Google Adwords Search- und Content-Kampagnen

19. Januar 2010 von Julia Bayer

Erstellt man bei Google Adwords neue Werbe-Kampagnen, werden das Search – und Content-Netzwerk standardmäßig beide aktiviert. Die Folge ist meist, dass schon nach kurzer Zeit einige Tausend Impressions erzeugt werden und die Frage auftaucht: „Wie ging das denn so schnell?“ Diesem Phänomen möchten wir heute in diesem Blogbeitrag etwas auf den Grund gehen.
 
‚Worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen Search – und Content- Kampagnen?‘, fragt sich der Ein oder Andere vielleicht schon. Und warum sollte man die Kampagnen trennen? Die Antwort:
 
Bei Content-bezogener Werbung ordnet das AdWords-System den Keywords Websites mit passenden Inhalten und Themen zu. Das AdWords-System analysiert den Content und das Thema der Website. Dabei werden Faktoren wie Text, Sprache, Link– und Seitenstruktur berücksichtigt. Anhand dieser Parameter liefert Google dann die Anzeigen mit den vom Kunden ausgewählten Keywords auf passenden Webseiten aus.
 
Anzeigen aus Search-Kampagnen hingegen erscheinen lediglich auf der Suchergebnisseite von Google sowie auf Websites des Google-Suchnetzwerkes. Die Anzeigen werden wie gewohnt neben oder über den organischen Suchergebnissen veröffentlicht. Ausschlaggebend dafür, ob und wie oft eine Anzeige erscheint, ist die Übereinstimmung der Suchanfrage mit den gebuchten Keywords, Budget-Einstellungen, CPC-Geboten usw..

©2010 Google Der Einkaufszyklus https://www.google.com/intl/de_de/adwords/select/afc/cycle.html

©2010 Google Der Einkaufszyklus https://www.google.com/intl/de_de/adwords/select/afc/cycle.html


 
Der direkte Vergleich lässt sich am besten am AIDA-Modell erklären. Search-Kampagnen setzen erst bei I (=Interest) an, schließlich verdeutlicht die Suchanfrage ja schon das Interesse am gesuchten Begriff. Content-Kampagnen zielen darauf ab, mittels Anzeigen auf inhaltlich verwandten Websites die Aufmerksamkeit des Benutzers zu erregen. Dies entspricht dem Buchstaben „A“ wie „Attention“ im AIDA-Modell.
 
Da die beiden Kampagnen-Typen von Grund auf verschieden sind, empfiehlt es sich, sie auch bei Adwords getrennt zu verwalten. Zum Beispiel aus diesen Gründen:

  • Getrennt, lassen sich beide Kampagnen leichter planen und optimieren. So kann man etwa das vorhandene Budget gezielter einsetzen, indem man für Content und Search unterschiedliche Budgets ansetzt.
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  • Bei Content-Kampagnen, werden in der Regel weniger Keywords (ca. 5-15 Stück) gebucht, da sie lediglich dazu dienen, ein Thema abzugrenzen. Die Anzeigen müssen daher nicht möglichst genau an ein Keyword angepasst werden (was bei Search-Kampagnen nötig ist), sondern sollen vielmehr Nutzer auf themenverwandten Seiten auffallen.
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  • Einzelne Klickpreise und Gebote sind in Content-Kampagnen häufig geringer. Um einen besseren Überblick über die genauen Werte zu behalten, ist eine Trennung sinnvoll und effektiver.
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  • Da man bei Content-Kampagnen auch Banner nutzen kann, besteht die Gefahr, dass die Anzeigenübersicht bei Adwords schnell unübersichtlich wird, da Banner dort unter den Anzeigen gelistet sind. Je nach Größe des Werbemittels , kann die Zusammenfassung im Kundencenter dadurch etwas chaotisch wirken.
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  • Schlussendlich liefert AdWords auch andere Statistiken, sind die Kampagnen getrennt. Die Klickraten in Content-Kampagnen sind meist deutlich niedriger als in Search-Kampagnen. Zwar trennt Google die Klickraten und Gebote schon im Kundencenter bzw. der Kontoansicht in „Klickrate für Suchergebnisseiten“ und „Content-Klickrate“, jedoch sollten auch Werte wie der CPA, die tatsächlichen CPC’s und die Conversion-Rate gesondert betrachtet werden. So können Kampagnen schneller optimiert und möglicherweise ineffiziente Kampagnen schneller identifiziert werden.

Diese Liste von Argumenten, die für die Trennung von Search- und Content-Kampagnen sprechen, könnte man fortsetzen. Über weiteren Input oder Erfahrungsberichte in den Kommentaren würden wir uns freuen.

Wie man Follower gewinnt

18. Januar 2010 von Jasmin

folgen-sie-mir-unauffällig“Folgen Sie mir unauffällig…” – wer hätte gedacht, dass dieser Satz in einem völlig anderen Zusammenhang eine so große Bedeutung erlangen würde?
 
Es ist für viele zum Sport geworden, so viele Follower wie möglich zu kriegen, und manche denken wahrscheinlich, dass sich die Zahl der Tweets automatisch direkt proportional zur Anzahl der Follower verhält. Dem ist nicht unbedingt so, um das gleich mal zu klären.
 
Und die Königs-Frage der Twitter-Fragen ist nun: Wie gewinne ich Follower?
 
Die Dosis entscheidet.

In erster Linie sollte das ganze Thema Social Media Marketing und Web 2.0 sachte angegangen werden. Alle Aktionen, die kurzfristig ausgelegt und auf Krampf schnelle und große Erfolge bewerkstelligen sollen, scheitern sowieso meist. Wir denken, dass penetrante Dauer-Twitterer oder auch Hochfrequenz-Twitteristi nach einer Weile allen auf die Nerven gehen und durch Unfollowen bestraft werden. Deshalb der erste Tipp für die Twitter-Neulinge da draußen: Gemach, Gemach. Sobald die Timeline plötzlich nur noch oder hauptsächlich ein und dasselbe Icon zeigt, läuft irgendwas falsch. (Es sei denn, man folgt weniger als 10 Accounts oder so.)
 
Was zu sagen haben

Wie wir ja schon in einem Beitrag über Twitter-Sünden festgestellt haben, gibt es viele Themen, über die man besser NICHT twittern sollte. Trotzdem macht es natürlich auch den Reiz des Zwitscherns aus, auch mal ab und zu die Gefolgschaft an diversen Banalitäten oder Kuriositäten teilhaben zu lassen. Schließlich wollen auch alle mal was lustiges oder einfach sinnloses zwischendurch lesen. Jedoch sollten die Tweets ausgewogen sein. Die Frage “Warum überhaupt twittern?” haben wir auch schon geklärt. Aber was kommt denn als Inhalt nun in Frage?
 
Blogbeiträge lassen sich sehr gut über Twitter kommunizieren, man lockt Traffic auf die Seite und macht Branchen-Gleichgesinnte erstmal auf sich aufmerksam. Fotos, die in Flickr- oder Picasa-Alben sonst keiner bemerkt, stoßen auch oft auf positive Resonanz, auch TwitPic wird häufig genutzt, um das ein oder andere sehenswerte Foto zu verbreiten.
 
Immer gern gesehen: von Veranstaltungen twittern, z.B. lassen viele ihre Gefolgschaft virtuell an der #dmexco, am #twittwoch oder #twühwein teilhaben. So kann man seine Leserschaft erweitern, direkt auf der Verantstaltung andere Teilnehmer antwittern bzw. die Daheimgebliebenen auf dem Laufenden halten.
 
RTs sind auch eine gute Variante, um einen interessanten Tweet eines Verfolgten weiter zu verbreiten. Schließlich kann man manchmal einfach nichts hinzufügen, findet ein Statement lustig, einen Blogbeitrag lesenswert oder eine Nachricht so skandalös, dass einfach alle daran teilhaben sollten.

Vielleicht lohnt sich die Überlegung:  ‘Was würde ich gern lesen?’ bevor man alle anderen mit Updates überschwemmt. Wir geben zu: man kann nicht immer richtig liegen, es passiert auch mal ein ungeplanter Tweet, ein kryptisches Zeichen-Chaos, weil Twuffer nicht mit Umlauten klarkommt o.ä. – es muss nicht alles perfekt laufen.
 
Es lohnt sich auch ein Blick in die Twitter-Listen von anderen, z.B. die SEO-Liste von @SEOTom, die (viel längere) Social-Media-Liste von @kopfkribbeln, oder die Internet-Marketing-Liste von @Stereophone.
 
Dort kann sich jeder inspirieren lassen, anderen folgen, die sich mit ähnlichen Themen beschäftigen und wenn man halbwegs interessante Inhalte und Links kommuniziert, folgt einem der Eine oder Andere im Gegenzug. Es lohnt sich auch, einen aussagekräftigen Twitter-Avatar zu kreieren, damit andere erstmal neugierig werden.
 
Es werden auch verschiedene Twitter Tools empfohlen, um nachzuverfolgen, wer wann und warum zum Follower wurde (Tweet-Rank) oder welche Links wie oft angeklickt wurden (z.B. redir.ec von Thomas Promny oder tr.im).
 
Wer noch weitere Tipps sucht, findet hier ähnliche Artikel:
5 Tips to Grow Your Twitter Presence
How to Get More Twitter Followers: Some Methods That Work
Wie man mehr Follower bei Twitter bekommt
7 Tipps für mehr Twitter Follower
 
Viel Erfolg beim Followers-Sammeln. Ansonsten einfach mal uns antwittern, dann folgen wir vielleicht auch mal (unauffällig).

Projecter on Tour: Mexiko

15. Januar 2010 von Jasmin

Nachdem ich mein Auslandssemester Ende 2008 schon in Mexiko verbrachte und Patrick zufälligerweise auch gerade das Land der Kakteen und des Tequilas bereiste, zog es mich diesen Dezember wieder dahin.
 
Nach wenigen Tagen in Veracruz, der Stadt, wo einst die Spanier landeten, ging es weiter nach Catemaco, dessen Hauptattraktion die Laguna de Catemaco ist. Am Ufer tummeln sich unzählige lancheros, die einen in ihren Booten über den See schippern wollen. Man sieht auf der Fahrt u.a. eine Insel, die zu Forschungszwecken von thailändischen Affen bevölkert wurde, die bemitleidenswert von Touristen permanent überfüttert werden und auf geringstem Raum ihr Dasein fristen…
 
La Virgen de Guadalupe, die wichtigste Heiligenfigur, ist sozusagen die “Königin” Mexikos. Deshalb lassen sich (mexikanische) Besucher durchaus für ca. 3 Euro “geheiligtes Wasser” an einer Uferstelle, aus dem See in einen Plastikkanister schöpfen lassen. Schließlich sei an diesem Ort die besagte Jungfrau gesichtet worden…
 
oaxacaNächste Etappe auf der Reise war Juchitán, eine südlich gelegene 70.000-Einwohner-Stadt, von Landsleuten als “Dorf” eingestuft…
 
Wie das Projecter-Bergmotiv schon vermuten lässt, war es auch mein Wunsch, die Berge und Kletterzonen nahe der Hauptstadt des Staates, Oaxaca, anzusteuern. In Yagul fanden wir die durch plaquetas versehenen Routen. Ich war froh, mich nach etwas längerer Kletterabstinenz doch noch erinnern und die Aussicht von oben genießen zu können :-)
huatulco
 
Schließlich legten wir eine Erholungspause nach schon ca. 1.500 km Bus- und 700 km Auto-Fahrt in Huatulco am Pazifik ein. Malerische Sonnenauf- und Untergänge, türkises Meer und zwei Nächte in einem für uns ungewohnt luxuriösen All-Inclusive-Hotel gaben Kraft für die 1.500 km, die noch folgen sollten.
 
Von Huatulco aus machten wir uns auf den Weg in die Hauptstadt, die mir in mehrfacher Hinsicht den Atem raubte: Die Menschenmassen in der Metro. Der Lärmpegel. Die Abgase. Der Smog über der Stadt. Glücklicherweise legte sich die Dunstglocke über Weihnachten etwas und ermöglichte eines Morgens eine verblüffende Fernsicht, die sich der Betrachter im 360°-Panorama vorstellen sollte.
mexico
Im Anschluss an México D.F. besuchten wir Morelia, eine der ältesten und schönsten Kolonialstädte Mexikos. Touristen werden dort mit einem Angebot an Tours nach Pátzcuaro und zu anderen sogenannten magischen Dörfern verwöhnt. Ein weiterer Höhepunkt Michoacáns ist die Reserva de las Mariposas, ein Versammlungsort kanadischer Schmetterlinge, die in einem Zyklus von mehreren Generationen aus ungeklärten Gründen anreisen und wieder zurückfliegen.
 
Mexiko ist vielseitig: Berge und Hügel für die Kletterer, Wanderer und Bergsteiger, Wasserfälle, Seen und Strände für die Wasserbegeisterten, malerische Kolonialstädte und preiswerte Museen für Städtereisende, Pyramiden für höhenangstlose Besucher. Teotihuacán hatte ich mir eigentlich im Jahr zuvor schon ansehen wollen, kam aber erst dieses Mal dazu und war wie erwartet verblüfft. Das nächste Mal dann aber nicht an einem Sonntag, an dem Mexikaner freien Eintritt haben und sich Schlangen bis zur Pyramidenspitze bilden…
 
Der Höhepunkt der Reise war schließlich die Vulkanbesteigung des Paricutín, wobei wir auf dem Rückweg an einem berühmten Dorf bzw. den Überresten dessen vorbeikamen. San Juan de Parangaricutiro ist nicht nur selbst für Mexikaner ein Zungenbrecher, sondern auch zu trauriger Berühmtheit erlangt, da der Ort 1943 durch den lavaspeienden Vulkan verschüttet wurde und nur noch der Kirchturm zu sehen ist.
 
paricutin san juan
 
Eine Reise nach Mexiko lohnt. Nicht wundern, wenn der oder die Heimgekehrte im Anschluss zu unchristlichen Zeiten über seine Erlebnisse bloggt: das ist nur der Jetlag :-)

8 Erfolgsfaktoren für Partnerprogramme

14. Januar 2010 von Patrick

Was sind eigentlich die wichtigsten Stellschrauben für ein Partnerprogramm und wie sollte man diese priorisieren? Mit dieser Fragestellung gehen wie in diesen Beitrag über Erfolgsfaktoren für Partnerprogramme.
 
1. Attraktive Provisionen
Die wohl wichtigste Voraussetzung für ein erfolgreiches Partnerprogramm sind attraktive Provisionen, schließlich geht es für alle Beteiligten darum, Geld zu verdienen. Da es für viele Themen bereits Partnerprogramme gibt, kann man sich leicht an branchenüblichen Konditionen orientieren. Wird ein Thema bereits von vielen Partnerprogrammen besetzt, kann es notwendig sein, überdurchschnittlich hohe Provisionen anzubieten – zumindest für einen begrenzten Zeitraum – denn mit geringen Provisionen wird es umso schwerer, Partner von den Vorteilen des eigenen Programms zu überzeugen.
 
2. Top-Produkt
Die einzige Möglichkeit, durchschnittliche oder gar unterdurchschnittliche Provisionen auszugleichen, ist durch ein überlegenes Produkt und/oder eine überlegene Marke. Wer Bücher bewirbt, hat eine vielfach höhere Conversion Wahrscheinlichkeit bei Amazon als bei anderen Anbietern wie buecher.de oder bol.de. Zwar sind geringe Provisionen und Session Tracking bei Amazon ärgerlich – aber am Ende wird damit sicherlich mehr Geld verdient. Ohne ein Top-Produkt kann also auch ein Partnerprogramm nicht gut performen. Das lässt sich in der Regel langfristig auch nicht durch bessere Konditionen ausgleichen.
 
3. Werbemittel
Partner bewerben ihre Merchants mit Werbemitteln – diese können vom Textlink bis zum Produktkatalog alles Mögliche bedeuten. Je nach Art des Partners gibt es unterschiedliche Anforderungen an Werbemittel. Blogs, Content-Seiten oder Gutschein-Affiliates begnügen sich häufig schon mit Textlinks und/oder kleinen Logos des Merchants. Größere Portale, Communities oder dergleichen arbeiten auch noch gern mit Bannern wobei ich finde, dass die Bedeutung von Bannern im Partnerprogramm häufig überschätzt wird. Natürlich geht es nicht ganz ohne und sie sollten auch gut sein aber der Anteil der Sales, die tatsächlich über Banner generiert werden, dürfte in den meisten Partnerprogrammen eher gering sein.
Wirklich wichtig hingegen ist es für Online Shops, einen Produktkatalog zur Verfügung zu stellen. Anhand solcher Daten können Partner einzelne Produkte bewerben, was vor allem von Preisvergleichen (aber auch anderen Geschäftsmodellen) umgesetzt wird.
Darüber hinaus können Newsletter-Templates nützlich sein oder, je nach Art des Partnerprogramms, auch fortgeschrittenere Werbemittel wie Whitelabel-Lösungen.
 
4. SEM
Der Umgang mit SEM-Affiliates wird über alle Partnerprogramme hinweg sehr unterschiedlich gehandhabt. Grundsätzlich, finde ich, sollte die Schaltung von Anzeigen auf den Markennamen des Merchants in den Programmbedingungen ausgeschlossen werden. Abgesehen von möglicherweise sinnvollen individuellen Absprachen bieten von Affiliates geschaltete Anzeigen auf den Markennamen keinerlei Mehrwert für den Merchant. Über das Brand Bidding hinaus hingegen, kann die Freigabe von SEM sehr interessant sein. Je nachdem wie intensiv der Merchant sein eigenes SEM betreibt, können Affiliates in Nischen vorstoßen und so interessante Umsätze generieren, die für den Merchant zudem noch risikofrei sind.
 
Erfolgsfaktoren3
 
5. Akquise
Da die Partner nicht immer zum Programm kommen, muss das Programm seinen Weg zu den Partnern finden. Wenn die oben genannten Bedingungen erfüllt sind, ist Akquise gar nicht so schwer wie das Wort es suggeriert, solange man relevante Partner anspricht. Das sind solche, die mit ihren Webseiten bereits offensichtlich im Affiliate Marketing aktiv sind und Schnittpunkte zwischen Webseite und dem eigenen Partnerprogramm offensichtlich sind. Verkaufe ich vergleichbare Produkte, so sind Preisvergleiche interessant, biete ich meinen Kunden Gutscheine an, so sind Gutschein-Partner relevant, eignen sich meine Produkte als Geschenk, sollte ich entsprechende Partner ansprechen und am relevantesten sind natürlich jene, die sich überwiegend mit meinem Thema beschäftigen.
Schwieriger wird es, Partner zu akquirieren, bei denen man sich einen Zusammenhang zum eigenen Partnerprogramm erst an den Haaren herbeiziehen muss. Erfahrungsgemäß lohnt es häufig den Aufwand nicht bzw. bauen Partner die Werbemittel nach einiger Zeit ohnehin wieder aus, wenn der “Mismatch” sich auch in den Umsätzen niederschlägt.
 
6. Support
Hat man es geschafft, relevante Partner für das Programm zu akquirieren, gilt es, diese bei der Stange zu halten. Attraktive Provisionen und ein Top-Produkt erleichtern diese Aufgabe wie gesagt deutlich. Doch darüber hinaus ist ein proaktiver Support notwendig. Anfragen von Partnern zeitnah zu beantworten und ihnen auch in komplizierteren Fällen tatsächlich nachzugehen, ist selbstverständlich. Desweiteren ist es sinnvoll, Beziehungen zu seinen Partnern aufzubauen. Wer sich besser kennt, kann mehr aus einer Zusammenarbeit herausholen. Das heißt allerdings nicht, den Partnern ständig auf den Keks zu gehen. Die meisten sind ganz gut ausgelastet.
 
7. Provisionsfreigabe / Stornos
Zum Geldverdienen gehört auch, sein Geld zeitnah ausgezahlt zu bekommen. Nicht immer ist das möglich, da es eine Weile dauern kann bis die Finanzierung eines Notebookkaufs bestätigt und die gesetzliche Widerrufsfrist einer Online-Bestellung abgelaufen ist. Doch im Rahmen der Möglichkeiten, muss die zeitnahe Bearbeitung der Provisionen hohe Priorität besitzen, sonst kann es unter Umständen drei Monate dauern bis ein Partner seine Provisionen erhält. Insbesondere für jene, die mit der Bezahlung von Adwords-Anzeigen oder dem Einkauf von Werbeplätzen in Vorleistung gehen, kann das zu lange sein.
 
8. Affiliates als Partner sehen
Ich möchte gar nicht schönreden, dass es in der Branche einige schwarze Schafe gibt und im Performance Marketing die Performance manchmal nur suggeriert wird. Dennoch heißt “Affiliate” auch Partner und als solche möchten sie zurecht gern behandelt werden. Einige Partner sind in der Lage, substanzielle Umsätze zu generieren. Nie würde man außerhalb des Affiliate Marketings auf die Idee kommen, seinen wichtigen Geschäftspartnern unnötig vor den Kopf zu stoßen oder nicht auf ihre Bedürfnisse einzugehen. In unserer Branche scheint das jedoch nicht unüblich zu sein. Langfristig kann ein Partnerprogramm nur erfolgreich sein, wenn den Affiliates Respekt entgegengebracht wird.
 
Wie immer ist dies eine Liste, die noch fortgesetzt werden könnte, denn so ein Partnerprogramm ist nicht ganz unkomplex. Über weiteren Input in den Kommentaren freue ich mich.

Rückblick auf die Top-Tweets 2009

13. Januar 2010 von Jasmin

Immer wenn ein Jahr rum ist, fragt man sich doch, wie schon wieder 525.600 Minuten nahezu unbemerkt vergehen konnten. Umso mehr im Twitter-Zeitalter fühlen Betroffene sich schon abgeschnitten von der Zivilisation, wenn TweetDeck “vor 2h” das letzte mal die Timeline aktualisiert hat.
 

© mondstein / PIXELIO

© mondstein / PIXELIO

Man stelle sich vor, für wie viele Tweets die Zeit im ganzen Jahr 2009 wahrscheinlich nicht gerecht hat. Die ganzen lesenswerten Nachrichten, die uns entgangen sind.
 
Uninteressante Tweets über’s Essen, Tweets mit weniger als 5 Zeichen, Mitteilungen über Bahn-Verspätungen usw. können wir verkraften.
 
 
Aber wie holt man die ganzen lesenswerten, lustigen und herrlich ironischen Tweets bzw. die hilfreichen Links nach?
 
Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder wenigstens die verbliebenen Tweets in der Timeline sorgfältig durchlesen und sich damit zufrieden geben. Oder: diesen Artikel und damit wenigstens einige wenige der lustigsten Tweets 2009 lesen:
 
Sprüche des Tages, Er- und Bekenntnisse
 
@HilliKnixibix Ich habe mir Gedanken gemacht: wenn man Österreich bügelt, ist es sicher größer als Bayern. 02.11.09
 
@CemB Vorhersage: Till Schweigers nächster Film heisst „DreiAugenNacktmulle“ #spoiler 25.11.09
 
@krzysteczko Mist, ich habe als einziger mitgemacht. #nakedfriday #schnellwiederanziehen 10.07.2009
 
@serotonic Say it with me: Hashtag bleibt Hashtag und Waschtag bleibt Waschtag. 20.03.2009
 
@Deef Alkohol ist nie die Antwort. Aber man vergisst wenigstens die Frage. 04.06.09
twitter icon
 
@AmAbgrund Verbindet man meine Leberflecke mit Filzstift, kommt nur Unsinn raus. Wollt’s checken, bevor’s post mortem eine Überraschung gibt … 29.10.09
 
@343max Langsam könnte die Bahn anfangen ihr Image aufzubessern, indem sie in Einkaufszonen süße Kätzchen ertränken ließe. 28.05.09
 
@kuehlhaus Spruch des Tages: “Internet brauchen wir nicht. Das sitzen wir aus.” 14.05.2009
 
@DesignSlurper OK, ich hole nur schnell mal meine Sachen und dann bringen wir das Land wieder auf Vordermann. Das kann ja nicht so schwer sein! 01.08.09
 
@kosmar kucken was die anderen im supermarkt aufs band legen, ist ein bißchen wie twitter. 28.02.09
 
@ralfheimann Erst mal abwarten. Er wäre ja nicht der Erste, der Ostern wieder zurückkommt. #MichaelJackson 26.06.09
 
Unsere @projecter Tweets mit RT-Rekord:
 
Die deutsche SEO-Szene als Simpson Karikaturen: http://redir.ec/A4c8 #lustig 03.09.09
 
Die bedeutendsten 10 Irrtümer im Affiliate Marketing – Heute im Projecter-Blog: http://tr.im/ENuU 12.10.09
 
Mal über ein Randthema nachgedacht:Was haben SEO und Web Accessibility miteinander zu tun? http://redir.ec/Accessibility 26.11.09
 
Negative Keywords in Adwords: Begriffe, die (fast) alle Online-Shop-Betreiber ausschließen sollten http://redir.ec/IfUF 30.11.09
 
Unser Rückblick aufs Idealab jetzt exklusiv im Projecter-Blog ;-) http://redir.ec/Fhrh #idealab 13.10.09
 
RT @gruenderszene: 6 Gründe für SEM durch Agenturen – http://redir.ec/q6VG 25.11.09
 
Wer jetzt noch nicht genug hat bzw. gerade auf den Geschmack gekommen ist: Spreeblicks Lieblingstweets 2009 und Famous Last Tweets auf dem jc-log-Blog sind eine nette Zusammenfassung.
 
Also auf ein neues, witziges und Web-Zwei-Nulliges Jahr 2010!

Projecter on Tour: Thailand

12. Januar 2010 von Patrick

Im Dezember habe ich dieses Jahr schon frühzeitig die Flucht ergriffen und das Weihnachtsgeschäft hinter mir gelassen. Dies war notwendig geworden, da der Flugpreis sich bei einer Rückkehr Anfang Januar mindestens verdoppelt hätte. Offenbar ist es der überwiegenden Zahl der Fernreisenden wichtig, auch noch Silvester im Urlaub zu verbringen (entsprechend leer war auch die Thai Airways Maschine am 31.12.2009).

 

Bangkok
Nach nicht ganz 11 Stunden Flug bin ich am 10.12. in Bangkok angekommen. Mit dem Airport Express ging es sofort ins touristische Zentrum, zur Khao San Road. Für jemanden wie mich, der zum ersten Mal nach Asien reist, kommt das einem Kulturschock gleich. Eine gerade mal 400m lange Straße, die aufgrund hunderter Straßenhändler und etlicher Touristen so eng ist, dass man nur noch zu Fuß durchkommt. Mein Spitzname auf der Khao San war im übrigen “Big Boss”.
In der Hauptstadt gibt es einiges zu sehen: Grand Palace, Wat Pho und viele andere Wats (Tempel), Flussfahrten, China Town, Nachtmärkte und riesige Einkaufscenter, die es locker mit hiesigen Shopping-Tempeln aufnehmen können. Die Kontraste zwischen arm und reich sind groß.
Bangkok nervt jedoch auch. Obwohl ich ein Fan von Großstädten bin, war ich nach drei Tagen froh, endlich rauszukommen. Hoher Lärmpegel und Smog sowieso. Leider haben sich für meinen Geschmack zu viele Thais in Bangkok darauf spezialisiert, Touristen abzuzocken. Tuk Tuk-Fahrer, die einen nicht fahren, wenn man nicht auf der Fahrt noch einen maßgeschneiderten Anzug kauft, Taxi-Fahrer, die einen absichtlich am falschen Busbahnhof absetzen und seriös wirkende Thais, bei denen einem erst nach 2-3 Minuten dämmert, was die wahren Absichten sind.

 

Kanchanaburi
Mit dem Bus ging es ins nur 2,5h entfernte Kanchanaburi, eine meiner besten Stationen. Kanchanaburi war mir vorher überhaupt kein Begriff, hat aber eine interessante und bewegende World War II Geschichte hinter sich. Dort befindet sich zum Beispiel die berühmte (aber in unserem jungen Büro eher unbekannte) Brücke am Kwai. Während des zweiten Weltkrieges hat die japanische Besatzungsmacht eine Eisenbahnstrecke von Thailand nach Burma bauen lassen – in Rekordtempo und überwiegend von Kriegsgefangenen, die dabei zu Hunderttausenden ums Leben kamen. Dabei entstanden u.a. die Death Railway Bridge und die River Kwai Bridge. Neben entsprechenden Museen und Besichtigungen von Brücken kann man rund um Kanchanaburi viel machen: Tiger streicheln, Elefanten reiten, kleine Wasserfälle bestaunen oder einfach auf der Dachterasse einer wirklich guten Unterkunft mit Blick auf den River Kwai entspannen.

 

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Ayutthaya
Nach ein paar Tagen ging es mit einem Minibus weiter nach Ayutthaya, einer früheren Hauptstadt Thailands, die vor allem viele Tempel zu bieten hat. Noch immer etwas Bangkok-geschädigt habe ich es wenn möglich vermieden, Tuk Tuks oder Taxis zu nutzen und habe viel zu Fuß erledigt. Die fast 35 Grad hat man dabei auch gemerkt. Die Unterkunft in Ayutthaya war sehr einfach aber von einem umso netteren Schwestern-Paar betrieben, die einem bei allen Angelegenheiten bestens weiterhelfen konnten. An meine Reservierung konnten sie sich leider nicht erinnern, haben mich dann für die erste Nacht aber persönlich in eine andere Unterkunft gebracht und mir dort ein Zimmer organisiert.
Das Highlight von Ayutthaya war eine Fahrt mit einem Longboat rund um die Innenstadt (wird von einem Fluss umrundet) mit Stops bei mehreren eindrucksvollen Tempeln.

 

Chiang Mai
Dann kam die Zugfahrt. Ich war zunächst von 8 Stunden ausgegangen, dann sollten es doch fast 11 sein und am Ende waren es ca. 12 Stunden. Die Landschaft ist sehr beeindruckend und eine zeitlang ist es auch ganz lustig mal mit einem local Zug durch Thailand zu fahren. Die erste Hälfte der Strecke war nach ca. 4 Stunden absolviert, so dass ich weiterhin Hoffnung auf insgesamt 8 Stunden hatte. Leider dauerte die zweite Hälfte ganze 8 Stunden, da das Tempo im “Dschungel” nicht allzu hoch war. Die Klimaanlage fiel nach ca. 5 Stunden aus, somit war es nicht mehr ganz so gemütlich und irgendwann wurde es naturgemäß auch dunkel. Insgesamt aber in jedem Fall ein Erlebnis!
Chiang Mai ist in jedem Fall eine Reise wert. Die meisten Individual-Touris starten von dort aus wohl zu Trekking-Touren durch kleine Bergdörfer. Aufgrund einer gewissen Bequemlichkeit habe ich daran jedoch nicht teilgenommen und es vorgezogen, mich zu entspannen. In Chiang Mai habe ich erstmals ein Moped gemietet (3 Euro / Tag!). Das hätte ich schon früher tun sollen, hatte aber lange Respekt vor dem Linksverkehr und Straßenschildern, die ich nicht entziffern konnte. Der Straßenverkehr entspricht natürlich nicht deutschen Standards aber wenn man erstmal in den “Flow” hineinfährt, ist es nicht mehr allzu kompliziert.
Leider hat es mich an Heiligabend erwischt. Vielleicht waren die Krabben nicht mehr gut. Jedenfalls verbrachte ich den Abend und den ersten Weihnachtstag in Bett und Bad.

 

Sukhothai
Danach ging es mit dem Bus weiter nach Sukhothai. Eine noch frühere Hauptstadt Thailands mit – man kann es sich mittlerweile denken – einer Menge Tempeln. Die Stadt ist geteilt in New-Sukhothai und Old-Sukhothai. Während die alte Stadt wirklich schön ist und sich viele Tempel in einer Art Park mit kleinen Seen befinden, ist New-Sukhothai wirklich ausgesprochen hässlich. Unnötig zu erwähnen, wo ich die zwei Tage überwiegend verbracht habe. Danach ging es schon wieder zurück nach Bangkok. Die kleine Stadt Sukhothai hat einen Flughafen, der wirklich schön und außergewöhnlich klein ist. Bevor man ins Flugzeug steigt, verneigt sich das gesamte Flughafenpersonal verabschiedend vor den Passagieren.

 

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Die letzten anderthalb Tage verbrachte ich wieder in Bangkok, allerdings in einer ruhigeren Ecke fernab der Khao San Road. Dabei trieb ich mich in Shoppingcentern herum, ohne jedoch nennenswert eingekauft zu haben.

Achso, während der drei Wochen habe ich drei Bücher lesen können, die alle auf ihre Art empfehlenswert sind: The Corrections, Freakonomics und The Wind-Up Bird Chronicle.

Weihnachtsgeschäft 2009

11. Januar 2010 von Stefanie

Das neue Jahr ist angebrochen und damit ist die schöne conversion-reiche Zeit zu Ende. Doch um die Trauer über die mangelnde Performance nicht zu groß werden zu lassen, wage ich einen kurzen Rückblick und schwelge in den guten, alten Erinnerungen. Wie war denn das Weihnachtsgeschäft 2009?


weihnachten 4
Die Prognosen waren nie schlechter und die Wirtschaftskrise sollte uns das diesjährige Weihnachtsgeschäft verderben. 48 Prozent der deutschen Online-User wollten zum Weihnachtsfest mit demselben Budget wie 2008 auskommen. Nur 12 Prozent der Deutschen wollten mehr ausgeben, 38 Prozent sogar weniger (lt. europaweiter Verbraucheranalyse der Shopping-Suchmaschine Twenga). Und auch der Einzelhandel bemängelte das schwache Kaufverhalten nach den ersten Tagen, man hat sich mehr erhofft.


Ich habe mich bei uns im Team ein wenig umgehört, wie sie so das Weihnachtsgeschäft empfunden haben und wie zufrieden alle sind. Bereits im November wurde erst einmal kategorisiert: Weihnachtsaccount oder Nicht-Weihnachtsaccount. So gab es Leute im Team mit vielen Weihnachtsaccounts (von vielen beneidet) und welche mit keinen. Das lag aber nicht am Jahr 2009, sondern an der Tatsache, dass sich die eine Webseite gut für den Geschenkekauf eignet (Online-Shops) und andere eher nicht (z.b. Beratung).


Wann ging es los und was wurde gekauft?
weihnachten 5Diesmal ging das Weihnachtsgeschäft wesentlich früher los als in 2008. Während 2008 (gefühlt) mehr last minute gekauft wurde, startete die Geschenkebesorgung in 2009 schon im November. Hier war schon ein deutlicher Weihnachtseffekt zu spüren. Das Weihnachtsgeschäft war deswegen 2009 länger.
Ganz subjektive Eindrücke sind, dass das Online Weihnachtsgeschenke kaufen generell sehr stark zugelegt hat. Man traute sich auch mal teurere Geschenke online zu kaufen, diverse Luxusartikel und auch die Erlebnisgeschenke haben stark zugelegt. Der Trend zu individuellen Geschenken zeichnet sich schon im Laufe des Jahres ab, man will originell sein und den Beschenkten überraschen.


Wann war die stärkste Woche und wie waren die Lieferzeiten?
Die stärkste Woche war die Woche vor Weihnachten mit Peak Mitte der Woche. Am Montag, dem 21. wurde auch noch mal fröhlich geshoppt, da viele Shops hier ihre Shipping Deadline hatten. In Bezug auf die Feiertage und den Versandmöglichkeiten lag Weihnachten ja sehr günstig.
Die Post hingegen scheint für die Auslieferung deutlich länger gebraucht zu haben als letztes Jahr, egal ob Brief oder Paket. Das könnte einerseits am gestiegenen Volumen liegen und andererseits an dem ganzen Wetterchaos und Schneefällen. Selbst in Leipzig gab es Schnee und laut Meinungen von Einheimischen, gab es das in den letzten 10 Jahren nicht mehr.


Was genau ist passiert?
Der Traffic stieg von Woche zu Wochen unglaublich an und wenn man das weihnachten 6Gefühl hatte der Höchststand ist erreicht, geht es weiter bergauf. Neben dieser Trafficzunahme stieg die Conversionrate, sodass man unglaubliche Skalierungseffekte hatte. Produkte und Themen die das ganze Jahr über nicht richtig gut liefen, konnten über Weihnachten wieder angeschaltet werden und man konnte sich über die Profitabilität freuen.


Was ist die Prognose für 2010?
Wir glauben, dass die Beliebtheit der Bestellungen von Weihnachtsgeschenken über Online Shops stark zunehmen wird. Was einerseits an der Preistransparenz, Produktvielfalt und dem Ideenreichtum liegt und andererseits an den überfüllten Innenstädten. Da wird Weihnachtsshopping doch eher zur Qual, wenn man sich den Quadratmeter im Kaufhaus mit fünf weiteren Leuten teilen muss und man sich aus Bergen von durchwühlten Produkten das richtige raussucht. Da lob ich mir gut strukturierte Online Shops.


Wie lief das Weihnachtsgeschäft für das Projecter Team persönlich?
Auch wir haben reichlich geshoppt und der Großteil bezog seine Geschenke über das Internet. Wir weihnachten 7haben zwar ab und an gebibbert ob der Postbote alles rechtzeitig liefert, aber fast alles kam rechtzeitig. Es wurden täglich neue Produkte aus den eigenen betreuten Shops als Weihnachtsgeschenk identifiziert und kommuniziert. So wird das Geschenkekaufen gleich viel leichter. Unkompliziert fand ein Teammitglied das eigene “Weihnachtsgeschäft”. Man hatte die richtigen Ideen am richtigen Ort. Das ging sicher nicht jedem so.


Unser Fazit: Das Weihnachtsgeschäft hat dem von 2008 in keinerlei Hinsicht nachgestanden. Die Sales sind wieder explodiert und gerade durch den frühen Start können wir auf ein gutes Weihnachtsgeschäft zurückblicken.


Jetzt sind wir fleißig am Regulieren und versuchen nicht ganz zu enttäuscht zu sein und hoffen, dass das Valentinstagsgeschäft schnellst möglich startet. Und natürlich freuen wir uns auf das Weihnachtsgeschäft 2010 und werden wieder alles vorbereiten um auf einen neuen Ansturm gut vorbereitet zu sein.

Essbare Unterwäsche für Diabetiker?

08. Januar 2010 von krischi

candystringKeine Sorge, der Artikel bleibt jugendfrei. Aber auf der Suche nach dem passenden Input für unsere Rubrik Keyword der Woche, bin ich auf folgende Suchabfrage gestoßen: diabetiker essbarer bikini“.


Eigentlich schön zu sehen, dass in jeder Hinsicht verantwortungsbewusst mit der Krankheit umgegangen wird  und bereits vor dem Kauf wichtige Informationen eingeholt werden.


Doch leider weiß wohl niemand so genau mit wieviel Einheiten der Candy String von Styleon angerechnet werden muss – so folgte auf die Suchabfrage auch keine Bestellung. Wahrscheinlich handelt es sich doch um zu viel Süßkram. Aber mal ehrlich: wer isst denn da alles auf?!


Web 2.0 im Collaborative CRM (1)

06. Januar 2010 von Simon

Getragen von einer gewissen Leichtigkeit und schwunghaften Art wird der Projecter Blog mit Inhalten gefüllt. Diese Blog-Reihe beschäftigt sich mit dem nicht ganz so luftigen Thema “Web 2.0 im Collaborative Customer Relationship Management (CCRM)”.

crm2.0
Der Web 2.0-Gedanke erfreut sich großer Beliebtheit und hält immer weiter Einzug in Unternehmen und dessen Kundenbeziehungsmanagment. Auch die damit verbundenen interaktiven und kooperativen Technologien, wie Blogs oder Social Media Plattformen, befinden sich im Fokus von Unternehmen und deren Kunden und ermöglichen einen Perspektivenwechsel vom Push-Prinzip zum Pull-Prinzip – der Kunde wird aktiv in die Gestaltung des Angebots mit einbezogen.

Ebenso erfährt das Customer Relationship Management einen Wandel. Von der kundenorientierten, aber individuellen Unternehmensstrategie, hin zu unternehmensübergreifenden Kooperationen. Die beteiligten Partner (ggf. auch Kunden) werden in das eigene Kundenbeziehungsmanagement integriert und das bestehende Wissen wird gemeinsam genutzt. Diese Veränderung beinhaltet auch die Verknüpfung der vorhandenen CRM-Systeme der Partner und wird als Collaborative CRM bezeichnet.

In dieser Blog-Reihe wollen wir Web 2.0-Kanäle unter dem Blickwinkel des CRM betrachten und deren Nutzen für den Kundenkontakt überprüfen. Dafür sollen geeignete Web 2.0-Instrumente identifiziert, deren Einsatzgebiete untersucht und der Nutzen dieser herausgestellt werden. Abschließend vertiefen wir die gewonnenen Kenntnisse noch in der Analyse bestehender CRM-Systeme und deren Funktionalitäten.

ccrm
Ganz schön schwere Kost gleich am Anfang des Jahres …

Von meiner Seite noch ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2010!

Ho, Ho, Ho …

18. Dezember 2009 von Stefanie

Der Weihnachtsmann war da. Auch das Projecter Büro hat er nicht vergessen und hat den letzten Tag, an dem die restliche Mannschaft noch komplett im Büro war, genutzt um uns auch etwas zu bringen. Geheimnisvoll ging es früh am Morgen los, als der Weg zur Kaffeemaschine durch dieses Schild versperrt war:


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Etwas verwirrt nahmen wir das so zur Kenntnis und starteten ohne Kaffee in den Tag. Doch wir musste nicht lange warten und Katja gab das “GO” und wir stürmten den Raum, der eine mehr, der andere weniger ;) Und was versteckte sich hinter dieser Tür? Bilder können das eindeutig besser beschreiben. Klickt euch einfach in unseren Flickr-Account:



Man kann soviel verraten, es wird dadurch wohl weitere spannende und lustige Geschichten im Jahr 2010 geben und auch die Fitness des ein oder anderen könnte sich verbessern ;)