiederholbar. Trotzdem: Da sind wir altmodisch und vertrauen dem guten, alten Fahrkartenautomaten, auch wenn er Geldscheine das ein oder andere Mal wieder ausspuckt oder eine Schlange uns zum Warten verdammt. Dank des iPhones, langweilen wir, bzw. die glücklichen Besitzer, uns ja dabei wenigstens nicht…
 
Dann wäre da noch die Zeitung, ja wie früher, die große, unhandliche, nach Druckerschwärze riechende große Papier-Informationsquelle.  Katja bekennt sich als offline-FAZ-Leserin und ist uns in der Hinsicht also voraus. Oder zurück? Ist die herkömmliche Zeitung ein überholtes Relikt der alten Zeit? Oder nicht tot zu kriegen und unverzichtbar?
 
Aus aktuellem Anlass werde ich auf eine weitere altmodische Gewohnheit der Projecter-Mitarbeiter aufmerksam: Wir schreiben Weihnachtskarten und vereinzelt auch Geburtstagskarten. Nein, keine eCards. So richtig mit Briefmarken und zum-Briefkasten-bringen. Ist das der Drang nach persönlicherer Kommunikation abseits vom nach und nach entwerteten und mit Spam überfüllten Email-Verkehr?
 
‘Ist es noch eine persönliche Karte, wenn man den gleichen Weihnachtstext zum 25. Mal abschreibt und innerlich eigentlich schon genervt ist?’, mag sich der ein oder andere Leser denken. Wir lassen das offen, wobei uns aber wieder einmal unangenehmerweise bewusst wird, dass Weihnachten stetig näher rückt und wir immer noch keine Geschenkevorräte angelegt haben.
 
Jetzt aber schnell in den Online-Shop unseres Vertrauens… oder? Doch einige unserer Team-Mitglieder sind bekennende Offline-Geschenke-Käufer. Wer hätte das gedacht? Während ich letztes Jahr wirklich 100 % meiner Geschenke im Internet bestellt habe, kaufen Steffi und  Julia Geschenke eher im (realen) Geschäft.
 
Und Agnes kauft sogar noch Bücher im Laden. Naja, zu 80 % zumindest :-)
Katja geht ab und zu auf den Wochenmarkt (!) und nimmt damit neben der Angebotsbeschränkung sogar das im Vergleich zum 24-7-Online-Shopping kleine Zeitfenster sowie die Fixierung auf einen Wochentag in Kauf. Das sind wir ja nun eigentlich gar nicht mehr gewöhnt!
 
Von wegen “alte Traditionen verkommen”: Steffi nutzt z.B. Muttis Rezeptbuch anstatt Rezepte online zu recherchieren. Christian bevorzugt seit jeher die klassische Windows-Ansicht und findet das auch schon irgendwie unmodern. Ein bisschen altmodisch sind wir alle. Und etwas erschreckend ist es schon, wenn beim Brainstorming zum Thema “Wo wir altmodisch sind” (natürlich nur halb ernst gemeint) “real-life-Freunde haben” genannt wird.
 
Gerade wird getwittert, dass Twitter schon wieder out ist. Wenn jetzt der so gehypte Zwitscherdienst schon wieder altmodisch ist, geben wir uns geschlagen und lassen uns den Stempel “von gestern” bereitwillig aufdrücken. “Altmodisch” wird früher oder später wieder “hip” sein…