Social Media Tools, die (uns) das Leben leichter machen

07. Juli 2010 von Jasmin

Es gibt scheinbar endlos viele Tools des Microblogging-Dienstes Twitter. Teilweise Spielerei oder scheinbar überflüssig, aber es gibt auch so einige Anwendungen, die das Leben leichter machen können. Gerade als Online Marketing Agentur sind wir stets auf der Suche nach Diensten, die die Arbeit effizienter machen. Das Ziel ist, im Informationsdschungel den Überblick zu behalten. Wir versuchen trotz des Arbeitsalltags die wichtigsten Neuerungen und interessante Beiträge zu verfolgen und diese sowohl intern im Team als auch extern (sei es gegenüber Kunden oder dem Netzwerk) weiterzuverbreiten.
 
Welche Twitter-Tools und Social Media Applikationen helfen dabei? Grundsätzlich ist das Einrichten eines Social Media Dashboards mit Netvibes zu empfehlen. Darüber hat @_SENF_ bereits mehrfach Twittwoch-Workshops gehalten sowie auf Gründerszene einen Gastbeitrag über die Produktivitätssteigerung bei Social Media geschrieben. Auf dem Pixeldreher-Blog findet sich ebenfalls ein Beitrag, der sich dem Thema Social Media Dashboard widmet.
 
RSS-Fans kommen auf ihre Kosten
Wer sich einen Feedreader einrichten will, kann sich zahlreiche Informationen per RSS einbinden. Z.B. die Twitter-Suche nach einem Thema oder dem eigenen Namen, die Xing-Besucher, Facebook-Neuigkeiten oder Beiträge zu einem Thema, natürlich Blogs und Blogsuch-Dienste (Blogpulse, Icerocket, etc.).
 
Interessant hierbei: gerade wenn Social Media Marketing ausgelagert wird und von einer Agentur betreut wird, kann ein Dashboard (z.B. über die öffentliche Netvibes-Seite) eine gute Variante sein, um den weniger-affinen Kunden auf einen Blick zu zeigen, was gerade in allen Netzwerken und Medien von ihm und über ihn zu lesen ist.
 
Hier ein kleiner Blick hinter unsere Dashboard-Kulissen:

dashboard

 
Wem die Einrichtung eines Dashboards zu lange dauert oder sich bereits eine Oberfläche zur Überwachung und Steuerung der Social Media Aktivitäten zusammengestellt hat, sucht vielleicht noch weitere Tools, die Informationen bündeln und filtern etc.
 
Erinnerungsdienste: Das Teewasser und was man sonst noch vergisst
Soeben entdeckt: @erinnermich – ein Dienst, der ein Art öffentlicher Reminder darstellt. Man twittert ihn an mit Uhrzeit und der Notiz, die man auf keinen Fall verpassen will, seien es ein Termin, das Bezahlen der Parkuhr, Blumengießen oder sonstige ToDos. Zur gewünschten Zeit schickt der Bot dann einen Reminder. Der Haken: das Ganze ist bisher noch öffentlich. @timer hingegen ist ein Dienst, der per Direct Message funktioniert. Das bedeutet wiederum, dass man @timer erst folgen und zurückverfolgt werden muss, um den Service nutzen zu können.
 
Interne Kommunikation über geschlossenen Twitter-Account
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass man über einen geschützten
 
Twitter-Account im Team sehr gut kommunizieren kann. Es werden Neuigkeiten bekanntgegeben, die neue Kunden, Kooperationen, Events betreffen oder Artikel empfohlen, die jeder im Team gelesen haben sollte. Der  Aufwand ist sehr gering.  Man muss sich allerdings damit abfinden, dass die Tweets irgendwann in der Versenkung verschwinden und man immer aufpassen muss, dass man vom richtigen Account twittert.
 
Netzwerk grafisch abbilden
Wer nicht nur eigene, sondern auch die Social Media Accounts von Kunden betreut, möchte irgendwann vielleicht mal grafisch darstellen, mit wem er in sozialen Netzwerken am meisten Kontakt hat. Das kann man z.B. mit MentionMap machen. Twittername eingegeben und im Nu wird das Netzwerk in ansprechender Form visualisiert.
mentionmap
Facebook bietet eine ähnliche Applikation, die Facebook Touchgraph heißt. Einfach mal ausprobieren. Leider hängt sich die App im Netvibes Dashboard manchmal auf.

touchgraph

 
It’s all about numbers: Twittercounter, Tweet-Rank
Twittercounter zum Zählen der Follower, Followings, Tweets & Co. kennt jeder “alte Social Media Hase”. Zahlenliebhabern wird hier die bezifferte Reichweite des Twitteraccounts dargeboten, wobei man jedoch Vorsicht walten lassen sollte: diese Zahl muss nichts über die Qualität der Zuhörerschaft aussagen. Genauso sollte man nicht überbewerten, ob nach einem Tweet Follower dazugekommen sind (tweet-rank) oder sich verabschiedet haben. Statistisch verlässliche Daten würden man beispielsweise nur durch das konstante Twittern zur gleichen Zeit erhalten. Letztendlich muss jeder für sich herausfinden, welche Tages- und Uhrzeiten für ihm am besten geeignet sind, um Retweets und Klicks zu bekommen.
 
URL-Shortener
Wir nutzen hauptsächlich redir.ec, ein kostenloser Dienst, um URLs zu kürzen, damit das 140-Zeichen-Limit auf Twitter nicht gesprengt wird. Angenehmerweise kann man da ebenfalls Statistiken bezüglich der Klicks und Referrer (Login über den Twitter-Account) abrufen. Mittlerweile gibt es sehr viel weitere URL-Kürzungsdienste, z.T. auch schon in Twitter-Clients wie HootSuite eingebunden.
 
Weitere von uns genutzt Dienste, die ich kurz nennen will:

  • Wordpress Plugins wie der Facebook Like Button, Retweet-Buttons etc. um den Blog und Twitter-Account besser zu verknüpfen
  • Widgets/Icons, um Social Media Accounts auf den Blog (z.B. in die Sidebar) zu holen z.B. Twitter Widget
  • Visible Tweets – einfach nur schick

Dies sind Dienste, die wir tatsächlich nutzen und empfehlen können. Wir sind gespannt auf euer Feedback, Ergänzungen und Erfahrungen. Womit habt ihr besonders gute oder schlechte Erfahrungen gemacht? Welche Tools verwendet ihr jeden Tag – was findet ihr überflüssig?
 
Zum Schmökern und Ausprobieren:

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Projecter on Tour: La Vacance á Comps

06. Juli 2010 von Jessika

VAC_0065Der kleine Kurztrip nach Frankreich ging in den Süden. In die Nähe von Nizza- der Provence-Alpes-Côte d´Azur. Doch keinesfalls, um die schönen und reichen Damen in eleganten, extravaganten Outfits zu bestaunen, sondern in ein kleines Dorf mit 300 Einwohnern, einem Proxi- Supermarkt, der einen mit „Bonjour Jessika“ begrüßt, einer Kirche, Boulangerie und sonst nichts.
Comps sur Artuby- es liegt in der Nähe von Draguignan, weit oben auf den Bergen über dem Fluss Artuby und in Mitten eines regionalen Naturparks Verdon. Man fährt durch die Berge, bestaunt die Natur und erlebt eine Ruhe, wie sie in Deutschland kaum noch zu finden ist. Fernab von Fabriken, einer guten Infrastruktur und Menschentrubel sieht man, wenn man aus dem Fenster schaut, nur Berge, Flüsse und Bäume, welche wegen des weit reichenden Naturschutzgebietes wohl auch die nächsten 100 Jahre überleben dürften. Das alte Dorf mit den gleichaltrigen Bewohnern lebt so vor sich hin. Fernab von Internet, E-Commerce Shops und anderen Social Networks wird alles mit Hilfe eines Fahrrads, Autos und Briefen erledigt. Es Foto 40ist ein ganz anderes Leben dort- man muss darüber nachdenken, wo man die nächste Tankstelle oder größeren Supermarkt findet.
 
Dafür hat jedoch jedes kleine Dorf in der Umgebung etwas anderes zu bieten: in Trigance gibt es die besten Baguettes aus dem Steinofen, die sogar zu den 5 Sterne Hotels nach Nizza geliefert werden, in Bargème findet man eine alte, zerfallene Burg, von der aus man bis zum Meer schauen kann und am Grand Canyon du Verdon kann man sowohl über die Serpentinen wandern und von der El Pont de Chaulière Bungee-Jumping machen, als auch mit Wildwasser-Kanus über den Verdon fahren.
 
Das einzige „Highlight“, dass einen anfangs inDSCF6352 Schrecken versetzt, ist das „Terrain Militair“, das größte Militär Übungsgelände von ganz Europa. So wird man morgens auch mal mit einem Kanonenschuss geweckt, der je 10.000 € kostet und entdeckt beim vorbeifahren einen riesigen Platz, an dem alle möglichen Panzer und andere Fahrzeuge untergestellt sind. Doch kein Grund zur Panik! – Es kommt selten vor, dass man diese auf der üblichen Fahrbahn sieht!
 
Doch so ist das Leben in der französischen Idylle, fernab von anderem Trubel. Doch wenn einen der Hunger nach Erlebnissen in der zahlreichen Menschenmenge packt, muss man ein paar KilomeDSCF6457ter auf sich nehmen und an die schönen Strände von Frejus, St. Raphael, Nizza und Co. fahren.
 
Dort findet man dann auch die großen Einkaufscenter nach amerikanischer Art und Tankstellen, die einen nicht mehr mit seinem Namen begrüßen. Doch die Altstadt von Nizza versprüht noch mit den kleinen Läden, in denen man selbstgemachte Confiture de Lait oder Calissons erwerben kann, ein südfranzösisches Flair und ist gerade im Sommer sehr beliebt und viel besucht von Touristen. Es ist also auch entspannend, sich wieder auf den Weg nach Comps zu machen, um die letzten Stunden zu genießen, bevor es wieder nach Hause geht.
 
Und trotzdem kann ich nur jedem Südfrankreich- Besucher empfehlen, sich auf den Weg in die Berge zu machen, um wenigstens einen Tag fernab von der Masse das Leben zu genießen und das Online-Sein auf 2 Stunden nach hinten zu verschieben- auch wenn es schwer fällt! ;)

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Facebook Werbeanzeigen – Teil 2

01. Juli 2010 von Stefanie

Im zweiten und letzten Blogbeitrag zum Thema Facebook Werbeanzeigen liegt der Fokus auf der Auswertung, der Optimierung und dem Controlling der Anzeigen. Abschließend folgt noch eine Liste mit Optimierungstipps.


Tracking

Speziell im Ecommerce Bereich sind für den Werbetreibenden nicht nur die
Klickrate und die Klicks wichtig, Ziel sind die generierten Umsätze. Um
diese zu tracken und den Anzeigen zuzuordnen, gibt es zwei Tracking-Möglichkeiten.

Diese beiden Möglichkeiten sollte man am besten parallel nutzen, da jede seine eigenen Vorteile bietet.

1. Das Conversion Tracking von Facebook. Derzeit noch ein Beta-Test, aber ich glaube, dass diese Option in allen Facebook Werbekonten eingeblendet wird. Hier wird ähnlich wie bei Adwords ein HTML Code auf der Verkaufsbestätigungsseite eingebaut und sobald diese in Kombination mit dem entsprechenden Cookie aufgerufen wird, gibt es eine Rückmeldung an Facebook und in den Berichten erscheinen die entsprechenden Sales – leider nur die Sales und keine Umsätze.

2. Analytics. Mit entsprechenden Analytics angepassten Links ist es möglich sowohl Verkäufe, als auch Umsätze zu identifizieren, die über Facebook realisiert wurden. Es empfiehlt sich für jede Anzeige einen anderen Link zu verwenden, sodass man die Umsätze der Anzeige und damit auch der Zielgruppe zuordnen kann. Somit hat man viele Daten für die Optimierung zur Verfügung.

Möglichkeiten

Sicherlich könnt das Tracking von Facebook noch mehr Daten ausgeben und auch mehr Daten tracken, da es aber noch eine Beta Version ist, gehe ich davon aus, dass das noch ergänzt wird. Im Moment sieht man detailliert, welche Zielgruppe (Alter, Geschlecht, Region…) geklickt hat, aber der Bogen bis hin zum Verkauf wird nicht gezogen. Hier sieht man lediglich über welche Anzeige gekauft wurde. Daten zur Käufer Zielgruppen findet man aber nicht. Sicherlich auch Datenschutzrechtlich nicht so einfach.

Zielgruppen Größe

Im ersten Beitrag hatte ich die kleinen Zielgruppen aus Kostenvorteilen hervorgehoben. Im Zusammenhang mit dem Tracking und der Auswertung ist das auch ein großer Vorteil. Man weiß genau welche Zielgruppe konvertiert. Bei einer Ausrichtung auf zb. alle Frauen, die in einer Beziehung sind, weiß ich nicht ob eher die jüngeren oder die älteren kaufen. Splitte ich die Zielgruppe nach Alter und spreche sie über verschiedene Anzeigen an, weiß ich genau wer gekauft hat und kann auch noch passende Anzeigen für jedes Alter schreiben. Je kleiner die Zielgruppe, umso spezieller Erfahrungswerte bekomme ich und umso günstiger wird der Klickpreis bei Facebook. Ich habe schon oft gelesen, dass Facebook “einfach nicht funktioniert”. Von erfolgreichem Werbeeinsatz auf der Plattform habe ich noch nichts gelesen. Ich bin der Meinung, dass viele Werbende noch nicht ihre passende Zielgruppe auf Facebook gefunden haben. Es kann auch sein, dass lediglich eine kleine Nutzergruppe relevant ist.

Kosten

Wie im ersten Teil beschrieben, ist der Durchschnittliche Klickpreis mindestens bei 0,24 Euro bzw. 0,4 Euro (meine Erfahrungen). Es wird viele Werbekunden geben die bei Adwords günstiger werben können und auch eine Zielgruppe mit Kaufabsicht erreichen. Das erfordert eine gute Optimierung der Facebook Ads und Zielgruppe um durch eine höhere Conversionrate diesen Klickpreisunterschied auszugleichen. Vorteilhaft sind die Preise für diejenigen, die bei Google höhere Klickpreise für ihr Produkt bezahlen.

Dennoch darf der Branding Effekt, nicht außeracht gelassen werden. Die eingeblendete Werbung ist ohne Klick kostenlos und mit auffälligem Logo in der Anzeige recht wirksam.

Bereits nach kurzer Zeit wird man merken, dass der empfohlene CPC von Facebook höher liegt als am Anfang. Den Grund der steigenden Klickpreise vermutet man in den schlechten Klickraten (unter 0,1%) (Quelle). Leider ist eine Klickrate von 0,1% nicht so einfach zu erreichen. Man tendiert bei den ersten Tests dazu aus Sicherheit mit niedrigeren CPCs zu starten und somit beginnt der Teufelskreis: Man steht auf schlechteren Anzeigenplätzen, hat schlechtere Klickraten und man muss immer höhere Klickpreise zahlen um noch angezeigt zu werden. Aus diesem Grund am Anfang lieber etwas höher zu starten und mit der Zeit den Klickpreis abzusenken, als zu niedrig zu starten und von Facebook höhere Preise “diktiert” zu bekommen.

Auswerten

Die Klickraten auf die Anzeigen sind sehr gering und waren bei unseren Tests immer unter 1%. Auch die Conversionrate ist geringer als bei Adwords Anzeigen im Suchnetzwerk. Das liegt an der Zielgruppe, die bei Facebook keine aktive Kaufabsicht haben – im Gegensatz zu Google. Einige Berichte lassen sich über das Facebook Interface ziehen, wenn auch nur mit beschränkten Informationen. Hier kann man sich einen Überblick verschaffen, doch nur wenige Reports und Informationen sind wirklich nützlich.

Speziell von den Conversion Berichten habe ich mir mehr erwartet. Conversion Daten lassen sich aber, wie bereits beschrieben, über Analytics tracken. Eine Zusatzinfo liefert der Facebook Bericht aber doch, man sieht die Conversions die durch einen View ausgelöst wurden. Gegliedert nach Kauf der letzten 24h und 7 Tagen. Wie wichtig einem solche Conversions auf View-Basis sind, muss jeder selbst entscheiden.

Optimieren

Zusammenfassende Tipps zur Optimierung:

  • Man sollte auf jeden Fall mit diversen Test Kampagnen an den Start gehen, bevor man beginnt eine große Kampagne zu starten
  • Regelmäßige Kontrolle, da bei Facebook Ads regelmäßig Neuerungen kommen und auch die Klickpreise schwanken
  • Spezielle Facebook Landingpage anlegen
  • Bilder regelmäßig austauschen, da die Anzeigen viele Impressions erreichen, kann es sein, dass der User sie irgendwann übersieht. Damit das nicht passiert, Bilder erneuern
  • Lieber kleinere Zielgruppen anlegen, so hat man eine spezielle Ansprache & einen günstiger Preis. Je größer die Ziel-Gruppe umso teurer, je kleiner umso billiger.
  • Es gibt aber auch Ausnahmen: Manchmal ist eine kleine Zielgruppe auf einmal doch teurer als die Masse, das liegt wahrscheinlich daran, dass die Zielgruppe stärker nachgefragt wird
  • Deswegen: Passende Nische mit günstigen Preisen finden. (über Gruppen und Seite testen)
  • Bilder optimieren: Die gesamte Größe nutzen oder Bild einrahmen, sowie Farbe benutzen um mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen.
  • Textzeichen ausnutzen


Fraglich ist, wie sich das Thema weiterentwickeln wird, da die Zielgruppen begrenzt sind. Die Werbepartner könnten zunehmen und diese steigende Konkurrenz nur über den Preis zu regeln wäre sicher nicht optimal.

Vorteile von Facebook Werbeanzeigen:

  • Zielgruppen gerichtete Ansprache, teilweise sehr genaue Erreichung von Nischen
  • Zusätzlicher Traffic
  • Branding Effekte, auch in der Masse und nicht nur bei Nischen Zielgruppen
  • Regionale Ansprache

Und die Nachteile:

  • Teilweise sehr teuer im Vergleich zu anderen Themen auf Google
  • Geringe Klickrate und dadurch steigende Klickpreise
  • Keine direkte Kaufabsicht der Zielgruppe, von daher geringere Conversionrate
  • Langwierige Erstellung im Online System
  • Ausbaufähig, da noch nicht ausgereift
  • Keine Informationen zur Funktionsweise
  • Keine Informationen zum Potential der Zielgruppe, würde man mehr Impressions erzielen, wenn man den Klickpreis erhöht, wenn ja, wie viele?

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich freue mich über Feedback und Erfahrungsaustausch!

Zum Teil 1 – Facebook Werbeanzeigen

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Keine Fußball WM ohne Tippspiel

29. Juni 2010 von Tobias

Ganz so wie sich das für eine Weltmeisterschaft gehört, sind wir bei Projecter natürlich von Anfang an dabei, fleißig unseren internen Tipp-König auszuloten. Nach mittlerweile 54 gespielten Partien (ohje, das heißt es kommen nur noch 10) ist es mal an der Zeit, Bilanz zu ziehen.
 
Irgendwie läuft es doch bei jedem Tippspiel ähnlich ab. Vor Beginn werden die (vermeintlichen) Fußballexperten zu den großen Favoriten auserkoren, gegen die man a) keine Chance hat und b) keine Lust anzutreten. Sätze wie „ne, ich hab von Fußball keine Ahnung, warum soll ich denn dann mittippen“ machen munter die Runde – vornehmlich zu hören von weiblichen Teammitgliedern. Die Fußballinteressierten haben dagegen bereits mehrmals das ganze Turnier durch getippt, tüfteln seit Wochen an der Feinjustierung und wollen dann auch noch unverschämte 5 Euro Einsatz von jedem Tipper einsammeln.
 
Letzen Endes sind natürlich immer alle dabei. Zum einen macht es einfach Spaß wenn das ganze Büro tippt. Außerdem will man ja nicht als einziger außen vorstehen. Zum anderen ist so ein Fußballspiel ja auch gleich viel spannender, wenn man seinen Tipp abgegeben hat und anschließend das Geschehen am Fernseher verfolgt. Man kennt zwar immer noch keinen der 22 Spieler, kann jetzt aber wenigstens hoffen, dass sein Tipp stimmt.
 
Im Hause Projecter wird nach folgendem Modus getippt. 3 Punkte für das richtige Ergebnis, 2 Punkte für die richtige Tordifferenz und einen Punkt für die richtige Tendenz. Zudem galt es zu wissen, wer Weltmeister wird, aus welchem Team der Torschützenkönig kommt und wie weit es die deutsche Mannschaft in Südafrika schafft.
 
tippspiel_fragen
 
Während man bei den Bonusfragen noch relativ schnell seine Entscheidung getroffen hatte (ganz klar dreimal Deutschland;-)) war das Eröffnungsspiel bereits die erste große Hürde. Südafrika gegen Mexiko. Jeder nicht-Fußballinteressierte stieß da doch schon fast an seine Grenzen. Wie gut ist Südafrika? Wie stark Mexiko? Wie viele Tore soll ich tippen usw…Schnell machte sich vorbildlicher Einsatz in der Projecter-Crew breit. Wettquoten wurden angeschaut, Fußballhistorien beider Länder recherchiert, der Heimmannschafts-Bonus einkalkuliert, Qualifikationsergebnisse studiert…
 
Mit zunehmender Dauer der WM und einigen absolvierten Partien zeichneten sich schnell erste Favoriten ab. Hätte es anders kommen können? Natürlich nicht. Die angesprochenen Experten fanden sich schnell auf den hinteren Rängen wieder und vorne startete Juli schwer durch. Die WM ist noch lang redete man sich ein, aber auch nach ungefähr 25 Partien führte immer noch kein Weg aus dem Keller. Klar, einige bewiesen mit zunehmender Dauer ihr Tipperhändchen. Patrick und Ralf zum Beispiel haben sich mittlerweile hochgearbeitet bis auf Platz 2 bzw. 3. Aber eigentlich ist die Tabellenspitze fest in weiblicher Hand. Juli zieht einsam ihre Kreise, Jasmin und Bine holen auch einen Punkt nach dem anderen. Und man selbst? Erst einen Drei-Punkte-Tipp – nach 54! Spielen! Mit großen Ambitionen gestartet und grandios abgeschmiert. An dieser Stelle vielen Dank an Katja, die sich bedingt durch ihren Indonesien Urlaub erst Anfang letzter Woche angemeldet hat und so ziemlich sicher die rote Laterne gebucht hat. Wenigstens das bleibt einem erspart. Und dann gibt’s ja auch noch Simon;-)
 
Wir sind auf jeden Fall alle mit Einsatz, Ehrgeiz und Freude dabei. Pünktlich zum Anstoß wird der Fernseher im Meeting-Raum angeschmissen bzw. bei den Deutschland Spielen auch sehr gerne nach draußen in den Garten befördert. Der Vuvuzela Sound während der Arbeit hat mittlerweile auch irgendwie meditative Wirkung entfaltet. So eine Fußball-WM ist schon großartig. Und unser Tippspiel ist quasi das Sahnehäubchen obendrauf. Platzierung hin oder her. Und außerdem: Die WM ist ja noch lang…
 
tippspiel
 

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Projecter Ausflug zum Bergmotiv

28. Juni 2010 von Julia

Die Projecter Website ist bekannt für ihre Transparenz. Da gibt es persönliche Interviews von neuen Mitarbeitern, Reiseberichte und andere persönliche Ansichten zu lesen. Auf der Teamseite wird jedes Projecter-Mitglied vorgestellt: Mit Name, Kontaktdaten und eben auch mit Foto. Diese Fotos stammen aus unserem ganz privaten Fundus. Und so ist es fast logisch, dass dort auch das ein oder andere Urlaubsfoto neben dem Namen prangt.Idyllische Kulisse
 
Deswegen haben wir uns zum Ziel gesetzt, ein paar schöne, kein bisschen spießige, naturnahe, bergmotivbeinhaltende Teamfotos anfertigen zu lassen. Bergmotiv? Gut, das war ein wenig knifflig in Leipzig. Der Uniriese und das Völki waren uns nicht authentisch genug. Schließlich sind wir im alten Steinbruch bei Brandis fündig geworden. Vergangenen Donnerstag hieß es also für das gesamte Team: Ausflug in den Steinbruch zum Fotoshooting!
 
Abendsonne, ein Fotograf, ein fieser Reflektor, der die Augen zum Tränen brachte und 15 schicke Menschen auf sandigem Untergrund ergaben doch sehr zufriedenstellende Fotos. Ihr wollt sie sehen? Nun ja, in den kommenden Tagen werden wir die Fotos online stellen. Bis dahin etwas Geduld. Einen kleinen Vorgeschmack liefern die Bilder, die wir während des Fotoshootings geschossen haben.
 

Das gesamte Team am SteinbruchPatrick beim Shooting

 
Absolutes Highlight war das Teamfoto. Katja hatte sich in den Kopf gesetzt, dass das gesamte Team auf einem vorgelagertem Felsplateau stehen sollte. Dazu war eine kleine Klettereinlage gefordert. Da standen wir, direkt am Abrund: für den einen schöne Aussichten, für den anderen Grund für Herzrasen. So posierten wir am Steinbruch, beisammen, im Team. Und schnell machte sich das Gefühl breit, dass dieses Fotoshooting auch ein Stück weit als Team-Building-Maßnahme gelten kann.
 
Weitere Fotos findet ihr in unserem Flickr-Stream.
 
Tobi ist skeptisch angesichts der Höhe
 
Ja, alle müssen da runterStrahlende Gesichter

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Affilinet Floßfahrt 2010

25. Juni 2010 von Simon

Servus, Grias eich, Habe-dere!
So – oder so ähnlich – wurden die Teilnehmer der diesjährigen Affilinet Floßfahrt auf der Münchner Isar vom Kapellmeister begrüßt.
 
Das Floß vor dem StartLockeres Kennenlernen während der FahrtFloßfahren auf der Isar
 
 
8.30 Uhr traf man sich am Hauptbahnhof, um mit dem weiß-blau ge-brandeten Reisebus den Weg zum Startort in Wolfratshausen anzutreten. Das Floß war bereits zu Wasser gelassen, die Kapelle EUROSOUND an Bord und die obligatorischen Bierkrüge waren schnell verteilt :D
 
Eigentlich sollten 2 Flöße zu Wasser gelassen werden, aber aufgrund der schlechten Wettervorhersage sind viele der Einladung nicht nachgekommen. Denjenigen kann man nur sagen, Pech gehabt ;) Blauer Himmel und Sonnenschein begleiteten uns auf der gesamten Fahrt.
 
Vier Steuermänner brachten uns zu Wasser und sorgten für eine reibungslose Fahrt. Wurden die Flöße früher noch zum Warentransport eingesetzt, wird die Personen-Floßfahrt mittlerweile bereits in der fünften Generation auf diesem Stück der Isar durchgeführt. Der Junior-Chef war auch an Bord, die Weiterführung des Familienbetriebs ist also gesichert.
 
Auf des gesamten Fahrt war für das leibliche Wohl bestens gesorgt: Grillspezialitäten, Erfrischungsgetränke und frisch gezapftes Bier sorgten für eine ausgelassene Stimmung. Beste Vorraussetzungen also zum Networken und für interessante Gespräche rund um das Thema Affiliate Marketing. Besonderes Highlight waren die Stromschnellen der Isar. Eingeleitet durch die Bordkapelle beschleunigte das Floß und die Isar sorgte für die ein oder anderen nassen Füße.
 

Blasmusik, Bier und Bratwürste
 
Schnell hatte sich auch ein Begleitschutz aus Enten und Schwänen rund um das Floß eingefunden. Erpicht auf Futter, betraten die Mutigsten sogar das Floß.
 
Hungriger Begleitschutz
Gegen 16 Uhr erreichten wir das sichere Ufer am Tierpark in München. Die Floßfahrt war ein sehr gelungenes Erlebnis und bestens von Affilinet organisiert. Nächstes Jahr gerne wieder und hier auch noch der Hinweis an die anderen Affiliate Netzwerke, Events mit Partnern lohnen sich ;)

 
Hier noch der Blogbeitrag von Affilinet zur Floßfahrt

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Facebook Werbeanzeigen – Teil 1

23. Juni 2010 von Stefanie

Seit einiger Zeit ist es möglich Facebook Anzeigen zu schalten und zwar nicht im Sinne vom Media Buying – stark angelehnt an das “Adwords-Prinzip” kann nun jeder sehr einfach von der starken Werbeplattform profitieren und Anzeigen schalten.

Gerade in letzter Zeit liest man mehr und mehr von den Anzeigen bei Facebook. Diese 2-teilige Serie, soll aber weniger eine Step-by-Step Anleitung für das Erstellung der Facebook Anzeigen sein, sondern viel mehr die Strategien, Funktionsweisen und das Controlling erläutern.
Alle meine Annahmen und Erfahrungen beschränken sich auf Deutschland und den Ecommerce- Bereich.

Facebook Ads Logo


Im ersten Teil geht es um die Strategie-Findung, Tipps zur Anzeigen Erstellung und das Preis- und Zahlsystem. Sozusagen, alles was man für den Start der Anzeigen wissen muss. Das Tracking, Controlling und Optimierung, sowie Vor- und Nachteile sind zentraler Inhalt des zweiten Teils.

Strategie

Auch wenn die Erstellung vermeintlich schnell geht, sollte man sich im ersten Schritt genau überlegen was man erreichen will. Die Facebook Ads basieren wie bei Adwords auf einer Abrechnung pro Klick. Somit liegt ein Vergleich der beiden Werbeplattformen nahe. Wesentliches Element bei Facebook ist die Zielgruppe. Man fokussiert sich also im Unterschied zu Adwords nicht auf ein oder mehrere Keywords.

Die Zielgruppe bildet die Basis, egal welches Thema und Produkt, jeder sucht sich einen Teil der Zielgruppe aus, welche für ihn am passendsten erscheint. Am Anfang sollte man mehrere Zielgruppen wählen. Diese lassen sich unter anderem über Alter, Beziehungsstatus, Gruppen und Interessen definieren. Diese Zielgruppen sollten nun nebeneinander getestet werden. Wobei auch hier nicht das Ziel ist einfach eiene Anzeige zu erstellen und Wochen später zu schauen was passiert ist. Regelmäßige Kontrolle und Anpassen der Anzeigen und Zielgruppen sind wichtig, dazu aber später mehr. Wählt am Anfang eure Hauptzielgruppe, teilt sie aber möglichst gut auf und kreiert Kampagnen auch für Randzielgruppen um möglichst viele Daten zu bekommen. Diese Tests sind vor dem Start einer großen Kampagnen wichtig um nicht zu viel Budget zu riskieren.

Anzeigen

Für jede Zielgruppe kann nun eine Anzeige erstellt werden. Der “Luxus”, mehrere Anzeigen pro Zielgruppe zu schreiben, wie von Adwords pro Anzeigengruppe gewohnt, ist hier leider nicht möglich. Lediglich über das Anlegen von mehreren Anzeigen mit derselben Zielgruppe ist ein paralleler Vergleich der Anzeigen möglich. Über die Auslieferung der Anzeigen ist bisher nicht viel bekannt. Ich habe nichts  über die Funktionsweise des Rankings gelesen oder eine Möglichkeit gesehen, seine Positionen auszuwerten.

Die Anzeige besteht aus einem 25-Zeichen Titel (siehe Adwords), einem Text von bis zu 135 Zeichen und dazwischen ein Bild in der Sondergröße von 110×80 Pixel (max. 5 MB). Erfahrungen zeigen, dass das Bild wie immer eine zentrale Rolle spielt. Somit sollten die Pixel gut genutzt sein und man ein Bild verwenden, was den Bereich komplett ausnutzt. Ist das Bild nur Teil der 110×80 Pixel sollte man das Bild mit einem Rahmen abheben um die Aufmerksamkeit zu erhöhen.

Auch die Facebook Anzeigen gehen durch eine Prüfung. Während das früher wohl über einen Tag gedauert hat, werden sie mittlerweile schneller bearbeitet. Das kann schon in einer Stunde geschehen, dauert aber meiner Erfahrung nach maximal 6h. Die Anzeigen werden überprüft, weil auch Facebook Richtlinien für diese Ads aufgesetzt hat. Diese werden beim Schreiben teilweise eingeblendet, allerdings sieht es Facebook nicht ganz so eng und so wird auch mal eine falsche Groß- oder Kleinschreibweise, die vorher schon als Fehler angezeigt wurde, durchgelassen.

Abrechnung

Wie oben schon geschrieben, bildet die Zielgruppe die Basis und nicht das Keyword. Auf dieser Basis werden auch die Klickpreise festgelegt. Man zahlt also für seine Zielgruppe mit jedem Klick, den die Anzeige erhält. Ein Limit wird hier pro Kampagne pro Tag festgelegt, somit ist man erst mal abgesichert. Die Variante per CPM zu zahlen gibt es auch, gerät aber immer mehr in den Hintergrund, da die CPC Anzeigen Vorrang vor den CPM Anzeigen haben (Quelle).

Klickabsicht

Eine Abrechnung über CPC (statt CPM) ist auch für die Werbetreibenden von Vorteil, da die Klickrate auf Facebook sehr gering ist. Vergleichbar mit dem Content Netzwerk von Google, sammelt man viele Impressions mit einer sehr geringen Klickrate. Auf Facebook surfende User haben meist keine zentrale Kaufabsicht, sondern wollen sich oftmals nur die Zeit vertreiben und haben somit keinen Blick für die Anzeigen. Von daher sind auffällig Anzeigen und auch mal außergewöhnliche Texte von Nöten um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Preise

In Deutschland erreicht man über Facebook laut offizieller Quelle (Quelle) 9,6 Millionen User mit einem durchschnittlichen Klickpreis von 0,24 Euro (Stand 15.05.). Erstellt man aber eine Anzeige und wählt noch keine Zielgruppe aus, zeigt mir Facebook aktuell einen CPC von 0,58 – 0,78 Euro an (vor einer Woche, lag das empfohlene Geobt noch bei 0,5-0,7 Euro). Das kommt meinem Durchschnitts-CPC näher. Dieser liegt bei verschiedenen Kunden, Kampagnen und Zielgruppen für Frauen bei ca. 0,35 Euro und für Männer bei ca. 0,6 Euro.

Billiger wird es je spezieller und auch kleiner die ausgewählte Zielgruppen ist. Im Gegensatz zu Anzeigen bei VZ-Netzwerken, wo jedes speziellere Kriterium 0,05 Euro pro Klick extra kostet, arbeitet Facebook nach dem “Google Prinzip” und bietet günstigere Preise je spezieller die Zielgruppe ist. Somit erreichen die User tendenziell passendere Anzeigen, weil es für den Werbekunden so günstiger wird. Je kleiner die Zielgruppe ist umso spezieller auch die Anzeigen und umso größer der User-Nutzen.

Nach einigen Grundlagen werde ich im zweiten Teil, der nächste Woche erscheint, viel spezieller auf Tipps, Optimierungspotentiale und Rentabilität von Facebook Ads eingehen.

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Internet Marketing Köln 2010

18. Juni 2010 von Jasmin

Fußballstadion, Kölsch, Bratwurst – wenn das mal keine schlagenden Argumente waren, gestern ins RheinEnergie Stadion in Köln Junkersdorf zu kommen!
 
Nein, natürlich nicht nur wegen der Kulisse und der lückenlosen Verpflegung mit Getränken und Speisen war der gestrige Networking-Abend namens Internet Marketing Köln 2010 ein Anziehungspunkt für die Internet-, Werbe- und Ecommerce-Szene in Köln und Weiter-Angereiste.
 
Hitmeister hatte nach dem Ecommerce Day im März wieder mal ins Stadion des 1. FC Köln geladen – und das war die Anreise aus Leipzig wert.
 
1
Zunächst lief der Abend etwas zögerlich an. Selbst eine der “ortskundigen” Besucherinnen (er-)kannte wohl niemanden der – wie so häufig – überwiegend männlichen Anwesenden. Schließlich jedoch – ca. 3 bis 4 “Reagenzgläser-Bier” später – entwickelte sich dann eine entspannt sommerliche Draußen-steh-Party-Atmosphäre. Die zwei Kickertische taten ihr Übriges.
 
Insgesamt ein gelungener Abend, der sich in den kommenden Jahren sicherlich weiter etablieren wird. Vereinzelte Stimmen ließen verlauten, dass 2009 mehr los war. Ich denke aber, dass die Quote der angemeldeten Nichtkommer noch verhältnismäßig gut war. An das Frankreich-Mexiko-Spiel hatte bei der Anmeldung vor Wochen oder Monaten wahrscheinlich kaum jemand gedacht.Am frühen Abend bei der Internet Marketing Köln

Es gab keine Vorträge oder sonstiges Veranstaltungs-Programm, deshalb an dieser Stelle einfach noch ein paar Fotos:

Am Kicker galt: "Kindergarten- oder Jugendheimregeln?"Immer noch am frühen Abend bei der Internet Marketing KölnDie Party steigt draußen...

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Internetrecht – was angehende Webmaster wissen sollten

17. Juni 2010 von Clemens

Dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist, sollte jedem Webseitenbetreiber klar sein. Mit dem Siegeszug des Internets wurde auch das Onlinerecht sehr komplex, ganze Kanzleien haben sich bereits auf diesen Bereich spezialisiert. Deshalb möchte ich heute ein paar grundlegende Hinweise geben, die man als Besitzer einer Homepage berücksichtigen sollte.

1. Impressumspflicht

Eine Anbieterkennzeichnung ist bei jeder geschäftlichen Online Veröffentlichung Pflicht, es sei denn, das Angebot dient ausschließlich familiären oder persönlichen Zwecken. Dies gilt zum Beispiel, wenn man die Inhalte mit einem Passwort schützt und dieses nur an Familienmitglieder und Freunde weitergibt. Bei privaten Webseiten ist die Rechtslage nicht eindeutig geklärt, deshalb sollte man nie auf ein Impressum verzichten. Die Informationen müssen “leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar” (TMG §5) sein. Im Klartext bedeutet das: platziere einen leicht zu findenden Link mit dem Text “Impressum” oder “Kontakt” auf deiner Startseite.
Doch was muss da eigentlich genau drin stehen? Auch hier gibt es spezielle Vorgaben. Handelt es sich beim Betreiber um eine natürliche Person, so muss sie Anschrift, Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer vollständig und korrekt ausweisen. Bei juristischen Personen und Gesellschaften kommen der Firmenname, die Adresse der Hauptniederlassung, sowie (wenn vorhanden) Umsatzsteueridentifikationsnummer und Wirtschafsidentifikationsnummer hinzu.
 

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© Rainer Sturm / www.pixelio.de

 
2. Bilder aus dem Internet

Eine weiterer Punkt, den nicht nur Blogger unbedingt beachten sollten. Fotos und Bilder darf man nur auf seiner eigenen Webpräsenz veröffentlichen, wenn man das Nutzungsrecht dazu hat. Entweder man verwendet eigene Fotos oder man greift auf das Angebot zahlreicher Webseiten zurück, die Bilder mit Nutzungsrechten zur Verfügung stellen.
Allerdings gibt es auch bei diesen fast immer individuelle Vorgaben, am häufigsten die Urhebernennung am Bild oder im Impressum, die Pflicht zur Verlinkung und spezielle Bearbeitungs-, Verwendungs- und Weitergaberechte. Kostenlose Bilder mit bestimmten Nutzungsrechten kann man zum Beispiel bei Flickr oder Google Bilder mit Hilfe der erweiterten Suche finden. Oder man stöbert in den zahlreichen kostenlosen Bildarchiven.
Darüber hinaus gibt es außerdem die Anbieter kostenpflichtiger Stockphotographie, sie bieten die Vorteile, dass sie im Zweifelsfall die rechtlichen Konsequenzen übernehmen und ein größeres Archiv an professionellen Bildern anbieten. Die bekanntesten Vertreter in diesem Bereich sind IStockPhoto und Fotolia.
 
3. Datenschutzerklärung

Die sogenannte Privacy Policy gerät oft in Vergessenheit, sollte aber vor allem auch bei Shopbetreibern nicht fehlen. Fast jede kommerzielle Website hat die Pflicht zur Aufklärung und Transparenz. Im Teledienstdatenschutzgesetz ist geregelt, dass der User auf die “Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten” hingewiesen werden muss. Außerdem muss der Nutzer bei Verarbeitung und Übertragung seiner Daten explizit zustimmen, zum Beispiel bei der Weitergabe zu Werbezwecken. Weiterhin muss auf das Recht zur Auskunft über die gespeicherten Daten hingewiesen werden. Auch die IP-Adresse zählt dazu, weshalb das Verwenden von Google Analytics einen entsprechenden Hinweis erfordert.

Weitere Informationen:

Rechtliche Informationen zu Bildern auf der Firmenwebseite
Muster einer Datenschutzerklärung
Leitfaden zur Impressumspflicht
Was tun bei einer Abmahnung

http://www.law-blog.de/203/datenschutzerklaerung-webseite/

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E-Commerce Lounge – Vorbereitungen

16. Juni 2010 von Julia

In knapp einer Woche findet die nächste Leipziger E-Commerce Lounge statt. Hier im Büro laufen die Vorbereitungen auf das Event. Die Location ist bereits fest, das XING-Event angelegt und die ersten Gäste haben sich angemeldet.
 

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Die E-Commerce Lounge soll Leipziger mit Online- oder Ecommerce-Bezug zusammenbringen. Der Networking-Gedanke steht dabei im Vordergrund. Hier trifft man Gleichgesinnte und kann Tipps und Erfahrungen austauschen. Bei einem Getränk in netter Atmosphäre wird nicht nur über Fachliches geplaudert. Hier lassen sich neue interessante Personen kennenlernen.
 
Damit die erste Kennenlernphase ein bisschen leichter fällt, haben wir uns für die nächste E-Commerce Lounge etwas Besonderes einfallen lassen. Neugierig? Mehr Infos zum Event und unserer Idee findet ihr auf lecommerce.de

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