3 Wochen, 5 Bücher, 2 Zeitschriften und 24.200 Reisekilometern später bin ich wieder gut in Deutschland angekommen. Nachdem Patrick Bangkok und den Norden von Thailands bereist hat, habe ich mich Mitte April für 3 Wochen auf den Weg gemacht um die südliche Inselwelt zu erkunden. Die Tour begann für mich in Bangkok, wo die Rothemden schon fleißig demonstrierten, aber noch alles friedlich war. Danach führte mich mein Weg über Phuket, nach Ko Yao und Ko Phi Phi. Nach einem Abstecher nach Hongkong kam ich wieder zurück nach Thailand, aber auf die östliche Seite, nach Ko Samui, Ko Tao und Ko Phangan. Am Ende war ich wieder in Bangkok, das war am Mittwoch 12. Mai und ab dann gingen die Unruhen in Bangkok richtig los.
Aus diesem Grund wird mein Bericht über Bangkok sehr kurz, da man größtenteils das Hotel nicht verlassen konnte. Der einzig “sichere” Bereich war die Khao San Road, von der Patrick schon geschrieben hat, dass dort soviel los war, dass man kaum durchlaufen konnte. Diese Probleme hatte ich nicht, ich war einer von 10 Touristen zu dieser Zeit dort.
Nun zu den einzelnen Inseln:
Ko Yao
Ko Yao wurde zur auserwählten Insel der Entspannung. Dort blieb ich die längste Zeit, 4 Tage und war abgeschnittem vom allem. Man hatte nur den Strand und die Hütte. Nagut, Internet gab es dort auch. Das war der große Aha-Effekt des Urlaubs, egal wie abgeschieden der Ort ist, manchmal sogar ohne ganztags Strom, dennoch haben alle Internet. Das kam mir und meinem Netbook sehr entgegen.
Ko Phi Phi
Die legendäre Inselgruppe auf der “The Beach” gedreht wurde. Natürlich ein Muss auf meiner Reise und die The-Beach-Bucht, die man nur mit einem Longboat erreicht, ist wirklich traumhaft. Die Hauptinsel auf der man übernachtet wurde vor 5 Jahren vom Tsunami komplett zerstört, davon merkt man allerdings jetzt nichts mehr. Sie ist wieder komplett aufgebaut und befüllt mit Bars, Ständen, Restaurants und vielen Touris. Es war die touristischste aller Inseln auf der ich war, aber auch die einzige die nicht total verlassen schien. Da ich in der Nebensaison in Thailand war, waren einige Bars und Restaurants auf vielen Inseln geschlossen oder nur spärlich besucht.
Hongkong
Über Phuket flog ich dann nach Hongkong, das war gleichzeitig mein Anlass die Westseite von Thailand zu verlassen und danach zur Ostseite zu reisen. Hongkong war nach den Tagen voller Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit (immer über 40 Grad und kein Wind) eine kurze Erholung. In den Tagen in Hongkong hat nicht einmal die Sonne geschienen, das war bei angenehmen 28 Grad das perfekte Wetter um eine Stadt zu erkunden.
Hongkong ist eine wahnsinnig tolle Stadt und die liebste meiner bisher bereisten asiatischen Städte. Schwer zu beschreiben, aber sie wirkt sehr aufgeräumt, hat dennoch Flair und Charme, allein durch die vorgelagerte Insel Hongkong Island, die man über Tunnel oder Fähren erreicht.
Ko Samui & Ko Tao
Zurück in Thailand ging es über Ko Samui nach Ko Tao. Ko Samui steht in meinem persönlichen Insel Ranking eindeutig an letzter Stelle. Mit wenig Flair und sehr touristisch konnte sie bei mir nicht punkten. Deshalb war sie auch nur Zwischenstation auf der Reise nach Ko Tao. Ko Tao ist die Tauchinsel Thailands. Ich tauche zwar nicht, genieße aber dennoch das schöne Wasser und den weißen Strand. Gewohnt habe ich in einer Villa mit fantastischem Ausblick auf die Bucht von Ko Tao. Die Villa gehörte einem Rockstar, der mit in der Villa wohnte. So waren kostenlose Drums-Lessons und Storys aus seiner Zeit als Aktiv-Rockstar inklusive
Ko Phangan
Die letzte Insel war Ko Phangan, auf der die bekannten Full Moon Partys stattfinden. Während meiner Zeit war kein VOllmond, zum Glück. Sonst hätte ich den Strand mit 20.000 Feierwütigen in verschiedenen Geisteszuständen teilen müssen. Ohne Frage war die Nicht-Vollmondzeit, die bessere Variante und ich konnte den Strand und das über 30 Grad warme Wasser allein “genießen”.
Dann ging es über Bangkok (und dem dreitägigem Aufenthalt im Hotel) wieder zurück nach Deutschland. Thailands Inselwelt hat einiges zu bieten und die Inseln auf den verschiedenen Seiten Thailands sind schon recht unterschiedlich.
Welche Insel die beste war? Das kann man nicht pauschal sagen, Ko Yao für alle die abschalten wollen und mitten im Thailändischen Meer die Seele baumeln lassen wollen. Ko Phi Phi für “The Beach” Fans und Leute, die Abends auch mal etwas länger ausgehen wollen. Wobei Ko Phi Phi unabhängig von den Partywütigen Backpackern eine wunderschöne Insel ist.
Ko Tao ist eine perfekte Allround Insel. Entspannung, Tauchen und Schnorcheln, super leckeres Essen und Abends auch mal etwas trinken gehen.