Keyword der Woche: “autospiegel socken”

15. Juni 2010 von Juli

In einem kürzlich erstellten Suchanfragebericht sind wir über die Suchanfrage “autospiegel socken” gestoßen. Wer den Zusammenhang nicht kennt, wird aus dem Lachen und Staunen nicht mehr herauskommen. Was will man mit einer Socke für den Autospiegel? Damit kann man doch gar nichts mehr sehen oder ist das etwa ein ähnlich interessantes Accessoire wie der in den 80′ern und 90′ern so beliebte Fuchsschwanz?

Autospiegel Socke

Autospiegel Socke

Und nun zur Auflösung: was hier eigentlich gesucht ist, ist ein “Außenspiegel Fananzug”. Passend zur WM schmücken viele Fans ihr Auto wie beim Sommermärchen 2006 in Deutschlandfarben. Dabei ist der neueste Trend, die beiden Außenspiegel zu beziehen. Doch da es dafür keinen geläufigen Namen gibt, sind die Suchanfragen sehr ausgefallen. Auch “autospiegel hussen” und “autospiegel taschen” zählen zu beliebten Suchanfragen.

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Firmenlauf Leipzig: Projecter Runners am Start

10. Juni 2010 von Tobias

Blasen an den Füßen, verstauchte Knöchel, Angstschweiß auf der Stirn! Die klassischen Symptome mehr oder weniger ambitionierter Freizeitsportler, zu denen wir uns wohl eindeutig zählen dürfen, überfielen uns nicht etwa nach dem Firmenlauf – nein! Unser Team hatte bereits im Vorfeld alles gegeben und entsprechende Blessuren davon getragen.
 
Gestern dann wurde es ernst. Brütende Hitze und der immer näher rückende Start sorgten für eine latente Unruhe im Büro. Taktische Besprechungen, wie man denn am besten die 5km Strecke angeht, beruhigten die Gemüter auch nicht unbedingt. Wir einigten uns darauf, zunächst mal gemeinsam loszulaufen um dann auf der Strecke zu schauen, in welchen konditionellen Zuständen wir uns befinden. Siegambitionen wurden von vornherein ausgeschlossen. Durchhalten und Ankommen war die Prämisse!

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Unser Vierer-Team (bestehend aus Jasmin, Simone, Patrick und Tobi) machte sich dann pärchenweise auf den Weg Richtung Arena, es galt ja noch einige organisatorische Dinge vor Ort zu regeln. Startnummern wollten abgeholt werden, ein Mannschaftsfoto geschossen werden, der Streckenverlauf studiert werden;-) etc.

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Ein reges Treiben erwartete uns vor Ort. Offensichtlich waren wir nicht die einzigen Leipziger, die sich dieser Herausforderung stellen wollten. Wahnsinnig viele Menschen, teilweise bunt kostümiert, fieberten so wie wir nun dem Start entgegen. Unsere Kehlen wurden trockener und der minütlich durchgegebene Countdown ließ den Spannungsbogen steigen. Pünktlich um 19:00 Uhr fiel dann der Startschuss und endlich ging es los auf die Strecke.
 
Beim Rauslaufen aus der Arena erwartete uns neben strahlendem Sonnenschein vor allem eine riesige Masse an Zuschauern, die für unglaublich gute Stimmung sorgten. Kaum hatten wir die ersten 500m hinter uns gebracht, hörten wir lautstarke persönliche Anfeuerungsrufe. Fans? Verwirrte? Viel besser! Der Rest der Projecter-Crew  hatte sich am Streckenrand positioniert, um uns aus vollem Hals anzufeuern! Sogar blaue Blitze mit dem Schriftzug Projecter Runners Go! zierten die Strecke. Starker Einsatz Leute!
 
Die Anfeuerung und Unterstützung motivierten uns extrem und so war es anfangs schwieriger, den zahlreichen anderen Läufern auszuweichen als einfach nur voranzukommen.  Einmal rund um die Arena hatten wir mittlerweile 1,5km geschafft und wurden ein zweites Mal persönlich angefeuert: Streckenverlauf und Kollegen sei Dank!
 
Auf der Strecke ging es derweil auch ganz gut ab. Skurrile Kostüme, extra bedruckte Shirts mit witzigen Sprüchen und gutgelaunte Menschen sorgten für Kurzweil. Persönliches Highlight: Der Mann, der offensichtlich sein Tagewerk noch nicht erledigt hatte und mit seinem Handy über Lautsprecherfunktion der Kollegin im Büro Arbeitsanweisungen gab!

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Die Masse an Läufern und Zuschauern trug uns Meter um Meter näher ans Ziel, auch wenn uns die Hitze mittlerweile schwer zu schaffen machte! Der Zieleinlauf hatte dann triumphale Züge! Vollkommen fertig aber hochzufrieden liefen wir nach einer guten halben Stunde über die Ziellinie! Yeah, wir hatten es geschafft! Wasserzufuhr hatte nun oberste Priorität! Nachdem wir uns einigermaßen regeneriert hatten und uns unsere Siegertasse abgeholt hatten – die sich in diesem Moment wie der WM-Pokal anfühlte – wurde das Zusammentreffen von Projecter Runners und Projecter Supporters zu einer spontanen Sommerabendparty mit alkoholfreiem Weizen und Radler. Es hätte keinen besseren Platz dafür geben können als den wunderschönen blauen Projecter-Blitz vor der Arena!

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Es hat auf alle Fälle großen Spaß gemacht, so dass wir uns später an diesem Abend glücklich und zufrieden auf den Heimweg machten. Ehrgeizige Ziele fürs kommende Jahr ließen auch nicht lange auf sich warten. Die Läuferquote soll um mindestens 50% steigen! Und zeitlich? Ein Jahr haben wir ja jetzt, um uns vorzubereiten. Mal sehen, was wir dann im kommenden Sommer abliefern… Also Vorsicht demnächst beim Spazierengehen, eventuell sausen blaue Blitze an Euch vorbei! Aber keine Angst: Die Projecter Runners trainieren nur für den Firmenlauf 2011.

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Webmontag in Leipzig – sonnig verträumt

08. Juni 2010 von Julia

Gestern stand der Webmontag Juni auf dem Programm. Trotz des sommerlichen Wetters versammelten sich etwa 45 Webinteressierte in der Kleinen Träumerei, um ihren Feierabend statt mit Bratwurst und Bier lieber mit Vorträgen und Diskussionen zu verbringen. Die Agenda las sich spannend, schließlich erwarteten uns drei hochaktuelle Vorträge zu den Themen Projektmanagement, Micropayment im Netz und iPad. Da hat Veranstalter Thomas Gigold also wieder eine Reihe interessanter Redner zusammengetrommelt, um der Leipziger Webcommunity den Montag Abend zu versüßen. Sein Engagement sollte an dieser Stelle noch einmal unterstrichen werden.
 
Leider fiel der Vortrag zum Thema Projektmanagement kurzfristig aus. So lauschten alle gespannt dem ersten Vortragsredner René Meyer, der Pro und Kontra des iPad vorstellen wollte.
 

Screenshot vom iPad mit Apps

Screenshot vom iPad mit Apps


 
Er zeigte Screenshots von verschiedenen Apps, von der Einstellungsoberfläche, vom Mailprogramm und hob das Besondere des iPad hervor: “Man kann sogar mit dem Finger scrollen und wenn man zwei Finger auseinander zieht, dann vergrößert sich das Bild!”. Aha. Ich gehe davon aus, dass der Großteil der Anwesenden diese Fakten bereits kannte und auf Informationen mit Neuwert wartete. Sie wurden enttäuscht. Zum Abschluss der Präsentation  bekamen die Zuhörer noch ein paar Screenshots von Spielen, die auf dem iPad laufen, gezeigt. Damit endete der Vortrag.
 
Respekt und Begeisterung für das iPad

Respektvoll bestaunt Thomas Gigold das iPad


 

 
Thomas Gigold leitete nahtlos über zu seinem Vortrag. Er stellte den Micropayment-Dienst flattr vor. Nicht ganz neu, aber immerhin interessant. Flattr fungiert als eine Art Spendensystem für Web-Content. Registrierte Nutzer laden einen Betrag auf ihr flattr-Konto. Sie legen ein monatliches Budget fest. Dieses Budget können sie mit Klicks im Netz auf Flattr-Buttons verteilen. Am Ende des Monats wird das jeweilige Budget durch die Anzahl der getätigten Klicks geteilt und die “Spenden” an die Autoren der Inhalte verteilt. Den großen Durchbruch hat flattr hierzulande nicht erreicht. Thomas Gigold lud zur Diskussion ein und fragte nach Gründen für die verhaltene Spendenbereitschaft der deutschen Web-User.
Endlich entstand eine Diskussion an diesem Webmontag. Ein Grund sei, dass die Leser von Webinhalten mittlerweile daran gewöhnt seien, die Inhalte kostenlos zu erhalten und nicht gewillt seien, für Content Geld zu zahlen. Ein anderer Grund könnte sein, dass viele Bezahlsysteme, so auch flattr, einer Registrierung bedürfen. Das könne abschrecken, wirke kompliziert und behindere damit eine mögliche Spende.
 
Der Name der Location war Programm

Der Name der Location war Programm


 
Nach dieser kurzen Diskussion gingen die Gespräche in lockeres Kennenlernen über. In der Abendsonne wurde vor der Kleinen Träumerei noch ein wenig auf dem iPad Klavier gespielt. Wie ein kleines Kind wurde das Gerät herumgereicht und vorsichtig bestaunt. So manch einer hinterfragte, wie es Apple schon wieder geschafft hat, ein Produkt auf den Markt zu bringen, dass solche Anziehungskraft hat.
 
Es war ein versöhnlicher Abschluss für einen Abend, der schleppend begann. Wir freuen uns trotz allem auf einen nächsten Webmontag mit informativen Fachvorträgen und interessanten Gästen.

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Keyword der Woche: LCD Fernseher mit Kopfschutz

07. Juni 2010 von Ralf

“LCD Fernseher mit Kopfschutz” – Gut… Die Frage, die sich hier stellt, ist, worum es dem Nutzer eigentlich geht. Sucht er tatsächlich einen LCD Fernseher, den er dann so weit oben aufhängen will, dass er sich beim Darunter-Durchlaufen den Kopf stößt und deshalb eine Art Schaumgummileiste an die untere Kante des Fernsehers anbringen möchte? Oder sucht er nach einem Kopfschutz zum Selbertragen, welcher ihn schützt, wenn er verrückte Jackass-Experimente mit seinem neuen TV anstellt? Man weiß es nicht.
 
Sicher ist jedoch: einen LCD Fernseher mit eingebautem Kopfschutz gibt es nicht. Kopfschützer ohne Fernseher gibt es bei KampfsportPro.
 
Achtung Geistesblitz! Da kommt mir eine ganz neue (Geschäfts-) Idee: Suchanfragen nach dem scheinbar sinnfreiesten Suchbegriffen durchkämmen und dann einen Shop dafür aufmachen. In dem beschriebenen Fall hätte man einen solchen Spezial-Fernseher sicher verkauft…

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SERIE: Online Knigge – Die 10 Gebote des Affiliate Marketing

02. Juni 2010 von Jasmin

Im Anschluss an den Artikel zur Serie “Online Knigge”  in sozialen Netzwerken widmen wir uns dieses Mal dem Thema – Was gehört sich und was gehört sich nicht im Affiliate Marketing?. Kurz und knapp, zum Merken, Einrahmen, in-Stein-Meißeln: Die 10 Gebote des Affiliate Marketing:
  
Lieber Affiliate, der du am Partnerprogramm teilnehmen willst:
 

  1. Du sollst nicht mittels Anzeigen-Highjacking, Cookie-Dropping, iFrame-Einbindungen oder Referrer-Verstecken versuchen, Merchants zu besch***.
  2. Du sollst nicht gegen die Programmrichtlinien verstoßen, kein Brand Bidding oder Double Bidding betreiben.
  3. Du sollst keine Gutscheine benutzen, die du irgendwo (z.B. in Printmedien) gefunden hast.
  4. Du sollst weder mit geklauten oder gekauften Mails rumspammen, noch die Ideen anderer Affiliates kopieren.
  5. Du sollst ein Impressum sowie wahre Email-Adressen angeben und auf Nachrichten antworten.

 
Lieber Merchant, der du ein Partnerprogramm betreibst:
 

  1. Du sollst kommunizieren (twittern, bloggen, Newsletter schicken), wenn es Änderungen oder Neuigkeiten zu den Konditionen oder Produkten gibt, Werbemittel usw. aktualisiert wurden oder es Probleme gibt.
  2. Du sollst Anreize schaffen und mit Aktionen deine Partner bei Laune halten.
  3. Du sollst erreichbar sein und Affiliates bei Fragen und Problemen weiterhelfen.
  4. Du sollst dich um die gezielte Akquise von neuen Partnern bemühen (oder jemanden beauftragen…) und nicht nach dem Gießkannenprinzip Partner werben wollen.
  5. Du sollst faire Provisionen zahlen, keine fiktiven Incentives verbreiten und transparent arbeiten.

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Keyword der Woche: “ich bin 11 und brauche geld für handy”

01. Juni 2010 von Jasmin

Mal wieder ein kleiner Hilferuf, der unsere Aufmerksamkeit in einem Suchanfragebericht weckte. Eine andere Frage, die in diesem Bericht aufgeworfen wurde, ist “warum werden bei ebay defekte handys verkauft?”.  Ein weiteres Highlight unter den Suchanfragen war folgendes Statement: “ich möchte fotos sehen vom kleinen tatschhandy”…
 
Ein zu beobachtendes Phänomen ist übrigens, dass auf Google ganze Sätze eingegeben und nicht nur einzelne Wörter bzw. Wortgruppen abgefragt werden. Google-Nutzer möchten sich immer häufiger ganze Fragen beantworten lassen, wie z.B. “möchte mein handy verkaufen wo ist es am besten” oder “www wo kann mann altes handy in ulm verkaufen”.
 
Was lernen wir daraus? Es kann sich also lohnen, auch ganze Fragesätze als Keyword zu buchen, wenn man dafür eine Lösung zu bieten hat. Im genannten Fall wäre wirkaufens die Antwort auf viele Fragen im Zusammenhang mit dem Ankauf gebrauchter Handys. Leider können solche Fragen ja sehr verschieden lauten, deshalb sollte man also regelmäßig mit Hilfe von Berichten nachvollziehen, welche Formulierungen häufig gesucht werden und was sich als Extra-Keyword lohnen könnte.

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Projecter on Tour: Thailands Süden

28. Mai 2010 von Stefanie

3 Wochen, 5 Bücher, 2 Zeitschriften und 24.200 Reisekilometern später bin ich wieder gut in Deutschland angekommen. Nachdem Patrick Bangkok und den Norden von Thailands bereist hat, habe ich mich Mitte April für 3 Wochen auf den Weg gemacht um die südliche Inselwelt zu erkunden. Die Tour begann für mich in Bangkok, wo die Rothemden schon fleißig demonstrierten, aber noch alles friedlich war. Danach führte mich mein Weg über Phuket, nach Ko Yao und Ko Phi Phi. Nach einem Abstecher nach Hongkong kam ich wieder zurück nach Thailand, aber auf die östliche Seite, nach Ko Samui, Ko Tao und Ko Phangan. Am Ende war ich wieder in Bangkok, das war am Mittwoch 12. Mai und ab dann gingen die Unruhen in Bangkok richtig los.

Aus diesem Grund wird mein Bericht über Bangkok sehr kurz, da man größtenteils das Hotel nicht verlassen konnte. Der einzig “sichere” Bereich war die Khao San Road, von der Patrick schon geschrieben hat, dass dort soviel los war, dass man kaum durchlaufen konnte. Diese Probleme hatte ich nicht, ich war einer von 10 Touristen zu dieser Zeit dort.

Nun zu den einzelnen Inseln:

Ko Yao

Ko Yao Ko Yao wurde zur auserwählten Insel der Entspannung. Dort blieb ich die längste Zeit, 4 Tage und war abgeschnittem vom allem. Man hatte nur den Strand und die Hütte. Nagut, Internet gab es dort auch. Das war der große Aha-Effekt des Urlaubs, egal wie abgeschieden der Ort ist, manchmal sogar ohne ganztags Strom, dennoch haben alle Internet. Das kam mir und meinem Netbook sehr entgegen.

Ko Phi Phi

Einfahrt in die Bucht von The BeachDie legendäre Inselgruppe auf der “The Beach” gedreht wurde. Natürlich ein Muss auf meiner Reise und die The-Beach-Bucht, die man nur mit einem Longboat erreicht, ist wirklich traumhaft. Die Hauptinsel auf der man übernachtet wurde vor 5 Jahren vom Tsunami komplett zerstört, davon merkt man allerdings jetzt nichts mehr. Sie ist wieder komplett aufgebaut und befüllt mit Bars, Ständen, Restaurants und vielen Touris. Es war die touristischste aller Inseln auf der ich war, aber auch die einzige die nicht total verlassen schien. Da ich in der Nebensaison in Thailand war, waren einige Bars und Restaurants auf vielen Inseln geschlossen oder nur spärlich besucht.

Hongkong

Hong Kong IslandÜber Phuket flog ich dann nach Hongkong, das war gleichzeitig mein Anlass die Westseite von Thailand zu verlassen und danach zur Ostseite zu reisen. Hongkong war nach den Tagen voller Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit (immer über 40 Grad und kein Wind) eine kurze Erholung. In den Tagen in Hongkong hat nicht einmal die Sonne geschienen, das war bei angenehmen 28 Grad das perfekte Wetter um eine Stadt zu erkunden. Hongkong Skyline Hongkong ist eine wahnsinnig tolle Stadt und die liebste meiner bisher bereisten asiatischen Städte. Schwer zu beschreiben, aber sie wirkt sehr aufgeräumt, hat dennoch Flair und Charme, allein durch die vorgelagerte Insel Hongkong Island, die man über Tunnel oder Fähren erreicht.


Ko Samui & Ko Tao

IMG_3256Zurück in Thailand ging es über Ko Samui nach Ko Tao. Ko Samui steht in meinem persönlichen Insel Ranking eindeutig an letzter Stelle. Mit wenig Flair und sehr touristisch konnte sie bei mir nicht punkten. Deshalb war sie auch nur Zwischenstation auf der Reise nach Ko Tao. Ko Tao ist die Tauchinsel Thailands. Ich tauche zwar nicht, genieße aber dennoch das schöne Wasser und den weißen Strand. Gewohnt habe ich in einer Villa mit fantastischem Ausblick auf die Bucht von Ko Tao. Die Villa gehörte einem Rockstar, der mit in der Villa wohnte. So waren kostenlose Drums-Lessons und Storys aus seiner Zeit als Aktiv-Rockstar inklusive ;)

Ko Phangan

Ko PhanganDie letzte Insel war Ko Phangan, auf der die bekannten Full Moon Partys stattfinden. Während meiner Zeit war kein VOllmond, zum Glück. Sonst hätte ich den Strand mit 20.000 Feierwütigen in verschiedenen Geisteszuständen teilen müssen. Ohne Frage war die Nicht-Vollmondzeit, die bessere Variante und ich konnte den Strand und das über 30 Grad warme Wasser allein “genießen”.

Dann ging es über Bangkok (und dem dreitägigem Aufenthalt im Hotel) wieder zurück nach Deutschland. Thailands Inselwelt hat einiges zu bieten und die Inseln auf den verschiedenen Seiten Thailands sind schon recht unterschiedlich.

Welche Insel die beste war? Das kann man nicht pauschal sagen, Ko Yao für alle die abschalten wollen und mitten im Thailändischen Meer die Seele baumeln lassen wollen. Ko Phi Phi für “The Beach” Fans und Leute, die Abends auch mal etwas länger ausgehen wollen. Wobei Ko Phi Phi unabhängig von den Partywütigen Backpackern eine wunderschöne Insel ist.
Ko Tao ist eine perfekte Allround Insel. Entspannung, Tauchen und Schnorcheln, super leckeres Essen und Abends auch mal etwas trinken gehen.

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6. Twittwoch Sachsen – Netvibes als “Machete im Informations-Dschungel”

27. Mai 2010 von Jasmin

Unter dem Motto “Information Overload” fand gestern der nun schon 6. Twittwoch Sachsen #tws statt. Zum zweiten Mal trafen sich hier in Leipzig ca. 40 Twitter- und generell-Social-Media-Interessierte in der Kleinen Träumerei. Die immer weiter wachsende Web- und Online-Community Leipzigs kennt sich mittlerweile. Und man will nicht nur die Gesichter hinter der Timeline kennenlernen, wiedersehen, ein “Bier 1.0″ zusammen trinken. Es standen außerdem spannende Vorträge auf dem Programm.
 
So machte Christian Bollert von @detektorfm den Anfang und stellte kurz das Online-Radio aus Leipzig vor, welches vor Kurzem mit dem sächsischen Websiteaward ausgezeichnet wurde. Es folgten auch interessante Zahlen über die Nutzer, die durch die Präsenz in Sozialen Medien gewonnen werden. Twitter- und Facebook-Referrer verweilen erstaunlich lange auf der detektor.fm-Website. Im “normalen” Radio wird es die Leipziger vorerst nicht geben, es sei denn, sie bekommen eine Frequenz geschenkt…

6. Twittwoch Sachsen - Christian Bollert

6. Twittwoch Sachsen - detektorfmIm Anschluss zeigte Andreas Milles (@ami) von @spreadshirt, seine “Machete gegen den Informations-Dschungel”: Mit einem Netvibes-Dashboard sparen Social-Media-Nutzer, Blogleser etc. Zeit und Nerven, da man mit etwas Mühe beim Zusammenstellen langfristig eher den Überblick behält und besser filtern kann. Der kostenlose Dienst ermöglicht das Zusammenstellen von RSS-Feeds, Twitter-, Monitoring- und vielen weiteren Tools, ohne jeden Dienst einzeln aufrufen zu müssen (und wohlmöglich noch zu googlen, weil man kein Lesezeichen angelegt hat). Außerdem verriet er, auf welche Tweets und Kommentare er und andere Social-Media-Verantwortliche im Unternehmen wie reagieren.

 

Die Zuhörer waren von der Offenheit und der Professionalität Amis sichtlich beeindruckt. Der Brand Evangelist konnte Anfängern, aber auch Profis Tipps mit auf den Weg geben, z. B. “Zuhören”, “Lernen” und dosierte Kommunikation, kein “penetrantes Zuspammen”.

6. Twittwoch Sachsen - Andreas Milles

 
Zu diesem Thema sei allen Interessierten die Twittwoch-Workshop-Seite empfohlen, wo Informationen über vergangene und kommende Workshops zu finden sind, u.a. von Jan-Hendrik Senf zum Thema Social Media Dashboard und Monitoring einrichten.

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Wir freuen uns auf die nächsten Veranstaltungen – in Leipzig sehen wir uns in 3 Monaten wieder zum Twittwoch. Bis dahin gibt es für Fußballfreunde noch etwas zum Probieren: Twittkickers – Fußball in 140 Zeichen
 
Weitere lesenswerte Beiträge zum Thema:
 
Social Media Dashboard im RSS Reader von @pixeldreher
 
Fazit zum Twittwoch von @lensspirit
 
Too much information? von @dg_4und20
 
Unser Beitrag über Social Media Monitoring Tools

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Social Media Monitoring

20. Mai 2010 von Ralf

Zusammenfassung des Artikels “Wissen, wo der Hammer hängt” von Wolfgang Wopperer aus der Weave 03.10
 
Die sozialen Medien erfreuen sich immer weiter wachsender Beliebtheit. Die Nutzungszahlen steigen stetig und die Beteiligung der Nutzer nimmt zu. Nirgendwo werden mehr Nachrichten öffentlich ausgetauscht, nirgendwo wird mehr Inhalt erstellt, nirgendwo ehrlicher die Meinung gesagt. Nun entsteht die Frage, wie man als Unternehmen oder als Dienstleister all diese Informationen, wenn Sie denn von eigenem Interesse sind, wahrnehmen, verarbeiten und überwachen kann.
 
Wolfgang Wopperer stellt in der aktuellen Ausgabe der Weave die nützlichsten Social Media Monitoring Tools vor. In den folgenden Abschnitten möchte ich eine kurze Zusammenfassung des sehr interessanten Artikels geben.
 
Klassische Tools
Im ersten Teil behandelt Wopperer klassische Webmonitoring Tools. Google Alerts bietet die Möglichkeit, sich einen Feed oder einen Emailbericht zu den neuesten Erwähnungen des gewünschten Begriffes oder der eigenen Marke zusenden zu lassen. Dieses Tool berichtet sehr übersichtlich und in regelmäßigen Abständen über die Erwähnung des eigenen Namens und/oder der Marke, bzw. konkreten anderen Begriffen, um gegebenenfalls zu reagieren.
Ein weiteres von Google bereitgestelltes Tool ist Google Insights. Dieses bietet wertvolle Informationen über die Suchanfragen bei Google mit verschiedensten Einstellungsmöglichkeiten z.B. Suchregion, Sprache und Zeitraum. Es lassen sich lokale sowie nationale Trends zurückverfolgen, in welchen Zeiträumen sie entstanden sind und wie lange sie andauerten.
Mit Google News bietet Google indirekt ein drittes Tool zur Überwachung, bzw. Analyse von Nachrichten an.
 
Monitoring für das soziale Web
Für die Blogosphäre stehen hier die beiden Dienste Google Blog Search und Technorati zur Verfügung. Wer noch detaillierter suchen möchte und auch Mircobloggingdienste und soziale Netzwerke nicht außen vor lassen möchte, sollte sich SocialMention und Icerocket näher anschauen. Neben den Suchergebnissen liefert SocialMention Informationen zu häufigen Autoren, verwandten Themen und der generellen Stimmung.
 
Nischenthemen
Wopperer erwähnt weiterhin die klassischen Onlineforen als den Ort, wo Themen diskutiert und besprochen werden. Für die Überwachung dieser bieten sich die Suchfunktion bei Google Groups oder YahooGroups an. Boardreader ist eine weitere Alternative. Hier kann der Nutzer neben einer grafischen Auswertung auch einen RSS-Feed zu dem gewünschten Thema abonnieren.
 
Wie hängt das nun zusammen?
Um die spannenden Fragen zu klären, wie sich Informationen im Netz verbreiten, wo der Ausgangspunkt liegt, bzw. welche Kanäle die stärksten Multiplikatoren darstellen, lohnt es sich laut Wopperer Memetracker anzuschauen. Diese verfolgen den Weg der Inhalte durchs Web.
Hilfreiche Wekzeuge hierfür sind der URL-Shortener Bit.ly, mit dem man nachvollziehen kann, wie oft mit dem Dienst erstellte Links geklickt werden, bzw. wo sie wie oft erwähnt oder veröffentlicht wurden. Dieses Tool bietet sich vor allem für das Tracken selbstveröffentlichter Links an.
In der deutschen Blogosphäre ist Rivva der erste Anlaufpunkt wenn es um Memetracking geht. Rivva durchsucht das Web und zählt Erwähnungen, Retweets und Links und errechnet daraus die Beliebtheit.
 
Alles zusammenpacken
Yahoo! bietet mit Yahoo Pipes ein Tool an, mit dem man grafisch alle möglichen im Web verfügbaren Datenströme aggregieren kann, um einen individuellen Feed zu erstellen. Es gibt Filtermöglichkeiten, Verknüpfungen und sonst jede wünschenswerte Einstellmöglichkeit um relevante Informationen zusammenzutragen. Auch wenn man eine Weile braucht, um sich in das Tool einzuarbeiten, ist es doch sehr vielfältig und erleichtert das Monitoring ungemein.
 
Was macht man nun mit den gesammelten Daten
Die gesammelten Daten aufzuarbeiten und ansprechend darzustellen stellt die nächste Herausforderung dar. Hier erwähnt Wopperer zwei Tools die diese Aufgabe angehen. Mit OpenCalais steht ein mächtiger Service zur Verfügung, der aus den Daten zusätzliche Metadaten extrahiert, wie z.B. Gegenstände, Personen, Orte samt weiterführenden Informationen. Für die Weiterverarbeitung bietet OpenCalais XML, RDF, Microformats und JSON an.
Die graphische Aufarbeitung der Daten lässt sich laut Wopperer gut über die Google Chart Tools umsetzen. Diese stellen vielfältige Darstellungsmöglichkeiten bereit, welche sich über URL-Parameter steuern lassen. Der Anfangsaufwand ist hier zwar recht groß, die Ergebnisse können sich dafür aber sehen lassen.
 
Den vollständigen ausführlichen Artikel findet man in der aktuellen Printausgabe der Weave 03.10, die vollständige Linkliste des Artikels unter: http://www.weave.de/linklisten/monitoring0310

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Adwords Tricks für Anfänger und Fortgeschrittene

20. Mai 2010 von Jasmin

“Wir haben selbst schon mal mit Adwords probiert, aber so richtig gebracht hat das nichts.” – Ein sehr gängiges Statement, das immer wieder zeigt, dass trotz der zahlreichen (kostenlosen) Online-Ressourcen oft noch Hilfe bei der Optimierung der SEM-Kampagnen benötigt wird.
 
Die wichtigsten Adwords-Tricks – für Profis altbekannte Basics und für Beginner noch Neuland – jetzt nochmal zum Mitschreiben und Nachfragen:
 
Auf Konto-Ebene:

Nicht “einfach mal probieren” – wer konkrete Produkte verkauft oder Leads, d.h. Anmeldungen oder Anfragen, generieren will, sollte sich gleich zu Beginn Ziele setzen und daraufhin optimieren. Dazu gehört die Bestimmung, des Ziel-CPAs, d.h. des Betrages, den man maximal pro Verkauf/Lead für Adwords ausgeben will. Damit diese Kennziffer überhaupt nachvollzogen werden kann, muss ein Tracking-Code auf der Bestätigungsseite der Aktion eingebaut werden. Sind die genannten Schritte erst einmal vollzogen, können die Testphase bzw. die fortlaufende Konto-Optimierung beginnen.
 
Auf Kampagnen-Ebene:

  • Regio-Targeting
  • Time-Targeting
  • Budget beobachten
  • Content und Search trennen

targetingAuf der Kampagnen-Ebene können Zielregionen und Zielsprachen festgelegt werden. Mit Hilfe des Time-Targeting können auch die Tageszeit oder der Wochentag bestimmt werden, zu denen die Kampagnen geschaltet werden sollen.
 
Eine durchdachte Kampagnenstruktur ist eine der Grundvoraussetzungen für Erfolg mit SEM-Kampagnen. Und nebenbei bemerkt: die Kampagnen weiter aufzuschlüsseln kostet “nur” Fleiß und Mühe. Deshalb sollte man nicht davor zurückschrecken, separate Kampagnen für verschiedene Themenbereiche, Länder und Netzwerke (Search und Content!) anzulegen.
 
Auf Anzeigengruppen-Ebene:

  • Spezifische Anzeigengruppen
  • Nach Themen trennen
  • Nach Keyword-Option aufschlüsseln

Jetzt kommt langsam der absolut entscheidende Teil der Optimierungsarbeit: Anzeigengruppen werden Anzeigen zugeordnet. Deshalb versucht man stets, eng verwandte Keywords in Gruppen zusammenzufassen und dazu passende Anzeigen zu formulieren. Anfangs ist diese Struktur vielleicht noch nicht so genau, wird aber dann im Laufe der Zeit immer weiter spezifiziert, je nach dem, wie viele Themen der Account hergibt. Die genaue Trennung zwischen verschiedenen Themenbereichen ermöglicht spezifischere Anzeigen. Das bedeutet, dass die Anzeigen genauer zur Suchanfrage passen. Das führt zu einer höheren Klickrate.
 
Was die Anzeigen betrifft:

  • USPs kommunizieren
  • Rentable Position für optimaten ROI
  • Suchwort im Titel für höhere Klickrate
  • A/B-Anzeigentests machen
  • Saisonalitäten beachten und bewerben (Weihnachten etc.)
  • Anzeige-URL nutzen
  • Aufforderungen

Langweilige Anzeigen werden übersehen. Deshalb sollte man versuchen, Vorteile wie z.B. geringe Versandkosten für den Kunden hervorzuheben. Durch die Verwendung der gesuchten Wörter im Anzeigentext erscheinen diese fett und fallen schneller ins Auge. Formulierungen und USPs sollten gegeneinander getestet werden.
 
Was die Landingpage betrifft:

  • Wenig Ablenkung, Aufforderungen
  • USPs kommunizieren
  • Formulierungen der Anzeige wiederholen
  • A/B-Landing-Page-Tests machen

Back to Basics lautet die Devise für gute Landing Pages. Der Nutzer muss sofort verstehen, was er machen soll. Buttons müssen zum Klicken animieren. Wenig Ablenkung auf der Seite sorgt für Übersichtlichkeit und eine geringere Absprungrate. Es empfiehlt sich, verschiedene Landing Pages gegeneinander zu testen (dann mit einer identischen Anzeige aber verschiedenen Ziel-URLs), um zu kontrollieren, welche der Zielseiten häufiger zum Erfolg führt.
 
Es kann auch hilfreich sein, Meinungen von Anderen einzuholen, die mit der Website bzw. dem ganzen Thema wenig zu tun haben. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, aber es zeichnen sich schon Tendenzen ab, wenn eine Testperson nach der anderen mit der Navigation überfordert ist, nicht erkennt, wo es zum nächsten Schritt geht usw.
 
Auf Keyword-Ebene:

  • Synonyme verwenden
  • Keyword-Option “Wortgruppe” und “Genau passend” nutzen
  • Longtail
  • Konkurrenz beobachten
  • Keyword-Tool
  • Tippfehler als Keyword buchen
  • Singular und Plural verwenden
  • Ausschließende Keywords verwenden
  • Gebote überwachen

kw tool
Die Königsdisziplin: Keywords kann man immer optimieren. Es gibt nicht nur x Synonyme, die beworben werden können. Auch Falschschreibweisen können ein lukratives Feld sein, nicht nur wenn man online “Rhododendren” verkauft…
 
Die Liste deckt natürlich längst nicht alle Adwords-Tipps und – Tricks ab. Vieles lernt man auch erst im Laufe der Zeit, d.h. mit zunehmernder Erfahrung. Wir wünschen viel Erfolg beim Optimieren und freuen uns auf Feedback hier in den Kommentaren.

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