Wer twittert denn da? Wer ist @projecter?

19. Oktober 2009 von Jasmin

incognitoIn den letzten Wochen ist es vermehrt zu folgenreichen Verwechslungen, Missverständnissen und Doppeldeutigkeiten gekommen, weshalb wir uns gezwungen sehen, Stellung zu beziehen und das Mysterium aufzuklären. :-)
 
Unsere Follower werden sich schon länger die Frage stellen: Wer twittert denn da eigentlich? Können die ganzen Tweets über Blogbeiträge, Veranstaltungen oder auch Updates zum Thema Fußball, Nachrichten, Produkten und Tools, Flughafen- und Zugunannehmlichkeiten, Mittagessendienstleistern usw. von einer einzigen Person stammen?
 
Nein, natürlich nicht. :-)
 
Damit es in Zukunft zu weniger Verwechslungen kommt, die Zuordnung der Tweets zum jeweiligen Projecter-Mitglied etwas leichter fällt, wollen wir heute kurz vorstellen, wer da twittert…
 
Zuerst einmal wäre da Katja. Die Geschäftsführerin und Gründerin von Projecter twittert (oft auch zu völlig unchristlichen d.h. nächtlichen Stunden) über interessante Blogbeiträge oder hält unsere Followers über Veranstaltungen wie auch schon zum Idelab als menschlicher Live-Ticker meist per iPhone auf dem Laufenden. Sollte das Kürzel “KB” eine Verwechslung zukünftig vermeiden? Es wird sich zeigen. :-)
 
Dann wäre da noch Patrick, der immer mal während oder nach Fußballspielen, besonders, was Hertha angeht, einen Tweet abschickt. In Zukunft könnten seine Tweets durch das Kürzel “PH” identifiziert werden…
 
unauffällig
 
Steffi twittert auch immer mal in Vertretung oder einfach so. Tweets über Beobachtungen von Katastrophen, die sich hier vorm Projecter-Bürofenster abspielen, das interne Bürogeschehen oder auch Updates über von ihr stammende Blogbeiträge können ihr zugeordnet werden. “SR” wird zukünftig auf ihre Tweets schließen lassen.
 
Ich kann mich natürlich auch nicht einfach so aus der Affäre ziehen: ich twittere auch dann und wann zu eigenen oder fremden Blogbeiträgen, Nachrichten und was sonst noch mitteilungswürdig erscheint. “JS” wird mein Kürzel sein und verrraten, dass ein Update von mir stammt.
 

Keyword der Woche: Marmeladenfraktur

16. Oktober 2009 von Jasmin

marmeladenfraktur
 
Was wird er oder sie gedacht haben, als er oder sie nach “Marmeladenfraktur” gesucht hat? Der Suchanfragebericht von Google Adwords ist doch auch immer wieder für eine Überrraschung gut ;-)
 
Die einzig mögliche Variante, sich mit Marmelade eine Fraktur zuzuziehen, könnte sein, indem man die mit vielen Zutaten individuell zusammengemixte Marmeladenmischung auf den Fuß fallen lässt. Oder hat schon mal jemand ein Marmeladenglas geröntgt?
 
Wir finden jedenfalls: cool als Geschenkidee. Also der Mix oder ein Gutschein, nicht die Verletzungsmethode.
 

Neue Filteroptionen für Keywords

14. Oktober 2009 von Simon

Bei meinem täglichen Gang durch die Kampagnen unserer Kunden, ist mir eine neue Filteroption ins Auge gesprungen. Konnte man bisher über den Button “Filter und Ansichten” die einzelnen Keywords nur nach Keyword-Optionen (genau passend, passende Wortgruppe und weitgehend passend ) aufgliedern, ist es jetzt möglich auch nach Zeiträumen zu filtern:
täglich, wöchentlich, monatlich, vierteljählich, jährlich sowie nach Wochentagen.

Filteroptionen für Keywords

Filteroptionen für Keywords

Neuerung schafft Google fast täglich, aber wofür kann uns diese von Nutzen sein?
 
Auf Anzeigengruppenebene, eine gute Kampagnenstruktur vorausgesetzt, zeichnen die Aufgliederungen nach Monaten oder Quartalen einen allgemeinen Trend bzgl. des Traffic ab und lassen Rückschlüsse auf die Leistung der Anzeigengruppe zu. Für Accounts, die schon längere Zeit laufen, lassen sich interessante Vergleiche mit den Monaten der Vorjahre ziehen. Das Gefühl für den Account kann dadurch nur besser werden ;)
 
Insbesondere die Gliederung nach Wochentagen kann im E-Commerce von großem Interesse sein. An welchem Wochentag werden spezifische Produkte am häufstigen gekauft, wann kommt der meiste Traffic und wie kann ich diese Daten z.B. für meinen Newsletterversand nutzen? Nur einige Fragen, die sich Shop-Betreiber oder deren Agenturen stellen sollten.
 
Zuletzt noch der Beweis für die Endlichkeit der Google Rechenzentren ;)

Segmentierung zu groß?

Segmentierung zu groß?

So, hiermit ist der Blogbeitrag freigegeben, es darf über den Nutzen der neuen Filteroptionen diskutiert werden :)

Rückblick aufs Idealab 2009

13. Oktober 2009 von Katja

Wie schon im letzten Jahr hat Projecter (in diesem Fall Katja und Steffi) am Wochenende dem Idealab an der WHU in Vallendar einen Besuch abgestattet.
 
Nachdem wir auf einer denkbar stockdusteren und abzweiglosen “Abkürzung” unser Hotel mit dem klangvollen Namen “Alexander von Humboldt” gefunden hatten, starteten wir am Freitag halbwegs ausgeruht und noch mit dem Klang der im Viertelstundentakt durch Vallendar ratternden Güterzüge im Ohr (direkt vor dem Hotelfenster) in den ersten Tag Idealab. Der begann wie üblich mit der Eröffnungsrede von Oliver Samwer, die er fest abonniert zu haben scheint ;-) Die Rede fiel dieses Jahr etwas gemäßigter und weniger alarmierend aus als letztes Jahr (Es kommen keine harten Zeiten auf uns zu, sondern verdammt harte!), enthielt aber ansonsten die üblichen Kernaussagen: Man kann als Gründer im Internetbereich jung und unerfahren sein und trotzdem schnell Erfolg haben bzw. ein “Star werden”. Wenn man dann noch an der WHU studiert hat, männlich, zwischen 20 und 25 Jahren alt und ohne familiären Anhang ist, dürfte man voll ins Casting-Raster des EFF passen ;-) Aber eines muss man Oliver Samwer wirklich lassen: Er versteht es, junge Leute zum Gründen zu motivieren – wie auch immer das dann am Ende konkret aussieht.
 
Danach ging es weiter mit dem Panel “Business Angel vs. VC”, welches das “vs.” erfreulich wörtlich nahm. Stefan Glänzer und Prof. Dr. Malte Brettel bildeten ein schlagkräftiges Argumentationsteam gegen David Kuczek von Holtzbrinck Ventures, der die VC-Seite vertrat. Die Argumente kamen pointiert und quasi in Zitatform, so dass unser Tweet-Aufkommen stark anstieg. Wann bekommt man schon soviele 140-Zeichen-Vorlagen am Fließband geliefert? Primär ging es um die übliche Praxis von VCs, Gründerteams auf eine bestehende Idee zu casten, wobei diese dann weit weniger als 50% der Anteile halten. Stefan Glänzer meinte dazu, dass man sich nicht mehr Gründer nennen kann, wenn man keine Mehrheit am eigenen Unternehmen hat und dass die Gründer die Ideen haben müssen und nicht die VCs: “Es ist Risikokapital, kein Sparkassenschweinchen-Kapital!” Auch Malte Brettel empfahl ehemalige Gründer als Frühphasen-Investoren, da diese nicht nur Kapital, sondern auch wertvollen Input liefern könnten, während es von VCs in der Regel einfach “nur” Geld gäbe. Beide vertraten den Standpunkt, dass das Gründen von Copycats in Deutschland aufgrund der ausreichende Marktgröße leider recht erfolgreich ist, aber sicherlich nicht förderlich für die Entwicklung von echten Innovationen. Weitere Details aus dem Live-Ticker gibt es in unserer Twitter-Timeline nachzulesen ;-)
 
Sehr unterhaltsam verlief auch die Paneldiskussion “Gaming im Internet”, was vor allem auch der launigen Moderation durch Christian Weiß von gimigames zu verdanken war. Florian Heinemann von Rocket Internet war leider im Stau steckengeblieben und kam pünktlich zum Schluss der Diskussion, konnte aber noch für ein paar Lacher am Ende sorgen. Alle Teilnehmer des Panels waren sich einig, dass die Viralität von Online-Spielen eine Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Investment ist und nicht erkauft werden kann. Meistzitiertes Beispiel war hier das Pennergame, dessen rasanter Erfolg alle völlig überrascht hatte (“das am lausigsten umgesetzte Online-Spiel, das ich kenne”). Fazit: Die Idee und das Spielkonzept zählen, nicht tolle Grafiken oder glattpolierte Programmierung. Einig war man sich auch, dass Social Games z.B. auf Facebook nach wie vor der vorherrschende Trend sind, dass man aber gegen Branchengrößen wie Zynga (FarmVille, Mafia Wars) nur mit wirklich guten und frischen Ideen ankommen könne.
 
Bei den Elevator Pitches am Nachmittag sind uns besonders ZweiDabei (Online Speed-Dating mit Video) und Conangel positiv aufgefallen, deren iPhone-App zur mobilen Konferenzplanung wir bereits mit den Daten des Idealab live testen konnten. Clevere Idee, die mehrere Probleme löst, gut umgesetzt. Wir hoffen, mehr davon zu hören!
Die abschließende Panel-Diskussion zum Thema “Lifestyle im Internet” blieb trotz interessanter Teilnehmer wie Damian Doberstein von kupiVIP (dem russischen Brands4Friends) sehr farblos, so dass alle Teilnehmer ihre Redezeit primär zur Selbstdarstellung nutzen.
 
Höhepunkt des ersten Tages war nach dem sehr gelungenen Galadinner die Lounge in beeindruckenden Lokalitäten der WHU. Die Party wurde zu intensivem Netzwerken genutzt, wobei allerdings zunehmender Genuss der knallroten “Idealab”-Cocktails mit abnehmender Ernsthaftigkeit korrellierte. Leider waren gegen 1 Uhr alle Getränke alle (sogar das Wasser!!), so dass das Licht an- und die Musik ausging.
 
War vielleicht auch besser so, denn am Samstag ging es um 9:30 Uhr mit den Workshops weiter, wobei wir uns für die Generation 50+ mit dem Gründer der Sammel-Community Tamundo entschieden. Der Workshop förderte Interessantes zu Tage, wie zum Beispiel einfache Methoden der Conversion-Steigerung im Anmeldeprozess: Ein Siegel mit der Aufschrift “Offiziell in Deutschland angemeldetes Unternehmen” plus Bundesadler und deutscher Flagge wirkt in der Generation der Silver Surfer offenbar Wunder in Sachen Glaubwürdigkeit.
 
Bei der letzten Paneldiskussion, die wir uns anhören konnten, sollte es um das Internet als Kommunikationsplattform gehen. Allerdings hob die Diskussion hier nie so richtig vom Boden ab, weil sich alle Teilnehmer irgendwie dann doch immer recht einig waren (Kevin Eyres/Linkedin, Michael Brehm/ Ex-Studivz, Christian Vollmann/ MyVideo, edarling, Christian Gaiser/ KaufDA). Immerhin machte Christian Vollmann klar, dass er es keineswegs als Nachteil betrachten würde, wenn er Partybilder eines Bewerbers im Internent finden würde, sondern eher als Pluspunkt, so nach dem Motto: Wer nicht feiert, ist suspekt ;-)
 
An dieser Stelle war das IdeaLab für uns auch schon beendet, da wir noch eine längere Heimreise vor uns hatten. Beeindruckend war die sehr gute und professionelle Organisation der gesamten Veranstaltung inklusive eines luxuriösen Fahrservice, der uns bis nach Frankfurt kutschierte. Good work!
 
Was uns noch auffiel? Web 2.0 war weder praktisch noch theoretisch ein Thema, so dass wir bei Twitter mit dem Hashtag #idealab ziemlich alleine dastanden und nach einigen Stunden fast alle Mit-Twitterer persönlich kannten. Auch nach der Veranstaltung wimmelt es im Netz nicht gerade von langen Berichten oder Blogbeiträgen: Auf der Seite des Idealab selbst gibt es eine sehr detaillierte Zusammenfassung der Veranstaltung und aller Vorträge, bei Gründerszene einen kurzen Rückblick mit zahlreichen Fotos. Für sachdienliche Hinweise auf weitere Berichterstattung sind wir dankbar ;-)
 
Wir werden nächstes Jahr sicherlich wieder mit dabei sein, das Twitter-Fähnchen hochhalten und fleißig netzwerken. Und wenn sonst nichts hilft, um die auch in diesem Jahr magere Frauenquote anzuheben, bringen wir eben noch ein paar Projecter-Mitarbeiterinnen mit ;-)
 

Gepflegtes Zwitschern vs. nerviges Krähen – Die Top 10 der Twitter-Fehler

09. Oktober 2009 von Jasmin

Twitter-DontsNachdem wir unseren treuen und neuen Bloglesern die Vor- und Nachteile einiger Twitter-Clients enthüllt haben, wenden wir uns dieses mal den Don’ts des Twitterns zu.
 

# 1

 
Aus aktuellem Anlass folgte ich am Freitag @lichtfest2009 und stieß somit auf eines der Top-10-Don’ts des Zwitscherns: Was sollen bitte ca. 15 Test-, “Blaha”- und “Hallo”-Tweets für einen PR-Effekt auslösen? Peinlich, peinlich. Auch zu glauben, dass man zwei Tage vor dem Großevent mit Twitter noch viel reißen kann…
 

# 2

 

Verknüpfung mit Apps, die automatisch twittern – aus eigener Erfahrung sei gesagt: Man sollte Wetter-Apps nicht mal ausprobieren… Auch automatische Updates über Online Games können ungewollte Informationen preisgeben ;-)
 

# 3

 

Ego-Twittern (z.B. Follower-Zahlen mitteilen) und/oder dafür auch noch Follower-Dankbarkeit erwarten. Wie auch Klaus Eck meint (@prblogger), sind manche Dinge per Instant Messaging oder Email besser aufgehoben.
 

# 4

 

Wer nicht nur weiß, wie oft, sondern auch wie überhaupt, ist klar im Vorteil. Ungekonnte RT oder ungewollt publizierte Direct Messages sind peinlich…
 

# 5

 

Stephen Matthews empfiehlt, nichts zu twittern, das in den Medien nicht zitiert werden sollte. Also: Don’t tweet while drunk, auch von Sean Ludwig empfohlen (via @PCMag). Soll auch helfen, wenn man irgendwann mal wieder einen Job sucht.
 

# 6

 

Ein weiterer Fauxpas in der Twitter-Etikette ist ein Tweet oder RT ohne den Autor zu nennen. Also: immer schön RT @Urheber oder via … benutzen. (Siehe # 4!)
 

# 7

 

Automatisches Folgen: das Ergebnis kann eine ausufernde Following-List sein und ein schlechtes Image sein. Steve Matthews rät, das Verhältnis von Followers zu Following im Auge zu behalten. 200 Followers und 500 Following heißt: Twitter Spammer.
 

# 8

 

Sich für Twitter-Elite halten, weil man täglich 2 Tweets schreibt und liest. Noch schlimmer: sich dafür halten, aber über den Twitter-Hype aufregen. (Sagt: Struwwelpeter.)
 

twitter-screenshot
 

# 9

 

Es gibt Themen, die weder jemanden etwas angehen, noch einen wissenschaftlichen Mehrwehrt für die Follower bieten: Essen, Trinken, Schlafen, Bad-Gewohnheiten, Haustiere… – LANGWEILIG! @oatmeal schreibt sogar, dass auch das Workout, Kinder und Konferenzen niemanden interessieren.
 

# 10
 

Wie schon in anderen Blogs (z.B. auf pcmag.com oder mediummagazin.de) erwähnt: Weder jedem Twitter folgen, der nicht bei 3 auf dem Follower-Baum ist, noch alles (nur) retweeten, noch alles hashtaggen. Die Dosis entscheidet. Tweets alle 2 Minuten sind einfach auch anstrengend.
 

Aber wären alle Tweets nur noch schrecklich relevant, sinnbehaftet und egoentleert, würde der Twitter-Welt auch etwas fehlen, meint Steffen Büffelvon den @blogpiloten.

Projecter auf der Dmexco 2009

07. Oktober 2009 von Jasmin

Es waren zwei erlebnisreiche Tage und die Reise auf jeden Fall wert:

 

Die Dmexco in Köln am 23./24. September war ein voller Erfolg. Danach hieß es, Eindrücke zu verdauen und auszutauschen, nachzuhaken, Fotos anzusehn und xingen, was das Zeug hält :-)

 

Dieses Jahr leisteten wir uns den Luxus eines Gemeinschaftsstandes zusammen mit Team Europe & Friends, u.a. madvertise, Trigami und adtegy.

 

Dafür auch nochmal ein großes Lob an die Organisatoren Sebastian und Diana von adtegy!

 

So mussten wir uns also nicht die Füße in den Bauch stehen, sondern konnten uns an der Bar mit ein paar Häppchen und Getränken stärken. Unseren Kunden kamen so auch in den Genuss von Säften aus der Saftfabrik und Müsli to go von MyMuesli.

 

Es hatte schon etwas von einem Klassentreffen: Überall in den Gängen tummelte sich die Digital Marketing Community. Altbekannte und neue Gesichter zeigten sich, es gab viel zu fachsimpeln, zu networken und zu tratschen. Wo war Google? Warum war unser Stand fast größer als der von Ebay? ;-) Und wie funktionierte dieser Werbetext-Wasserfall von adRom?dmexco2

 

Unvoreingenommen gingen wir auch zu 3 Vorträgen, die sich dann aber doch eher als ungenierte Eigenwerbung mit amateurhaft gestalteten PowerPoint-Präsentationen entpuppten. Deshalb war auch der vielversprechend klingende Vortrag von affilinet zum Thema “Die Zukunft des Affiliate Marketing in 2010″ nicht nur maßlos überfüllt, sondern auch mit einem nur verschwindend geringen Anteil an Neuigkeiten angereichert (hier ein ähnlicher Erfahrungsbericht von Andreas Windfelder).

 

dmexco1Aber dafür war der OMclub wie schon letztes Jahr eine absolut lohnende Alternative zur inakzeptabel überteuerten, offiziellen Dmexco-Party. Danke an die Sponsoren und v.a. TRG für diesen netten Ausklang des ersten Messetages.

 

Nach einer kurzen Nacht in zwei ersatzweise zugewiesenen Suiten  (ursprüngliches Hotel überbucht, wie schade) waren wir von dem hohen und unverkaterten Andrang am zweiten Messetag überrascht.

 

Fazit: nächstes Jahr sind wir wieder da. Vielleicht mit einem eigenen Stand. ;-)

 

Weitere Beiträge gibt’s hier:

Zum Zwitschern gemacht: Twitter Clients im Test

05. Oktober 2009 von Jasmin

Die Welt der Twitter-Tools scheint grenzenlos. Die Vielfalt an Clients steht dem in fast nichts nach. Allein im Projecter-Büro werden 4 verschiedene Clients auf 6 Laptops und PCs sowie weitere 2 Clients für iPhones genutzt.

 

Über individuelle Präferenzen darf debattiert werden. Wir haben uns die Zwitscher-Desktop-Clients mal etwas genauer angesehen:

 

Manche Nutzer finden gut, dass aktuelle Tweets kurz als Vorschau auf dem Screen erscheinen, wie es beispielsweise bei Twhirl der Fall ist. Dies kann aber anstrengend werden, sobald eine gewisse Anzahl an Tweets pro Minute erreicht wird und den kompletten Bildschirmrand ausfüllen…

 

Weiterhin sind in der Beliebtheit Echofon (ehemals Twitterfox und Twitterfon) und Seesmic Desktop fast gleichauf. Doch Echofon birgt den Nachteil, dass Tweets verschiedener Accounts nicht in einem Fenster betrachtet werden können, sondern immer zwischen den Profilen gewechselt werden muss. Das ist auch bei dem Online Client Seesmic so.twitter-icon

 

Bei Twhirl scheint sogar lediglich eine Spalte sichtbar zu sein, d.h. aktuelle Tweets können nicht neben den Direct Messages und Mentions angezeigt werden, sondern nur separat.

 

Im Gegensatz zu dem eher rar ausgestatteten Service-Angebot von Echofon, können bei Seesmic Desktop viele Services zusätzlich genutzt werden. URLs und Bilder können mit verschiedenen Services (TwitPic, Twurl, Bit.ly etc.) getwittert werden.

 

Tweet Deck ist neben dem durchschnittlichen Angebot an URL-Tweet-Services den anderen Clients in punkto Design weit voraus. Wem das voreingestellte Grau und Schwarz zu dunkel und deprimierend ist, kann sämtliche Hinter-, Vordergrund sowie Textfarben beliebig ändern.

 

Andererseits wird öfters die “rate limit” überschritten, woraufhin kurzzeitig kein Update der Follower mehr funktioniert. Außerdem ist die Suche nach Followern oder Hash tags etwas versteckt und die Verwaltung von mehreren Accounts nur nach Anmeldung möglich. Im Seesmic Desktop geht das deutlich schneller und unkomplizierter.twitterwahn

 

HootSuite ist ein weiterer Online Client, der mehrere Accounts anzeigen kann, aber nur 4 Spalten nebeneinander zulässt. Dafür können Statistiken abgerufen werden, welche allerdings beim Testen nie verfügbar waren. Wird erst ab 1.000 Followers gezählt? Wir stehen bei 527 ;-)

 

Weitere Clients sind Tweetr und TwitBin, die hier auf der Suche nach dem besten Twitter Client als schlichte Clients beschrieben werden.

 

Oder vielleicht doch lieber klassisch den Web-Client nutzen, d.h. einfach über www.twitter.com zwitschern? Die Ansicht kann mit einem beliebigem Hintergrundbild personalisiert werden und zeigt auf den ersten Blick, wie viele Follower das Gezwitscher verfolgen. Vielen ist diese Ansicht aber zu langweilig.

 

Es darf also diskutiert werden, welche Twitter Clients neben den Twitter Apps am funktionalsten, bequemsten und am meisten durchdacht sind. Mein persönlicher Favorit ist Seesmic Desktop. Eines steht fest: mehrere Clients gleichzeitig zu nutzen, erzeugt leichtes Chaos auf dem Screen… Don’t try this at home! ;-)

Besuch bei Google – Teil 2

20. September 2009 von Patrick

Am vergangenen Mittwoch sind viele Agenturen und Advertiser aus Deutschland, Großbritannien und den Benelux-Ländern bei Google in Dublin zusammengetroffen, um einen Tag lang Vorträgen von Google zu lauschen und zu networken was das Zeug hält.
Um 9 Uhr morgens begann der Tag in den Headquarters mit der Registrierung und der damit verbundenen Unterschrift umfangreicher Non Disclosure Agreements. Da die drei Seiten in winziger Schrift wohl niemand gelesen hat, sage ich vorsichtshalber nicht allzu viel ;)
 
Nach einem morgendlichen Networking und dem Kennenlernen einiger anderer Agenturvertreter wurde zur Begrüßung durch zahlreich vertretene hochrangige Googlianer mit fancy Jobbeschreibungen vorangeschritten. Dabei vergaß man nicht, seinen Advertisern und Agenturen für die gute Zusammenarbeit zu danken, da man ohne deren Marketing Budgets an diesem Tage nicht hätte zusammenkommen können. Auf der anderen Seite gäbe es ohne Google Adwords natürlich auch einige Agenturen nicht (das wurde natürlich nicht gesagt).
 
Neben allgemeineren Ankündigungen wurde der Tag durch drei Breakout Sessions gekennzeichnet. In jeweils einer Stunde konnten so vorher gewählte Themen besprochen werden. Auf meiner Agenda: “Google Analytics & Marketing Effectiveness”, “Broadcasting campaings on YouTube” und “How Google supports your diversification strategy”.
Die Analytics Session war mäßig interessant: im Prinzip wurde allgemein erklärt, was sich mit Analytics anstellen lässt und wo die häufigsten Fehlerquellen liegen (Code ist nicht auf jeder Seite eingebaut). Zum Ende hin wurden spezifische Fragen von Anwesenden beantwortet, was für die Fragesteller sicherlich hilfreich war, für den Rest eher unspannend.
Als nächstes folge die Youtube Session: diese war nicht uninteressant. Youtube soll sicherlich mal eine wichtige Rolle für Adwords Werbetreibende spielen. Die Case Studies und Zahlen klangen alle pompös und vielversprechend. Nur wenn es um die Conversion von Youtube-Kampagnen geht, klingt nicht mehr alles so rosig. In der jetzigen Form ist Werbung auf Youtube eher für Werbetreibende mit hohen Budgets und Branding-Zielen interessant. Unsere stark CPO-fokussierten Kunden werden auf Youtube erst einmal nicht glücklich.
Als letztes folgte die Diversifizierungs-Session: diese war zunächst extrem allgemein: habe ich schon alle Keywords eingebucht, werden alle Produkte beworben, welche Produkte können mein Sortiment ergänzen und sind nicht auch andere Märkte (geographisch gesehen) sinnvoll? Zum Ende hin wurde ein neues Tool vorgestellt, das für die Internationalisierung von Kampagnen interessant erschien. Leider war es noch nicht so funktionstüchtig, wie man es sich wünschen würde, daher kam aus dem Publikum der berechtigte Einwand, dass der manuelle Aufwand des Übersetzens am Ende vermutlich der gleiche sein würde.
 
Zwischen den Breakout Sessions war Mittagessen angesagt (Sushi & Co.). Außerdem traf sich jede Agentur mit seinen Ansprechpartnern. Die Gespräche waren fruchtbar und haben aufgezeigt, wo Google uns noch unterstützen kann.
 
Gegen 18.30 Uhr wurden wir mit Bussen in unsere von Google gestellten Hotels gebracht, um dort eine Stunde später wieder abgeholt und zum “Guiness Storehouse” chauffiert zu werden. Dort wurden die ersten Guiness verabreicht und das interessante Networking fortgesetzt. Später am Abend wurde natürlich auch noch für feste Nahrungsaufnahme gesorgt.
 
Insgesamt war der inhaltliche Mehrwert vielleicht nicht so groß aber für mich war entscheidend, unsere Account Betreuer einmal persönlich kennengelernt zu haben und auch Bekanntschaft mit den Eigentümern einiger andere Agenturen ähnlicher Größe geschlossen zu haben. Eventuell ergibt sich mit einigen die Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt weitere Erfahrungen auszutauschen.
 
Wir würden uns freuen, auch 2010 wieder zu “Above & Beyond” nach Dublin eingeladen zu werden, auch wenn es dann wahrscheinlich nicht mehr ich bin, der die Reise antreten darf ;)

Projecter on Tour

19. September 2009 von Katja

Patrick hat diese Woche mit seinem Ausflug nach Dublin ins Google Headquarter ja schon kräftig vorgelegt: Im September und Oktober gibt es in der Online Marketing Branche besonders viele Veranstaltungen, wahrscheinlich, weil dann alle aus der Sommerpause erwacht sind. Deswegen gibt es auch bei Projecter in den kommenden Wochen rege Reisetätigkeiten quer durch Deutschland. Hier mal ein Überblick, falls uns jemand in der einen oder anderen Ecke treffen möchte ;-)

DMEXCO 2009
 
Los geht’s nächste Woche mit der DMEXCO. Hier reisen wir (Patrick, Katja, Steffi, Julia und Jasmin) in voller Mannschaftsstärke an, um uns nichts entgehen zu lassen. Patrick ist bereits am Vortag in Köln und besucht den Affiliate Stammtisch der Metaapes. Am Abend des ersten Messetages werden wir alle auf der OMclub Party anzutreffen sein, die ja letztes Jahr bei der OMD ein echtes Highlight war.
 
In der Woche nach der DMEXCO werde ich nach Oestrich-Winkel zum 1. EBS Gründungsforum der European Business School fahren. Dort halte ich einen Workshop zum Thema “Online Marketing für Startups”.
 
Wie bereits im letzten Jahr werden wir auch beim Idealab 2009 in Vallendar dabei sein. Das Idealab wird von den Studenten der WHU veranstaltet und findet dieses Jahr am 09. und 10. Oktober statt. Wer Steffi oder mich treffen möchte, hat dort sehr gute Chancen ;-)
 
Damit uns nach diesen Aktivitäten das Büro nicht zu eng wird, gibt es Mitte Oktober noch einen Teamausflug an die Ostsee ans Salzhaff bei Pepelow. Was wir da machen? Surfen in San Pepelone!

Besuch bei Google – Teil 1

17. September 2009 von Patrick

Am gestrigen Mittwoch hatte Google SEM-Agenturen und größere Advertiser aus Deutschland, Großbritannien und den Benelux-Staaten nach Dublin in die dortige Google Schalt-und-Walt-Zentrale eingeladen. Das Event nennt sich „Above & Beyond“ und sollte die Anwesenden für die Herausforderungen im Jahr 2010 fit machen.
 
Erfreulicherweise sind wir in diesem Jahr auch zum ersten Mal eingeladen worden. Da das Event am Mittwoch stattfand und man somit ohnehin schon am Dienstag hätte anreisen müssen, habe ich meine Anreise auf den Sonntag vorverlegt, um auch etwas von Dublin mitzubekommen. Somit ergab sich auch die Gelegenheit, unser Google Betreuungsteam schon am Montagabend und bei einem Mittagessen in der Google-Kantine am Dienstag kennenzulernen.
 
Das Google-Gebäude wirkt nicht ganz so beeindruckend wie man es anhand der Bilder aus dem amerikanischen Mountain View hätte annehmen können. Aber Irland ist eben auch nicht Kalifornien. Während sich in den USA wohl viel an der frischen Luft anspielt, macht einem das irische Wetter einen Strich durch diese Rechnung. Im Übrigen gibt es wohl keinen Googlianer in Dublin, der kein Wetter-Trauma hat. Der stets bedeckte Himmel ist Small-Talk-Thema Nummer eins.
 
gordonhouse
 
Aber natürlich gibt es auch in Dublin Google-Mitarbeiter, die verschwitzt in Sportkleidung an einem vorbeilaufen (Inhouse Fitness-Studio), hinter jeder Ecke steht ein Kicker- oder Billardtisch, es gibt viele Lounge-ähnliche Bereiche, Mini Study Rooms wenn das Großraumbüro doch einmal zu laut ist und überhaupt ist auch alles ganz schön bunt (rot, gelb, blau und natürlich grün). Auch sehr „convenient“ sind die prall mit Getränken und Snacks gefüllten Kühlschränke.
 
Kantinen gibt es gleich zwei (Google verteilt sich auch über zwei Gebäude). In einer Kantine gibt es landestypische Gerichte – also jeden Tag aus einem anderen Land. In Kantine Nummer zwei gehören Pizza, Sushi und einiges mehr zum täglichen Standard. Abgerundet wird das ganze durch Ben & Jerrys, Smoothies & Co. Für Google Angestellte und Gäste also nur das Beste.
 
Auf Anraten des gesamten Betreuungsteams bin ich am Dienstag Nachmittag nach „Howth“ gefahren. Dieses am Meer gelegene kleine Örtchen trumpft mit einer schönen Aussicht, einem kleinen Hafen und frei lebenden Robben auf (bis dahin nur im Zoo gesehen).
Im zweiten Beitrag wird es morgen im Wesentlichen um das eigentliche Event „Above & Beyond“ gehen.